Heavenletter # 1843

 

 Stuft euch jetzt höher

Gott redete …

Ihr habt euren Gedanken nicht stattzugeben,

euch zu verzehren, Geliebte.

 

Ihr habt eure Gedanken nicht um euch herum tanzen

zu lassen, nicht zuzulassen, dass sie euch zu „Es“ machen,

dass sie euch in den Zeugenstand rufen, euch Befragungen

unterziehen, dass sie euch in Verlegenheit bringen und

herumschubsen, und dass sie euch an sich festgebunden halten.

 

Geliebte, nehmt eure Gedanken

nicht dermaßen ernst.

 

Sowie ein ungehöriger Gedanke kommt, sowie ein Gedanke

eintritt, der euch oder sonstwen schlechtmacht, sowie ein

Gedanke nicht in eurem oder sonstwessen besten Interesse

steht, so ist dies ein Signal, eure Gedanken zu einem höheren

Gedankengut hinzuwenden.

 

 

Ihr braucht nicht mit diesen mickrigen

Gedanken vorlieb zu nehmen.

 

Ihr habt bei euren Gedanken einiges Sagen.

Ihr müsst ihnen nicht ausgeliefert sein.

 

Womöglich seid ihr außerstande, sie in Form

zu peitschen, aber mit denjenigen, die ihr

befürwortet, könnt ihr Hand in Hand gehen.

 

Geliebte, wer hat das Sagen über eure Gedanken,

es sei denn ihr? Äußert nicht, ihr hättet bei ihnen

keinen Einfluss.

 

Wessen Gedanken sind sie?

Gedanken mögen ja ungebetenerweise hereinkommen,

dann aberkönnt ihr ihnen Lebewohl sagen.

 

Wenn ihr euch down und depressiv fühlt, dann

unterstreicht dies nicht mit euren Gedanken.

Kommt mit dem Leben gleichwohl weiter.

Legt die Gedanken an Bedrücktsein beiseite.

 

 

Ihr tut nicht so, als wärt ihr beschwingt.

Ihr nehmt einfach zur Kenntnis, dass ihr euer

Empfinden des Niedergeschlagenseins nicht

zu verstärken habt. Ihr braucht den Gedanken

an Betrübtheit nicht dicht bei euch zu halten.

 

Es ist mehr als ein Winkel vorhanden,

aus dem her auf das Leben zuzugehen

ist.

 

Sofern das Leben der Saum eines Hemdes ist, könnt

ihr unten drunter schauen und all die Stiche und

herumhängenden Fäden in den Blick nehmen, oder ihr

könnt euch das Hemd selber anschauen, und wie es

sich ausstellt und wölbt.

 

Ihr könnt euch die Vorzüge anschauen, wie auch die

Schwachstellen. In einem gewissen Ausmaß entscheidet

ihr über euer Leiden.


Eventuell trefft ihr nicht die Wahl was ein jedes

Vorkommnis angeht, die nächste Wahl allerdings steht

euch an. Dachtet ihr, sie sei sonstwem angelegen?

 

 

Anstatt zu sagen, ihr wählt euch Unglücklichsein,

lasst Uns sagen, ihr habt es verabsäumt,

euch das Glücklichsein zu bescheiden.

 

Ihr habt es euch versagt.

Du bist derjenige, der dir

dein Glücklichsein abspricht.

 

Du magst ja vorbringen, du sehest der Realität ins

Auge, während du dich in Wirklichkeit von dir weist.

 

Es bist du, der dir ansagt, dass du jetzt im Augenblick

nicht Glücklichsein bei dir haben könnest, und du listest

deine Gründe auf.

 

Du entscheidest, du habest mit dem Unglücklichsein

und der Unzufriedenheit fortzufahren. Wiewohl, du bist

es, der mit der ganzen Linie fortfährt, oder aber es

bist du, der dort aussteigt.


 

Die Wahl ist dein.

Vielleicht hast du dich selber

ausreichend genug bestraft.

 

Du hast zahlreiche Gründe, dich selbst in Abrede zu stellen.

Du sagst, es sei wegen des Geldes, wegen deiner Frau, oder

wegen etlicher Umstände, die nicht nach deinem Geschmack

sind.

