26.09.2021

HEAVENLETTER # 1011

 

 

DURCH EURE AUGEN

Gott redete …

Heute ist der Tag dafür, sich einander in die Augen zu schauen. In die deinen und Meinen, und in die euren und in diejenigen von jedem sonst.

Dies ist eine Gemahnung, dafür zu sorgen, dass eure Augen in die Augen von allen blicken. Einen Augenblick lang, gebt jene Gabe eures Herzens, denn euer Herz sucht ein anderes Herz, um Hallo zu ihm zu sagen.

Es ist durch eure Augen, dass ihr Hallo sagt.

Lasst Augen begegnen.

Lasst sie sich für einen Moment des Friedens vereinen.

Das Ungesprochene wird während dieses Augenblicks

der Hinsicht gesagt, während dieses Augenblicks des Hineinschauens in das Herz des Gegenübers, während dieses Augenblicks des Licht-Schenkens und -Inempfangnehmens. 

Es sind eure Augen, in die ihr hineinblickt.

Es ist euer eigenes Herz, welches

zu würdigen ihr euch anschickt.

Euer physischer Leib hat

nicht viel mit euch zu tun.

Er ist wie eine Requisite, die

euch hochhält und niederlässt.

Aber ihr und Mein Licht werden durch eure Augen

entäußert, kraft eures Herzens entzündet, kraft eurer

Augen ausgesprochen.

 

Mein Licht gehört nicht in einem nach unten

gerichteten kurzen Blick verborgen gehalten.

 

Mein Licht gehört durch eure

Augen an den Tag gelegt.

 

Mein Licht enthüllt sich selber durch das Licht eurer

Augen und durch das, was eure Augen sehen.

Weswegen ist euer Licht ständig in Schranken gehalten?

 

Eure Augen warten auf Sicherheit oder Derartiges.

Eure Augen warten auf diejenigen eines Anderen, euch

zu betrachten, selbst gar wenn eure Augen zuvörderst bestimmt sind, zu entzünden und niederzugehen.

 

Schaue heute tief in die Augen eines anderen Menschen.

Halte einen Augenblick lang still, und du wirst verjüngt werden.

 

Sonnenlicht und Sternenlicht aus den Augen eines

Anderen sind für dich gut, sie zu betrachten.

 

Es ist für dich ein Leichtes gewesen, was

 unerwünscht ist dein Blickfeld betreten zu

lassen.

 

Du warst rasch dabei, auf das zu schauen,

was für dich nicht erfüllend war.

 

Und du warst träge darin, deinen Augen stattzugeben,

den Augen eines Anderen zu begegnen und mithin das

Leben zu ermutigen.

 

Schaue heute in die Augen aller Menschen, und

schaue tief, und schaue lang, und tausche die

Energie mit dem Universum aus.

 

Indem du das tust, schaust du aus Meinen Augen

in Meine Augen, und Einssein wird erschaut.

Die Augen haben es drauf.

 

Deine Augen haben Wunder zu erschauen.

Blinzle mit ihnen.

Schließe jetzt deine Augen, damit du Licht von tief innen heraufbringst.

Lasse deine Augen einen Augenblick lange

im Dunkeln. Lasse sie in den Wassern der See ruhen, und

danach, sowie du sie öffnest, werden sie frische Augen

sein, die auf eine neue Welt sehen.

 

Wie du doch neue Augen nötig

hast, um mit ihnen zu sehen!

 

Heute sind ein Paar neuer Augen dein.

Ich gebe sie dir.

 

 Ich habe dich mit neuen Linsen ausgestattet, und alles

wird klarer sein, und du wirst mehr sehen als je zuvor.

 

 

Du wirst das Gesehene und

 das Ungesehene sehen.

 

Du wirst Dimensionen sehen, die

du dir nicht zu erhoffen wagtest.

 

Du wirst jede Richtung und jede Tiefe sehen.

Du wirst in Herzen hineinsehen.

 

Dein Blick wird keine Verkleidungen sehen.

Er wird durch sie hindurch sehen.

 

Deine Augen werden von jetzt

ab bloß Wahrheit bemerken.

 

Das meint, du wirst Herrlichkeit sehen.

