HEAVENLETTER # 1330

 

 

IN DEM THRON DEINES HERZENS

 

Gott redete …

 

Ich möchte gerne jenes beharrliche

Weh in deinem Herzen lindern.

 

Ich verbrachte es nicht dorthin, aber

Ich möchte es gerne lindern.

 

Ich tröste dein Herz jetzt.

 

Ich nehme Meine Finger und

massiere dein getretenes Herz.

 

Ich nehme deine verwurzelten Sorgen fort und

ersetze sie durch die Schwingung von Liebe.

 

 

Sich-Sorgen reizt dein Herz. Es veranlasst

dein Herz, sich in Essig zu verwandeln.

 

Liebe macht dein Herz voll von süßem Rahm.

In eine jede Ritze hinein, sich selber überlappend,

läuft der weiche Rahm, und mildert und mildert.

Ich presse nun Meine Liebe an dein Herz.

 

Deine Stirnfalten sind nun gelindert.

Sich-Sorgen ebbt ab.

 

Dein Herz ist mit allem in Verbindung, und die

wahre Beschaffenheit deines Herzens wird zu

Tage gebracht.

 

 

Öffne dein Herz, so wie du das mit einem

Beutel voller goldener Münzen tun würdest.

 

 

Öffne dein Herz, so wie du das

mit einem Schirm tun würdest.

 

Öffne dein Herz, wie ein Vogelküken

seinen Schnabel öffnet.

 

Ich übertrage Meine Liebe in dein Herz.

Sie rührt die Liebe um, derer dein Herz voll ist.

 

Dein Herz braucht bloß gerührt zu werden, nicht

mit Besorgnis, sondern mit der Unbesorgtheit

von Liebe.

 

Was wäre, wenn du ein sorgenfreies Herz hättest?

Es würde dich weit nehmen.

 

Ein sorgenfreies Herz wäre weder sorgsam noch achtlos. Es wäre so richtig. Ganz aus sich selbst heraus wäre es einfach richtig, denn Liebe bedarf weder einer Anleitung noch einer Überwachung.

 

Du bist nicht der Arbeitgeber deines Herzens.

Du nutzt es, aber du heuerst es nicht an.

 

Du hast nicht das Sagen über es.

Denke dir dein Herz als deinen besten Kunden.

Bist du deinem Herzen aufdringlich gewesen?

 

 

Wenn dein Herz wehtut, hast du es

mit unrichtigen Angaben genährt.

 

Du hast es ermahnt.

Du hast ihm angesagt, sich zu drosseln

oder schneller zu machen.

 

Du hast ihm zu zaudern angesagt.

Du hast dein Herz auf Eis gelegt.

Dies ist kein guter Kundendienst.

 

Du hast deinem Herz seinen

rechtmäßigen Kurs ausgeredet.

 

Du hast es belogen.

 

Du hast ihm erzählt, sich mit Beklommenheit und gar Schrecken zu füllen, mit hinreichend viel, um damit eine ganze Lebenszeit oder mehr auszukommen.

 

Kannst du nun nicht beginnen, mit deinem Herzen

einen rechten Umgang zu pflegen und es zu

entlohnen?

 

 

Offen gesagt, du hast dein Herz missbraucht.

Du hast dein Herz wie eine Blechdose herumgekickt.

 

Eigenherz-Missbrauch ist zu deiner Stärke geworden.

Du bist ein Experte darin geworden, dein Herz herunterzudrücken.

 

Du hast deines Herzens Antlitz weg vor dir verborgen gehalten. Ich schelte dein Herz nicht aus. Ich sage, du hast dein Herz schlecht geführt, und jetzt sage Ich dir, es in großer Achtung zu halten.

 

Es existiert keine Nachfrage, dein Herz irrezumachen.

Stehe vielmehr in Ehrfurcht an der Schwelle deines Herzens.

 

 

Was für ein prächtiger herrschaftlicher

Wohnsitz dein Herz ist!

 

Eine jede Kammer deines Herzens

ist elegant mit Liebe möbliert.

 

Sei stolz auf dieses Herze dein,

das mit Liebe geschwellt ist.

 

Halte dich nicht mehr länger vor ihm zurück.

Ernähre es jetzt.