 

Du bist zu deinen eigenen strikten Eltern, die dich

abweisen, geworden. „Nein“, sagst du zu dir selber,

„du kannst das nicht haben.

 

Du kannst nicht dorthin gehen.

Du kannst dies nicht tun.“

 

Du hast eine lange Liste von Nein's, und unter

Umständen stellst du dich ans Ende der Schlange,

bevor du dir selber erlaubst, das zu haben, was

du dir so lange Zeit versagt hast.

 

Vielleicht bist du was das Leben angeht ein Geizhals

gewesen, so wie ein Banker, der sich so hören lässt:

„Nein, diesen Kredit bekommen Sie nicht.“

 

Und hinterher, nach Jahren des Bemühens, hält der

Banker in dir, der es gewöhnt ist, auf Anhieb Nein zu

sagen, nach ausreichend Anstrengung und Bestreitung,

schließlich ein und räumt dir ein, dass du nunmehr

haben kannst, was er dir zuvor verweigert hat.

 

Du hättest es die ganze Zeit bereits haben können,

aber, ganz zum Ende, sagt der Banker in dir:

„In Ordnung, jetzt.“


Er hätte im letzten Jahr sein Einverständnis geben

können. Eine Entscheidung ist hinausgeschoben worden.

 

Du kannst jetzt höher stufen.

 

Du erweist nicht deinen Charakter, indem du dich

selber einschränkst. Dich selber zurückweisen

ist dich selber einengen.


 

Ja Sagen zu dir selber bedeutet

nicht dich verwöhnen.

 

Es ist schlicht einsehen, dass du zu einer

Schnitte des Kuchens berechtigt bist, und

dazu, es dir schmecken zu lassen.


 

 ***
***

HEAVENLETTER # 1447

 

 

BADEN GEHEN IM OZEAN DER LIEBE

 

Gott redete …

 

Besinne dich auf die einfachen Dinge.

Sie gehören ausgekostet.

 

Was kompliziert ist, kompliziert.

Einfachheit vereinfacht.

 

Im Grunde genommen möchtest du Vertracktheit nicht.

Auf allen Lebensgebieten – vereinfache.

 

Die Äußerung ist symbolisch – barfuß und mit einem Rucksack über der Schulter auf die Reise zu gehen, oder mit einer kleinen Decke, in die du deine Habseligkeiten einwickelst, und - singt nicht ebendies die Melodie der Einfachheit und des Behagens im Leben?

Der Vers geht so: Trage wenig bei dir.

 

Alle deine Habseligkeiten und deine Schulden

sind Gedanken aus der Vergangenheit.

 

Wie simpel dein Leben ist, sobald du die Finger der Vergangenheit von ihrem Halt an dir loslässt! Du kannst deine Möbelstücke und Erinnerungsstücke behalten, und, sie dich nicht in Besitz nehmen lassen.

 

Schreite im Leben aus, als hättest du keine Besitztümer und Schulden, denn in Wahrheit hast du keine.

 

Was hat ein einfacher Mensch

an Besitz, und was schuldet er?

 

Von diesem Augenblick an erkläre Ich

dich des Konzepts der Schuld ledig.

 

Sieh, um wie viel tiefer du atmest.

 

Von diesem Augenblick an erkläre Ich einen Jeden

des schweren Empfindens von Schuld und des Griffs,

den sie auf dich zu hat, ledig.

Und auf diese Weise bist du ebenso von der

Verpflichtung abgezogen, dich zu erinnern,

dass dir irgendwas geschuldet sei.

 

 

Das Empfinden des Schuld-Habens und dass einem geschuldet werde, und das Empfinden des Inbesitzhabens oder des Inbesitzseins sind wie dünne Drähte, die eng um deine Brust geschnallt sind.

 

Ich beseitige jetzt diese Drähte und ersetze

sie durch weiche Bänder des Lichts.

 

Du bist von der Knechtschaft der Vergangenheit erlöst,

wie auch von dem emotionalen Gewicht des Konzepts

von Schuld und Schuldner.

 

Heute machst du einen Neuanfang als ein freies Seinswesen, was auf jeden Fall die Wahrheit der gegebenen Bewandtnisse darstellt.