 

Deine Augen werden nun dem Beachtung

schenken, was glorreich ist.

 

Deine Augen werden anheben

zu sehen, was alles in Meinen Augen herrlich ist,

und demzufolge in deinen Augen herrlich ist.

 

Ein Gemälde von gelben Blumen und ein Gemälde

von einem dunklen Elendsviertel sind beide schön.

 

Beide entwringen deinem Herzen köstliche Schönheit.

Jetzt erkennst du, dass es nicht der Sachgegenstand

ist, der von Belang ist.

 

Jetzt erkennst du, wie eine jede Ansicht dein Herz zur

Schönheit hin rühren kann, sowie deine Augen und

dein Herz der Schönheit aufgetan sind.

 

Öffne heute deine Augen und

 lasse ihren Blick sich zu den

Herzen erstrecken und sie

öffnen.

 

 







19.09.2021

 

HEAVENLETTER

PHASEN DES ZWEIFELS

Gott redete …

Zweifel ist keine solch grässliche Sache, wie du gedacht hast,

denn Zweifel ist ein Gedanke, nicht anders wie jeder Gedanke,

der kommt und geht. Etliche Gedanken ziehst du anderen vor.

 

Wo hast du die Vorstellung herbekommen, dass Zweifeln untersagt sei?

Wer sagte, Zweifeln sei verboten?

 

Zweifel ist ein Indikator für Wandel.

Und der Wandel ist in dir.

 

Du nimmst etwas anders wahr, denn zumeist bezweifelst

du nicht das, was du nie meintest zu akzeptieren.

 

Zweifel kriecht öfters dort herein,

wo du einstmals Zutrauen hattest.

 

Selbstverständlich, nicht die Wahrheit verwandelt sich.

Deine Wahrnehmung ändert sich.

 

Zweifel beeinflusst nicht die Wahrheit,

aber er hat Auswirkung auf dich.

 

Manchmal siehst du, wenn du zweifelst,

klarer, und der Zweifel rüttelt dich wach.

 

Dein Gleichgewicht wankt, um wieder Balance zu erlangen.

Manchmal stellt sich Zweifel nach einem starken Frohsinn ein.

 

Sobald du dich nicht mehr oben fühlst, fühlst du dich schlecht.

Das nennst du Zweifel, obschon Zweifel

wie ein Freund sein kann, der dich beruhigt.

 

Mitunter übernehmen, wenn du zweifelst,

Schatten der Welt deinen Geist.

 

Du machst dir mehr Sorgen darüber,

was ein Anderer denkt, als was du tust.

 

Oder du lässt deinen eigenen Intellekt

übernehmen und über dein Herz gebieten.

 

Die Sache dabei ist, zu erkennen, dass die Ankunft

des Zweifels wenig mit der Tatsächlichkeit zu tun hat.

Sie ist ein Vorgang in der Strommitte.

 

Zweifel ist kein Wandler.

 Zweifel vermag schier deine Wahrnehmung aufzubrechen.

 

 Vielleicht bedarf deine Wahrnehmung der Zerschlagung.

Oder womöglich ist dein Zweifel ein falscher Alarm.

 

Zweifel sagt dir vielleicht, die Richtung zu ändern, oder er

sagt dir, vorwärts zu gehen, ungeachtet dessen, was er sagt.

 

Setze dich in jedem Falle eine Weile mit deinem

Zweifel zusammen, und dann stehe auf.

 

Mit oder ohne Zweifel, begib dich in die Welt.

 

Manchmal kommen Zweifel auf, wenn

du auf der Seite des Erfolgs stehst.

 

Nun, wo du Erfolg hast, wie

wirst du ihn bewahren?

Oder du bist vielleicht durch eine Schule gegangen, mit einer

sicheren Bestimmung für eine bestimmte Karriere, und dann,

wenn du dafür zugelassen bist, findest du, du möchtest sie

eigentlich gar nicht.

 

Zweifel ist definitiv ein Indikator für etwas.

Er hat nicht immer recht, und er hat nicht immer unrecht.

Zweifel ist so eine Mag-sein-Sache.

Am Zweifel gibt es keine Gewissheit.