 

Sei auf es stolz, und nimm es heraus.

Nimm es mit dir herum, wohin du auch gehst.

 

Erhebe es zu deinem fortwährenden Begleiter.

Sei deines Herzens eingedenk, und entsinne dich

 seiner großzügigen Fülle, und dass es an dir ist,

es gemeinhin zuzuwenden.

 

Stellt der Welt euer Herz zur Schau.

Seht ab davon, euer Klugsein zu verlautbaren.

Macht euer Herz bekannt, oder lasst euer Herz

euch verkünden.

 

Es ist die Verkündigung eures Herzens.

Ich habe es euch soeben verlautbart.

 

Dies ist nicht das Debüt eures Herzens.

Es ist seine schulische Ausbildung.

 

Es macht das Examen in die Welt hinein.

Es absolviert das Examen der Abgeschirmtheit.

 

Nun machst du dein Herz gemeinschaftlich.

Dein Herz gehört dir nicht mehr, denn es ist

bloß dein, um es auszugeben, so wie du jedem

Vorübergehenden einen Flyer in die Hand

drückst.

 








HEAVENLETTER # 1304

 

ENTSINNEN

Gott redete ...

Es gibt keinen Willen außer dem Meinigen. Und Etliche kriegen das früher mit, Etliche später, aber alles kommt Meinem Willen gemäß.

 

Wer wird nicht von Liebe und Intelligenz angezogen?

Wer möchte sich nicht gerne auf dem Pfad zum Himmel befinden?

 

Wer wünscht sich nicht

mehr von Meiner Präsenz?

 

Etliche sehen dies deutlicher als Andere.

Etliche sehen es überhaupt nicht, und doch,

sie laufen in die gleiche Richtung.

Es gibt bloß eine Richtung, und die heißt zu Mir hin.

Du läufst in der Richtung, in der du dich bereits

befindest, und woraufzu es keine Schritte gibt.

 

Du suchst das, was bereits in deiner Hand ist.

Du machst einen Satz, um den Schatz zu fangen,

der dir bereits vor deine Füßen gefallen ist.

 

Das Leben ist eine Wohltat, die dir gewährt ist.

Es ist nicht eine mindere Wahl.

 

Du magst ja meinen, du seist zum Leben auf der

Erde verurteilt worden, indes bist du ein Tourist auf

einer Kurzreise.

 

Sofern du das Leben auf der Erde als eine Strafe sehen musst, dann sieh es als einen Urteilsspruch, um dir ins Gedächtnis zu rufen, dass du unterwegs bist hinauf auf der goldenen Leiter, welche bei Meinem Herzen anlangt und von ihm ausgeht.

 

Wir sind kraft des Herzens miteinander

verbunden, Geliebte.

 

Das Herz ist euer Zugangsweg

zur Universalen Seele.

 

Mit eurem Herzen, mit ihm

seht ihr die Weite.

 

Die Weite umfängt euch und sie ist desgleichen

in eurem Herzen eingekapselt.

 

Die Weite ist Liebe.

 

Liebe ist die goldene Leiter.

 

Alles ist Liebe, daher ist

alles die goldene Leiter.

 

 

Und du kommst dahinter, dass

keine Leiter benötigt wird.

Du bist auf dem Scheitelpunkt.

 

Du stehst auf dem höchsten

Berg, und Weite ist vor dir.

 

Liebe schaffte dich auf die Spitze, und Liebe ist es,

was du siehst, sowie du dorthin gelangt warst.

 

Liebe einzig ist, und Liebe einzig trägt dich bei sich und platziert dich vor Mir, so, als habest du dich seit eh und

je irgendwo sonst befunden.

 

Es gibt kein weggewesen, sobald es

sich auf Mich und Unsere Liebe beläuft.

 

Allein, auf der Erde hast du dich in Einzelheiten

verheddert, und schaust einen Moment lang von

der Weite weg.

 

 

Deine Augen werden allerdings auf unwiderstehliche

 Weise zur Leinwand zurückgebracht. All die Details sind Überblendung. Sie sind bloß Stoff über der Leinwand.

 

Der Stoff ist leicht entfernbar. Die Leinwand ist beständig. Sie kann nicht einmal verkratzt werden. Bloß der Überzug auf ihr kann es anscheinend werden.