 

Aber heute weißt du um diese Wahrheit, und

dein Herz macht in aller Munterkeit Sprünge.

 

Nichts kann heute das gleiche sein, sobald du

dich in Freiheit und Wahrheit voranbewegst.

 

 

Du bist nicht einer unter Vielen.

Du bist nicht einer unter einer glitzernden Million.

 

Du bist Einer.

Du bist Mein Einer.

Du bist das Einssein, welches Ich BIN.

 

Eine kurze Zeitlang denkst du, du seist eine Nadel auf der

Landkarte des Lebens auf Erden. Alldieweil bist du Alles.

 

Du bist die Brandung und der Surfer, und

du bist der Ozean, auf dem du reitest.

 

Wonach suchst du alsdann?

Den Ozean kannst du nicht bei dir behalten.

Du kannst nicht in ihm schwimmen,

ohne planschend zu spritzen.

 

 

Und warum solltest du das tun mögen?

Du möchtest deinen Weg durch den Ozean

nicht unbemerkt schlittern.

 

Du möchtest nicht Schwimmstöße durch ihn hindurch

alleinseiend betreiben und nicht ohne zu planschen.

Die Ursache, weswegen Alleinsein für dich derart unglücklich ist, ist, dass du, tief in deinem Herzen, weißt, dass Alleinsein und sein Gegenstück, die Einsamkeit, nicht die Wahrheit darstellen, und dass Einssein die Wahrheit ist.

 

Einssein ist nicht einsam oder abgeschieden.

Einssein ist Vollheit von Liebe und Kameradschaft.

Es ist ein einzigartiges Geschenk.

 

Es gibt da einen Taucher in den Ozean von

Sich Selbst, und der bist du (das meint, Ich).

Du bist der Eine, der sich aus den Tiefen erhebt

und der den Ozean von Sich Selbst verspritzt.

 

 

Du posierst als der Wal und der kleine Fisch,

schier hergestellte Fabrikationen von dir.

 

Wie liebenswert sie sind!

 

Es ist liebenswürdig, sich all die Wunder der Welt vorzustellen, und, es ist liebenswürdiger, zu erkennen, dass sie du sind, dass es in der ganzen Welt nichts anderes als du und Ich gibt – und Lachen, Freude, Liebe und mehr Liebe und mehr Wellen des Meeres. Wellen von Uns rollen sich wie Flaggen auf und aus.

 

Wellen von Uns wälzen sich selber um, überschlagen

sich in den Sonnenstrahlen vor Entzücken und zum Entzücken

der Sonne.

 

Wir sonnen Unser Eines Selbst im Licht der Liebe,

und vollführen dabei Kunststücke der Liebe in einer

Welt, die erklärt, für Uns gebe es wenig Raum.

 

 

Wie simpel ist doch im

Ozean der Liebe baden gehen!

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Heavenletter # 1833

 

Wie eine Braut und ein Bräutigam

Gott redete …

Der Diener dient, und derjenige, der bedient wird,

dient ebenso, just so wie Ich euch zu Diensten bin.

 

Der Bankmanager dient dem Bankkassierer.

Die Kinder in der Schule dienen dem Lehrer.

 

Wer dient mehr?

Ich diene euch, und ihr dient Mir.

 

Dies ist kein Tauschgeschäft, denn Ich gebe alles.

Ich wende nicht dem gemäß zu, wie viel ihr zuwendet.

 

Es bist du, der abwiegt und deinen Wert bemisst und

der eventuell nicht alles annimmt, was Ich dir gebe.

Ich arbeite stramm an eurem Inempfangnehmen-Vermögen.

 

Selbstverständlich bin Ich auf

keinen Fall am schwer Ackern.

 

Es war für Mich nichts, mit Meinem Gedanken

das Universum zu erschaffen. Sieben Tage?

 

Wieso, es sieht eher nach einer Minute aus.

Für Mich ist es das Leichteste, dich zu lieben.

 

Größer als alles andere ist Meine Liebe für dich,

und du gibst umfassender, als du dir stattgibst.

 

Du hinterlässt auf den Altären Reis für Mich.

Wer gab dir den Reis, um ihn Mir zu geben?