Ich möchte euch bitten, einerlei welche Zweifel euch zusetzen,

euren Wert für Mich nicht zu bezweifeln, und infolgedessen

euren Wert für euch selbst.

 

Auf welchem Korridor ihr auch entlang geht,

ihr seid Meine wunderbare Schöpfung.

 

Egal, was an Zweifel aufgehäuft ist, unter allem von

ihm seid ihr, und ihr seid mächtiger als selbst euer

eigener stärkster Zweifel.

 

Der Zweifel mag euer Gehirn anstrengen,

aber er braucht nicht euer Herz anzustrengen.

 

 

Zweifel kommt, und Zweifel geht. Ihr braucht ihn

nicht zu haben, und ihr braucht nicht ohne ihn zu sein.

 

Zweifel ist kein Monster.

 

Er ist mehr wie eine dahinschwebende Feder.

 

Macht euch nicht zu viel aus dem Zweifel.

 

Nach dem Zweifel kommt Zutrauen zu einem neuen

Gedanken, oder Zutrauen, was von Neuem

zu dem bezweifelten Gedanken gefasst wurde.

 

Zweifel ist ein Tunnel, durch den ihr geht, und ihr kommt

aus dem einen oder anderen Ausgang von ihm heraus.

 

Selbst Zweifel an Mir ist nicht so grässlich.

 

Ihr könnt damit leben.

Ihr habt damit gelebt.

 

Euer Zweifel berührt Mich nicht.

Ich habe keine Zweifel an euch.

 

 

Ich sehe euren Zweifel an Mir als einen kleinen Tanz,

den eure Füße eine Zeit lang ausführen. Mit Sicherheit

wisst ihr, dass Zweifel weder Mich noch die Wahrheit

 von Mir beeinflusst.

 

Ich bin nicht laut deiner Wahrnehmung

mehr oder weniger von Mir.

Ich BIN.

 

Zur gleichen Zeit höre Ich dich.

 

Ich höre deinen Ruf nach Mir, den Zweifel an

 Gott aus dem Antlitz der Erde zu entfernen.


Ich beseitige nunmehr einen

derartigen Zweifel aus deiner Stirn.

 ***

***

12.09.2021

 

HEAVENLETTER # 933

WAHLEN DES DENKENS

Gott redete … 

Was ist für dich von Belang?

Manchmal gehst du deiner Wege, so, als wäre das, was dir gewohnterweise etwas bedeutete, nach wie vor so. Das ist dem folgen, wo du gewesen bist, und nicht, wo du bist.

Du hast kein Bahnbrecher zu sein, allerdings

ebenfallsnicht deinen eigenen Fußstapfen zu folgen.

Manchmal bist du dir nicht gewahr, dass du unentwegt auf dem gleichen Pfad entlang stapfst, unterdessen dein umher ziehendes Herz sich nach einem anderen Pfad verzehrt. 

Frage dich deswegen ab und an,

was dir jetzt von Belang ist.

Du kannst dich in jede Richtung bewegen, wie du möchtest.

Alle Richtungen stehen dir offen. Du bist im Zentrum.

Du kannst dich überallhin wenden, wohin du möchtest.

Du kannst heute aufbrechen. 

Für dich gibt es keinen Einhalt, sobald

du einmal etwas beschlossen hast.

Das weißt du.

Bevor du Bescheid erteilst, wohin du in deinem Leben

gehen möchtest, nimm zur Kenntnis, wo du jetzt bist. 

Ich möchte sagen, dass dort, wo du jetzt bist, nicht das darstellt, wo du gewohnt bist zu sein; du hast freilich das Fortschreiten noch nicht bemerkt.

 

Heute möchte Ich dich bitten zur Kenntnis zu nehmen,

was dir in diesem Augenblick in deinem innersten Herzen

 am meisten von Belang ist.

Vielleicht bist du einfach entlanggegangen, mit der Masse entlanggegangen, mit deinem alten Selbst entlanggegangen, oder dahergegangen, ohne überhaupt darauf zu achten, wo

du gehst, vielleicht gabst du dem den Vorzug, es nicht zu wissen, vielleicht gabst du dem den Vorzug, herumzuwurschteln, oder dem den Vorzug, nirgendwohin zu gehen.

 

An jedem Tag gehst du irgendwohin.