 

Was wäre denn, wenn du ein

formvollendetes Leben innehieltest?

 

Was wäre, wenn dieses Leben, das du so oft schwer findest, vollendet wäre, und wenn du der Vollkommene wärest, es auszuleben?

 

Was wäre, wenn du wie ein Bächlein wärst, das Schlupfwinkeln und Ritzen nachkommt, und auch so den Ozean erreicht?

Was wäre, wenn du nie etwas anderes wärest als Ozean, aber ein Ozean, der derart eifrig gewissen Spuren hinterhergeht, dass du vergisst, woher du kamst, und vergisst, Wer du bist. Du vergisst, dich zu entsinnen.

 

 

Freilich besteht solch ein kleiner Unterschied

zwischen vergessen und entsinnen.

 

Sie rühren vom gleichen Angelschnurwurf her.

Alles, was du zu tun hast, ist die Leine umdrehen

und dir anschauen, was an deren anderer Seite ist.

 

Vergesslichkeit blockiert Erinnern nicht.

Sie deckt jene bloß zu.

 

Sich Erinnern ist zugänglich.

Vergessen ist nicht permanent.

 

Sich Erinnern ist fortwährend.

Sich Erinnern ist nicht verwässert.

 

Es ist nicht auslöschbar.

Es ist nicht entfernbar.

 

 

 

Du kannst nicht vergessen, was du nicht kennst.

Du kannst bloß scheinbar vergessen, was du

bereits weißt.

 

Das gesamte Universum steht dir zu

Diensten, weil du Mir zu Diensten bist.

 

Du bist unabwendbar in Meinen Diensten.

Es gibt nicht Einen sonst, dem zu dienen ist,

und es gibt nirgendwo sonst, wohin zu gehen

ist.

 

Was auch immer du tust, du stehst Mir zu

Diensten. Du hast freien Willen, das zu erkennen,

oder es nicht zu erkennen.

 

Du hast freien Willen, mit Mir

herumzulaufen, oder zu stocken.

 

Du hast freien Willen, zu bejahen,

oder dein Befürworten zu verweigern.

 

Aber Meinem Willen selber,

ihm kommst du nach.

 

Entweder du wirst mit den Dingen

gut fertig, oder du schlurfst hinterher.

 

Nichtsdestotrotz, du bist auf dem Weg zu

Mir, und dies ist Mein Wille, und du kommst

dem nach.

 

 

Folgst du jetzt soeben in deinem

erfassenden Nachempfinden nicht Mir?

 

 



HEAVENLETTER # 1361

 

 

WOMIT MÖCHTEST DU GERNE

DEIN HERZ GEFÜLLT SEHEN?

 

Gott redete ...

 

Mache dir keine Gedanken, unbedacht zu sein, und

mache dir keine Gedanken, tapsend zu sein. Du wirst

zur vollkommenen Balance kommen.

 

Manchmal handelst du vorschnell, und manchmal wartest zu lange. Du wirst zum Leben ohne Vorschnelligkeit und ohne zu tapsen aufschließen.

 

Das Leben ist nicht etwas,

das du nachzuholen hast.

Du hast einfach in es hineinzuschreiten, so wie du in einen Tanz hineingehst, oder so wie du seiltanzt oder so wie du an einem heißen Sommertag, das Gewässer willkommen heißend, in einen Teich hineinläufst.

 

 

Es macht nicht so viel aus, wie du hineingehst.

Wichtig ist, dass du hineingehst.

 

Du findest dermaßen zahlreiche

Gelegenheiten, dich zu kasteien.

 

Lasse die Gelegenheiten sich sich selber annehmen.

Wenn der eine Tanz endet, beginnt ein anderer.

 

Achte auf die Schritte des Tanzes, den du soeben tanzt, und mache dir nichts daraus, auf wessen Zehen beim letzten Tanz getreten wurde, und weswegen du es gerne sähest, wenn nicht du es getan hättest oder wenn nicht sie es getan hätten.

Das aber, das tust du eine Menge, ist es nicht so? Du bestreust allzu oft den Pfad, den du soeben zuende gegangen bist, mit Bedauern.

 

 

Stehe stattdessen in Rosenblütenblättern.