 

Ich habe an alles gedacht.

Ich habe alles für dich vorbereitet.

 

Und du dienst Mir das an,

was Ich dir kredenzt habe.

 

Du kannst nicht zügig genug aufwarten, um Mir das

zu geben, was Ich dir gegeben habe. Ich bitte dich,

Mir einzuräumen, dir zu Diensten zu sein.

 

Wer hat hier das Sagen?

 

Ich gab dir den freien Willen, was du demnach mit

den Gaben des Universums anfängst, ist an dir.


 

Ich kann nicht neinsagen.

Ich kann nicht dein Herz zwingen, sich selber darzubieten.

Ich kann nicht deine Knie beugen.

 

Ich bleibe schweigsam neben dir wie ein guter Hausdiener,

zu deinen Diensten, auf deinen Ruf hin, auf dein Geheiß hin.

 

Ich bin rasch, ein jedes Verlangen deinerseits vorauszuahnen.

Du hast nicht zu jeder Zeit zu reden.

Ein Nicken in Meine Richtung ist ausreichend.

 

Und somit dienst du Mir, indem du

Mir einräumst, dir aufzuwarten.

Wie simpel ist Unser Austausch.

 

Ich gebe alles, und du gibst, wie du einsiehst,

 in einem vordergründig bestechenden Augenblick

der Erdenzeit zuwenden zu mögen.

 

Ich sehe alles überall.

Ich sehe in die Tiefen deines Herzens

hinein, und sehe Mich dort in voller

Aufmerksamkeit dastehen, auf ein

Zeichen von dir wartend.

 

 

Deine Sehkraft ist nicht ganz so

 gut wie die Meinige, das ist alles.

 

Sofern du weiter sähest, wäre deine Sicht entwickelter,

 würdest du desgleichen in Mein Herz hinein sehen, und

erkennen, dass du dich dort mit Mir vereint hattest.

 

Du würdest bemerken, dass du in der Mitte Meines

Herzens gesessen hast, nicht wissend, was du bist, im

Vermeinen, du wärest irgendwo sonst, du habest ein

Herz für dich selber, und nicht das Eine, welches dich

und die fehlgeleitete Welt wie einen Ballon in die

Höhe hebt, der aufsteigt und sich selber von einer

 neuen Höhe her auskostet.

 

O Geliebte, wie weitläufig das Universum doch ist, und

wie klein die Welt, in der es euch schwerfällt, euch hin

und her zu bewegen.

 

Kommt, steht aus eurem Stuhl auf und begebt euch mit

Mir auf eine Tour.

 Lasst Uns zum Mond hin segeln, Uns in seiner Weiße baden, und danach zur Sonne hinüber-hopsen, wo wir Uns in gelben Decken wärmen, und daraufhin um des Spaßes daran halber von Stern zu Stern springen.

 

 

Lasst Uns von den Sternen abfedern.

Lasst Uns hüpfen.

 

Lasst Uns genauso von der Erde abprallen,

denn die Erde ist ein Stern.

 

Sie ist ein schimmernder Stern,

ein Lichtkreuz in Meinem Auge.

 

Seht die Erde nun durch Meine

 Augen, durch Mein Herz.

Seht, sie ist wie eine Sonne, zur Gänze

 goldenes Licht, welches herumwirbelt.

 

Seht, wie eure Augen umgestaltet sind.

Und, so wie ihr eure Augen sind, so ist die Welt.

 

Es existiert kein Unterschied

zwischen euch und der Erde.

 

Seht ihr nun, wie Wir Eins sind, nicht

unauslotbarerweise eins, sondern

ergründlich Eins, einen auslotbaren

Schlages der Liebe, dabei, alles mit

dem Licht, welches Wir sind, erfüllend,

 

 

Uns an Unserem einander Dienen ergötzend,

just so, wie eine Braut und ein Bräutigam

einander vom weißen Hochzeitskuchen

zu essen geben.

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HEAVENLETTER # 1450

 

 


SO HERUM UND ANDERS HERUM

Gott redete …

Verdrossenheit ist nichts mehr, als dass

es nicht so lief, wie du es wolltest.