Deine Füße nehmen dich irgendwohin.

 

Die Einzelheiten des Lebens führen dich irgendwohin.

Es könnte genauso gut sein, du bringst sie dazu, dich

dorthin zu führen, wo du gerne sein möchtest.

 

Wir sprechen davon, dir selbst gegenüber treu zu sein,

und weder einer Auffassung von gestern noch den

kraftlosen Auffassungen der Welt nachzugehen.

 

Was dein Wachstum anbelangt,

du kannst nicht rückwärts gehen.

Du bist jetzt bereits weitergegangen, und du

könntest dir das jetzt ebenso gut eingestehen.

In jedem Augenblick schreitest

du in deine Zukunft hinein.

Klar, Ich rede mit dir

darüber, im Jetzt zu sein.

Ich erwähne die Zukunft bloß,

weil du sie heute erzeugst.

Ich bitte dich nicht, dich auf

deine Zukunft zu konzentrieren.

 

Ich bitte dich, jetzt zur Kenntnis zu nehmen, wo du bist.

Es ist weder gut für dich, dich zurückzuhalten, noch

dich zurückzuziehen, noch nach vorne zu springen.

Es ist gut

für dich, dich in das Heute hinein zu bewegen,

und mit dir selbst Schritt zu halten.

All die Aufmerksamkeit, die du den Nachrichten gegenüber

aufbringst - bringe etwas von ihr gegenüber dir auf.

Du magst in den Weltangelegenheiten ja kein direktes Sagen haben, indes kannst du dein Leben, so wie du es möchtest, in Bewegung setzen. 

Was möchtest du?

Was willst du? 

Habe ein Bild im Sinn.

Zeichne es, und du wirst

zu ihm hingezogen werden.

Wenn du gerne Radieschen ziehen

möchtest, bringst du den Samen aus.

Wenn du gerne grünen Paprika ziehen

möchtest, pflanzt du andere Setzlinge.

 

Was möchtest du in deinem Leben zum Wachsen bringen?

Dasjenige mögest du säen.

Die Saaten deines Lebens sind deine Gedanken.

Träume sind größere Gedanken.

Dehne deine Gedanken aus.

Betone die Einzelheiten, und du wirst

mehr Einzelheiten bekommen. 

Betone die Größe, und du

wirst Größe erzeugen. 

Ich sage euch, ohne Beachtung für das Detail durch das Leben zu gleiten. Ich sage euch, euch nicht in den Einzelheiten zu verfangen, sondern euch daran zu erinnern, wofür sie stehen.

Entsinnt euch, wofür ihr seid.

Ich weiß, Gedanken bestürmen euch.

Verfangt euch nicht in ihnen.

Lasst euch größere Gedanken erfassen und euch höher bringen.

Gedanken kommen zu euch, als würden sie das

aus sich selbst heraus tun, aber ihr könnt sie loslassen.

Lasst größere Gedanken über den

Horizont eures Lebens segeln.

Eure Füße sind weder angebunden, noch

seid ihr an irgendeinen Gedanken gebunden.

Ihr habt eure Hacke.

 

04.09.2021


 

HEAVENLETTER # 1000

Sei für Freude bereit

Gott redete …

Du befindest dich auf der Schwelle zu etwas Wundervollem.

Kannst du es spüren? Du bist derart dicht dran an dem, was

du gesucht hast. Es nähert sich deinem Gewahren zügig.

Was ist es, das du suchst?

Was ist es, wonach du dich sehnst?


Du lechzt nach bewusstem Wiedervereinen

mit Mir, deinem Schöpfer.


Du hungerst nach unserer innigen Vertrautheit.

Sie gibt es nicht ein zweites Mal.


Wie können Meine Kinder so viel von Mir haben und es nicht bemerken?

Ich trete vor ihnen zutage, während ihr auf Meine Präsenz wartet.


Ich bin wie der Onkel, der mit Geschenken unterm Arm

ankommt, dies nicht dann und wann, sondern immer.


Irgendwo unterwegs habt ihr vergessen, den Onkel und all die

Geschenke, die Er in euren Schoß schüttete, zur Kenntnis zu

nehmen.