 

Vielleicht hast du dich nicht auszuflicken.

 

Vielleicht bist du momentan der vollkommene du.

 

Sofern du das Bedauern los lassen könntest,

vielleicht wärest du dann derzeit vollkommener.

Mit Sicherheit wärest du glücklicher.

 

Womit möchtest du gerne dein Herz erfüllt sehen?

Nimm demnach die Bedauern heraus und ersetze

sie durch etwas, was im Umgang liebreizender ist.

 

Alldies soll besagen, wovon du unzählige Male

gehört hast, und das heißt: sich entspannen.

 

 

Worüber bist du angespannt? Einzig darüber, was anscheinend bereits passiert ist oder was deiner Vorstellung nach morgen oder in Jahren passieren

könnte, oder vielleicht gar, was heute noch später passieren wird.

 

Was denn sonst, es seien denn

Gedanken, macht dich angespannt?

 

Selbst wenn du von Lampenfieber getrieben bist –

sobald du auf der Bühne stehst und deine Worte

sprichst, ist die Angst weg.

 

Du stehst aufrecht da, sowie dich der Bühnenboden hat. Es ist die Zeit des Von-Der-Bühne-Herunter-Seins, was dich beunruhigt.

 

 

Du bist beunruhigt darüber, wie du dich zuvor gefühlt hast, und danach nagt es an dir, wie du dich hinterher fühlen wirst, davon abhängig, wie Andere deinen Bühnenauftritt betrachten.

 

Du hast eine Menge über den

gegenwärtigen Augenblick gehört.

 

Weißt du, was der gegenwärtige Moment ist?

Er ist ein flüchtiger kurzer Blick in die Ewigkeit.

 

In Wahrheit existiert das Gegenwärtige nicht

mehr denn die Vergangenheit und die Zukunft.

Aber Ewigkeit existiert.

 

In der Ewigkeit gibt es weder eilen noch schwerfällig

sein, weder hier noch jetzt noch später noch davor.

 

Tätigsein ist der Name der Partie auf der Erde.

Handlung ist Bewegung, und alles ist im Leben

in Bewegung.

 

Selbst wenn es stillsteht, ist es in Bewegung.

 

Das Leben wandelt sich selber um, damit

du einen besseren Blick bekommst.

 

Keine Not, um zu hasten, genauso

wenig, um das Leben zurückzustoßen.

 

 

Einzig ein Bedarf, Vergnügen zu finden, und dich

selber zu genießen, dich, den Erlebenden dessen,

was du wahrnimmst.

 

Es ist Teil des Menschlichen Lebens,

zu handeln, zu bemerken und zu sein.

 

Gib dir statt, mehr zu sein.

Sei einfach.

 

Im Seien liegt keine Anspannung.

Sowie du dir selber stattgibst, einfach zu

sein, wiedervereinigst du dich mit der Liebe

im Universum.

 

Das muss nicht auffällig sein.

Du verrichtest es nicht.

Du ruhst einfach in ihm.

Du gibst deinem Sein statt, zu Sein.

 

Du setzt den Rummel der Welt auf die Seite.

Dein Herz hat nicht so viel von einem Objekt

der Welt zu sein.

 

In Wahrheit ist es das Subjekt.

Und du bist das Subjekt der Welt.

Du bist stets das Subjekt.

 

Sei heute in Liebe.

Sei einfach in ihr.

 

Lasse dich in sie hineinsinken, so wie

du das bei einer vollen Badewanne tust.

 

Sinke in das Seien, das du bist.

Und so geht es, wie du aufsteigst.

So, auf diese Weise ragst du empor.

 



HEAVENLETTER # 1343

 

WORÜBER REDEST DU?

Gott redete ...

 

Wenn du in deinem Herzen Kummer spürst,

wer hat ihn nach dorthin gebracht?

 

Denkst du wirklich, Derartiges sei möglich?

Äußere Begebenheiten und Leute beeinflussen

dich, ganz gewiss, aber müssen sie das bis zu

dem Ausmaß tun?

 

Muss dein Leben auf und ab gehen, dem gemäß, was

jemand zu dir sagt oder was an E-Mails eingeht? Muss

 ein jedes Vorkommnis im Leben einen Stempel auf dir

anbringen, als wärest du nicht mehr als ein Päckchen

auf dem Postamt?