 

Ob dein Empfinden von Frust nun von mechanischen Dingen oder von Menschen herrührt - etwas lief nicht so, wie du es dir vorstelltest und wie es deines Erachtens hätte laufen sollen.

 

Frustration verheert dich, da deine

Vorhersagen nicht Wirklichkeit wurden.

 

Die Tür ließ sich nicht leicht öffnen oder sie ging kaputt, oder du dachtest, sie wäre leicht zu reparieren und das war nicht so. Und anscheinend wirst du auf die arglose Tür oder auf den unschuldigen Nachbarn von der anderen Straßenseite wütend, derweil es in Wirklichkeit du selber bist, mit dem du verdrossen bist, denn du dachtest es dir so, und ein Aspekt des Lebens stellte sich ganz anders heraus.




Du hattest alle guten Absichten, und auch so schafftest

du die Prüfung nicht mit links. Das Examen ging nicht darum, eine Eins zu bekommen. Es ging darum, wie du dich, was dich angeht, fühlst, und dies selbst mittendrin hinter verschlossenen Türen.

 

Du magst das Gefühl haben, du habest bestanden oder

du seist durchgefallen, und demzufolge übersiehst du

das Dazwischen. Zu was für einem Zuchtmeister bist

du doch geworden!

 

Als du ganz zu Anfang lerntest, einen Schuh

zuzubinden, warst du glücklich, es jetzt zu

lernen.

 

Das war ein Spaß für dich.

Lernen war herausfinden.

 

Du hattest nicht immer zuoberst zu sein.

Wieso meinst du das jetzt?

 

Was bliebe für dich zum Lernen übrig,

sofern du bereits alles gelernt hättest?

 

 


Wenn du mit dem Auto zu einer bestimmten Örtlichkeit

fährst, und es ist nicht leicht, dass du den Ort findest,

siehst du dich natürlich nach einem anderen Weg um.

 

Du wendest.

Du fängst noch einmal von vorne an.

 

Oder, du triffst die Entscheidung, dass du

letztlich gar nicht dorthin gelangen musst.

 

Du kannst irgendwo anders hinfahren

oder überhaupt nirgendwohin fahren.

 

Oder in deinem Mund lief bereits das Wasser für

einen Brownie zusammen, und sobald du bei deiner

Lieblingsbäckerei eintriffst, sind sie ausverkauft.

 

Ist dies wirklich eine Ursache für Bestürzung

und für ihre sie begleitende Frustration?

 

Wo stand es geschrieben, dass alles deinen Erwartungen

gerecht zu werden habe, und, dass du, falls es das nicht

tut, unglücklich sein müssest?




Über großen Dingen oder über kleinen Dingen,

das Empfinden von Verdruss ist das gleiche.

 

Du hast dir selber eingeredet, dir gehe etwas ab.

Was kann dir fehlen, es sei denn dein eigenes

Empfinden von Selbst-Wert?

 

Die Tür, durch die du gehen wolltest, ist beschädigt,

aber das bedeutet nicht, dass du beschädigt bist.

 

Beschädige deine eigene

Reputation bei dir selber nicht.

 

Dann und wann kann Humpty-Dumpty

nicht zusammengesetzt werden.

 

Dann wirf die Eierschalen raus und suche dir

ein anderes Ei, um auf einer Mauer zu sitzen.

 

 



Dein Herz ist nicht für Verdruss

gemacht, den du dort ablädst.

 

Verhalte dich deinem Herzen gegenüber anständig,

und liebe stattdessen. Geliebte, ihr habt das versucht.

Ihr gabt euer Bestes.

 

Ihr meintet, irgendwohin zu fahren, und der Wagen sprang

nicht an. Was ist tatsächlich passiert, außer dass der Wagen

nicht ansprang? Wer machte das zu einer Katastrophe?

 

Die Erde ist in Bewegung.

Sie bleibt nicht an einer Stelle.

Nicht anders du.

Besser du rührst dich.

 

Wenn du dich frustriert fühlst, bist du irgendwo

festgesteckt. Du hast eine Hängepartie aufgesucht.

Was ist daran so Entsetzliches?

Völliger Stillstand ist völliger Stillstand,

und du bist ein Kind Gottes.

 

 

Du dachtest, etwas sei nicht an der einen

Stelle, und es war an einem anderen Platz.