Ihr seht die Geschenke nicht. Ihr fragt euch, weswegen sie

nicht überkamen, denn sie waren euch versprochen worden.

Ihr weint wegen dem, was bereits stracks vor euch liegt.

Ein Übersehen dieser Herrlichkeit ist in der Tat etwas,

um darüber aufzuschreien.


Es ist ein Schatz zugegen, den

du wiederentdecken musst.

Du hast ihn vor dir selber geheim gehalten,

selbst derweil er der deine ist.


Im Leben wirst du etwa über diesen Schatz stolpern.

Du kannst nach ihm graben. Du raufst dich um ihn.

Du schreibst ihn ab. Das ist nicht von Belang.

Der Schatz wird zu deinem Gewahrsein zurückkehren.

Er ist unentrinnbar.

 

Das, was bereits dein ist, wird sich bekannt machen,

und dein erneuertes Herz wird auf dem Planeten Erde

vor Freude hüpfen.

 

Der Himmel wird dein Herz herumgerührt haben.

Die Goldmine, auf der du sitzt, ist in der Höhe.

Das Licht vom Himmel wird sie dir zeigen.

 

Das Gold ist aufgehäuft.

Deine Entdeckung ist kurz bevorstehend.

Dein Schatz birst an den Säumen.

Auf diese Weise wird Freude aus dir hervorbersten.

Freude kann, ebenso wie Tränen, strömen. Freude kann

besser fließen, weil Freude nicht enden kann. Tränen

können in einer Tasse gemessen werden. Freude nicht. 

Freude ist rechtmäßig euer.

Streckt eure Hände her.

Sitzt in aller Stille des Staunens

da und heißt Freude willkommen.

Im Winter gewährt der Schnee den Blumen Unterschlupf.

Der Frühling kommt. Blumen blühen. Inmitten der Kälte

sind Blüten ausstehend. Sie sind unvermeidbar da.

Schier im Wartestand, dass der Boden warm wird.

 

Wo reifen die Samen der Freude und der Liebe heran?

Wo ist deren Boden? Wo sind sie, so sie sich rüsten zu blühen?

Wann wird die Sonne sie erreichen?

 

In deinem Herzen natürlich. In diesem mächtigen

Herze dein, und dies sehr bald. In jeder Sekunde jetzt.

 

Euer Herz wird den Himmel freudig umfangen, und sie wird die

Erde in den Arm nehmen, und Liebe und Freude werden eurem

Herzen entspringen, und die Erde wird blendendes Licht sein.

 

In jener Helle werdet ihr euch anschicken zu sehen,

worauf ihr die ganze Zeit so geduldig gewartet habt.

Freude war geduldig dagestanden, wie eine Reihe Diener,

die auf den Herrn oder die Frau des Hauses wartet, ihnen

zuzunicken

 

Oder, ihr ruft Freude zu euch her. Ein Zunicken von euch oder

das Ziehen an der Glocke, und die Diener der Freude beeilen

sich auf euer Geheiß hin.

 

Freude ist dergestalt.

Sie eilt zu euch.

 

Wie könnt ihr diese unsagbare Freude beschreiben?

Sie kann nicht geschildert werden.

 

Aber ihr könnt sie subskribieren,

diese grenzenlose Freude.

Ihr könnt euch bei ihr anmelden.

 

Und daraufhin könnt ihr euch nach ihr umsehen, denn

sie wird jeden Augenblick hinzutreten und dies aber

und abermals ohne Stockung.

 

Alle Freude ist euer.

Nicht bloß die eine oder andere Freude.

Alle Freude. 

Lauscht auf sie.

Sie kommt jetzt an.

Ihr seid dabei, einen Ansturm von Freude zu erleben.

Selbst dann wenn ihr euch in Nicht-Freude

geschickt habt, wartet große Freude auf euch.

Rennt, um ihr zu begegnen.


Erklärt sie zu einem herzlich willkommenen Gast, nach

dem ihr euch unentwegt umseht. Geht nach draußen und

schaut nach Freude, für den Fall, dass sie die Straße

hinunter läuft.

Jedenfalls, es wird bald genug eine

Freudenflut an deiner Tür überkommen.

Sei bereit.

Ich höre sie jetzt.