 

Umleitungen sind hilfreich, nicht abträglich.

Das Gelingen kann im Begehen eines anderen

Weges liegen.

 

Es gibt kein Buch, was du zu Ende zu lesen hast.

 

Es gibt kein Auto, was anzuspringen hat.

 

Es gibt keine Tür, die aufzugehen hat.

 

Es kann sein, du bist es, der sich

anderen Toren aufzutun hat.

 

Erhebt euch, Geliebte.

Es ist nicht an euch, eingeschnappt zu sein.

Es gilt euch, Freude umzurühren.

Rührt sie in euch selber um.

 

Freude liegt wirklich nicht außerhalb von

euch. Ihr seid der Verfertiger von ihr.

 



Seid in eurem eigenen Leben ein Zecher.

Tanzt auf diesem Weg, wie auch auf jenem.

 

TANZT!

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HEAVENLETTER # 1421

 

WARUM SOLLTE SICH DENN JEMAND

FÜR BETRÜBTHEIT ENTSCHEIDEN MÖGEN?

 

Gott redete ...

 

Gibt es bei der Betrübtheit einen Punkt?

Was ist ihre Ausbeute?

 

Ist sie nicht eine kleine Menge dich selber bemitleiden?

Du magst das Gefühl haben, Traurigkeit werde dir

untergeschoben, greifst du dir allerdings nicht einen

Beweggrund auf, in etwa so, wie wenn du dir einen

Lutscher nimmst?

 

Manchmal meinst du, alles, was

du sein könnest, sei traurig sein.

Aber Betrübtsein ist nicht weise und wunderbar.

Ebenso geht es nicht tief, wie du das so gerne meinst.


 

In Wirklichkeit ist es flach.

 Es gibt viele Straßen, die du nehmen kannst.

Betrübtheit ist eine davon. Du hast jene

Straße nicht herunterzuschlendern.

 

Du kannst umkehren oder die Straße überqueren.

Traurigkeit hat dich nicht in Besitz. Du hast sie

andir gehalten.

 

Hattest du nicht genug von ihr?

Wieso solltest du sie dir aber und

abermals aussuchen?

 

Wenn du in ein Geschäft gehst, besorgst du dir nicht,

was dir nicht beliebt. Wieso demnach, sobald es sich

auf Emotionen beläuft, bist du anfällig, dich für jene

zu entscheiden, an denen du kein Vergnügen findest?

 

Bist du der Auffassung,

Traurigkeit sei für dich gut?


 

Traurigkeit spielt eine abwürgende Partie.

 

Selbstverständlich kannst du jedes Spiel spielen,

das du möchtest. Du kannst Traurigkeit spielen und

Schlimmeres. Du hast die freie Wahl.

 

Das aber ist just der Punkt, den Ich herausgestellt

sehen möchte. Du hast freie Wahl.

 

Sofern du dir in der Welt alles aussuchen könntest,

was würdest du wählen? Wähle es demnach.

 

Wähle zufriedenes Glücklichsein.

Im Grunde genommen hast du das getan.

 

Traurigkeit ist bloß eine Graduierung von Glücklichsein.

Sie ist Glücklichsein verkehrt herum.

Wende Traurigkeit um und sieh,

was auf der anderen Seite ist.

 

Im Traurigsein fühlst du dich schwach.

Im Glücklichsein fühlst du dich stark.

Wieso sollte jemand Traurigkeit wählen

mögen?

 

 

Aber auch so siehst du dich nicht imstande

anzuerkennen, dass du sie dir wählst. Du denkst

nach wie vor, du seist ein Opfer von ihr.

 

Sei stattdessen ein Besieger von ihr.

Erhebe dich über sie.

Verschwende deine Zeit nicht

mehr länger mit Traurigkeit.

 

Habe deine Zeit mit Weinen,

dann aber stehe davon auf.

Du hast deine Tränen ausgeweint.

Du kannst jetzt damit aufhören.

Lasse die Vergangenheit los, und du wirst

mit Traurigkeit nichts zu tun haben.

 

Traurigkeit ist nicht großartig.

Sie ist in der gleichen Kategorie

wie an den Nägeln kauen.

 

Man betrachtet sie bloß für nobler.

Traurigkeit ist etwas, was du fühlst, aber du fühlst sie,

weil du dich an ein momentanes Empfinden dranhängst,

das du als Traurigkeit oder als Sorgen, als Verlustgefühl

oder als in die Enge treibende Angst bezeichnest.

 

 

Erwirb dir Erfahrungen mit in die Höhe Gehoben-

Werden. Scheue, niedergeschlagen zu sein.

 

Wo ist der empfindende Sinn des Betrübtseins angesiedelt?

Du fühlst es in deinem Herzen, dein Geist indes hat es

nach dort verschafft.

 

Dein Geist reagierte auf etwas, auf einen Gedanken, auf

ein Vorkommnis, auf ein erinnerndes Gedenken, und er

signalisierte deinem Herzen, sich ängstlich zu fühlen.

 

Und dein Herz fühlte sich bange, während sich dein

Geist davonmachte und es sich gutgehen ließ, wie er

hier und da herumsauste.

 

Nach einer Weile wird der Geist auf etwas Freudiges

prallen, und du wirst dich der Freude entsinnen.

Der Geist nimmt sich allzu viel Macht her, und dabei

lässt du ihn.

 

 

Traurigkeit ist eine Stimmung.

Du denkst, du seist zu Stimmungen berechtigt.

Bist du berechtigt, traurig zu sein?

Bist du berechtigt, zu schmollen?

 

Geht es darum, worauf du deiner Auffassung nach

ein Anrecht habest? Denkst du, Betrübtheit sei dein

hauptsächliches Anrecht, und Freude und andere

Vergnügen gehörten auf diesem Feld der Traurigkeit

lediglich dazwischengestreut?

 

Geliebte, ihr habt ein Anrecht auf

Freude, auf nie endende Freude.

 

Lasst Freude in eurem Leben zuvorderst werden.

Lasst Freude zu eurer Visitenkarte werden.

Lasst Freude zu eurem Symptom ausarten.

Pinnt Freude auf euer Revers.

Hängt euch ein Freude-Schild um den Hals.

 

 

Genug mit der Traurigkeit.

Sie ist Freude, die schief gegangen ist.

Sie ist zu viel Nachdenken über dich selber.

Denke stattdessen an Mich.

 

Lasse Mich dir Freude schenken.

Wringe Traurigkeit aus deinem Herzen,

und ersetze sie durch Meine Freude.

 

 

Es gibt in deinem

Herzen Raum für Freude.

 ***
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HEAVENLETTER # 1436

 

DIE MACHT EURES GEISTES

Gott redete ...

Sobald euch das Leben auf der

Erde zu viel wird, lasst es gleiten.

Sinkt in die Stille hinein, wo nichts auf euch zu dringt, wo Raum ist, wo Raum für euch zum Atmen ist, wo Raum für euch ist, um euch in einen Zustand hinein einzulagern, wo nichts sich einmischt, wo nichts die Oberhand übernimmt, wo nichts zusammenpresst, wo Ausweitung das Gegebene ist, wo ihr euren eigenen Schritt wiedererlangt und wo ihr in aller Güte zu dem Tag, der vor euch liegt, zurückkehren könnt.

Wo immer ihr seid, und inmitten von was auch

immer ihr euch befindet, da ist jener Ort der

Stille.

 

Erachtet ihn als ein Heilbad.

Erachtet eure Stille als eine Salbe für die Welt.

 

Stille ist im Eigentlichen nicht eure Flucht vor der Welt.

Sie ist eure aufwartende Begleitung von ihr.

 

Es ist gleichsam, als lindert ihr die Welt.

Die Stille, die ihr inwendig in euch aufdeckt, ist wie das Öffnen einer frischen Rahm-Flasche und wie ihr sie über euch selber und über das gesamte Universum ausgießt.

Es ist wie euren Garten feucht halten.

 

Euer Herumrennen und euch Ärgern

besänftigen die Welt nicht.

 

Dass ihr euch über diese Angelegenheit oder über

jene hermacht, stiftet in der Welt keinen Frieden.

 

Denkt nicht, ihr wärt ein Drückeberger,

weil ihr euch auf Friede wiedereinspielt.

 

Wenn euch das Gewühle zu viel wird, gesteht euch das

ein, und schließt eure Augen für eine Minute und sucht

Mich aufs Angenehmste zwischen euren Augenlidern auf.

 

Es könnte euch der Gedanke an Mich lieb werden, als

sei Ich gleichsam in euren Augen niedergelassen.

 

Ich werde sie abkühlen, eure Augen, und Ich werde euren

Blick ausweiten. Schaut her, Ich tue das jetzt soeben.

 

Meine Liebe wäscht eure Augen aus.

Sie werden erfrischt.

 Ihr seid gerüstet, euch der

Welt entgegenzustellen.

Indessen, Geliebte, es gibt keine Welt,

um ihr mit Fassung entgegenzutreten.

Es gibt alleinig eure eigenen Gedanken,

vielleicht solche, die euch ganz in Anspruch

nehmen und euch aufzehren.

 

Eure Gedanken sind es, welche euch zu viel sind.

Die Welt ist euren Gedanken ausgeliefert.

 

Wenn ihr euch übermächtigt fühlt, sind

es eure Gedanken, die euch überwältigen.

 

Falls ihr der Meinung seid, ein anderer Mensch

erdrücke euch, sind es eure angstvollen Gedanken,

die euch übermannen.

 

Niemand hat über euch Macht, es sei denn, ihr gebt

ihnen statt, eure Gedankenwelt hervorzulocken.

 

Falls ihr denn an etwas denken müsst,

dann denkt über Liebe und Friede nach.

 

Eure Gedanken haben es nicht

nötig, überall herumzukrabbeln.

 

Sie haben nicht hierhin und dorthin zu springen, nicht hin

und zurück in Zeit und Raum, nicht überallhin, kreuz und quer.

Eure Gedanken sind euch voraus oder euch hinterher.

 

Ihr seid unantastbar,

nicht eure Gedanken.

 

Lasst nicht gezackte Gedanken Macht

über euch als Gegebenes annehmen.

 

Ahnt in eurem Leben aus Vorkommnissen

und Menschen andere Gedanken voraus.

 

Im Leben, da geht ihr, sobald ihr zu einem Brunnen

lauft und es sich dabei herausstellt, dass das Wasser

im Brunnen nicht gut ist, zu einem anderen Brunnen.

 

Betrachtet euren Geist als einen Brunnen, und eure

Gedanken als das Wasser, das ihr heraufzieht.

 

Sowie eure Gedanken euch nicht förderlich sind oder

euch eintrüben oder aufrühren, stellt euch einen neuen

Brunnen vor und begebt euch zu anderen Gedanken.

 


 

Lasst eure Gedanken eure eigenen wahren Gedanken

sein und nicht jene, die euch untergeschoben wurden.

 

Ihr, die ihr Gedanken findet, die eurer harren, könnt

sie überdies erschaffen. Vielleicht habt ihr einen neuen

Brunnen zu graben. Vielleicht habt ihr den alten zu säubern.

 

Ihr werdet nicht nicht-willkommen

geheißene Gäste in euer Haus lassen.

 

Ihr werdet keinen Eindringling akzeptieren.

Ihr macht euer Zuhause zu einem behaglichen

Hafen.

 

Macht euren Geist, das Zuhause

eurer Gedanken, zu dem gleichen.

 

Die einzigen Räuber, die euch euren Frieden

des Geistes fortnehmen können, sind jene, denen

gegenüber ihr euch öffnet.

 

Stellt an die Stelle eines jeden angstvollen Gedankens,

der Zugang erhalten hat, einen segnenden beglückenden Gedanken.

Anstelle eines bezweifelnden, einen zuversichtlichen.

Anstelle eines furchtsamen, einen liebevollen.

 

 

Falls du dich in einer Art einstweiliger Panik befindest

und gar keinen Gedanken fassen kannst, dann gedenke Meiner.

 

Sage Meinen Namen,

und schöne Schmetterlinge an Gedanken werden

niedergehen, und du wirst wiederhergestellt und

wieder ruhig sein.

 

Mein Name ist wie eine Kelle voll.

Wo Mein Name ist, ist das Wasser gut.