 

Du bist ein souveränes

Seinswesen des Lichts.

Dein Licht ist laser-gleich und vermag alles zu

durchschneiden. Dem zum Trotz, was alles um

dich herum vor sich geht, du bist Licht.

 

Behalte diese Kenntnis, und wie bestürzt vermagst

du alsbald in Anbetracht einer Unerheblichkeit der

Welt zu sein?

 

Du musst denken, du seist auf das angewiesen,

was sich um dich herum zuträgt.

 

Du musst denken, du spielst in einem Orchester die

Triangel, und wartest auf die Angaben des Dirigenten,

bevor du sie zu Gehör bringst.

 

Alldieweil hast du dich selber an der Nase herum geführt,

denn du bist der Dirigent, und du kannst jede Musik, nach

der es dir ist, auflegen.

 

Suche dir die Oboe aus, oder

das Schlagwerk, es ist an dir.

 

Du bist der Entscheider darüber, auf welche Weise

du durch die Umstände im Leben beeinflusst wirst.

 

Du bist der Entscheider darüber, wie viel

Schmerz oder Freude du haben wirst.

 

Falls du das nicht bejahen kannst, kannst du

dann akzeptieren, dass du, und sei es bloß in

einem kleineren Ausmaß, ein Ersteller dessen

bist, was du dir wünschst?

 

Du hast Freude hergestellt, und

du hast Schmerz gemacht, und du bist hin

und her gegangen, das eine nach dem

anderen aufkündigend.


 

Wenn du heute eine Wahl für Freude

triffst, wirst du mehr von ihr haben.

 

Das Leben wird sich abrollen, und dessen unbenommen,

in welchem Winkel du dich befindest, du wirst ein bisschen

Freude oder einen Batzen von ihr zu finden bekommen.

 

Finde, wonach du auf der Suche bist.

Achte darauf, dass du Freude suchst und

nicht Weh.

 

Was nimmst du dir her, um darüber zu reden?

Freude oder Probleme?

 

Lasse selbst Probleme Freude sein.

Dies wird sie an ihre rechtmäßige

Stelle rücken.

 

Ihr seid für Freude angelegt.

Freude ist das euch Gebührliche, das bedeutet

aber nicht, sie kommt zu euch hin.

Es gilt euch nicht, euch zu beklagen oder mit

dem Fuß aufzustampfen, sowie sie nicht kommt.

 

 

Fange Freude ein, so wie du

einen Schmetterling einfängst.

 

Deine Augen sind das Netz, und dein Herz ist der

Zweig, auf dem der Schmetterling niedergeht.

 

Sobald du einmal den Schmetterling zu fassen

bekommen hast, lässt du ihn daraufhin los, so,

als wäre Freude Seifenblasen, die du in die Luft

bläst.

 

Sendet Freude über die Erde, und

mehr von ihr wird ersichtlich werden.

 

Ersetze die Beschwerdeabteilung deines

Geistes durch eine Freudenabteilung.

 

Schaffe Raum für eine Freudenabteilung.

Schiebe Kummer beiseite.

Du kannst nicht in einen Laden gehen, um dein

Leben zurückzugeben, ebenso wenig um es gegen

ein anderes einzutauschen.

 

Aber du kannst von dem, was du hast, einen guten

Gebrauch machen. Einen besseren Gebrauch des

Lebens als Freude gibt es nicht.

 

 

Möchtest du dich dessen entsinnen?

 

Du bist mehr als ein Rezeptor des Lebens.

Du bist ein Interpret von ihm.

 

Übersetze das Leben in die

Sprache von Liebe und Freude.

 

Freude ist deine Muttersprache, obschon

du sie vergessen haben magst.

 

Erweitere jetzt deinen Wortschatz.

 

Lege dein Augenmerk auf Freude, und sieh, was gar

ein Pechtag sein kann. Betrachte deine Arbeitswoche

als Ferientage, und sieh, was sich begibt.

 

Wie kann ein Tag für dich freudig sein, es sei

denn, du gibst der Möglichkeit dafür statt?

 

Rufe ob deiner Freude die Engel zu dir her.

Engel sind mehr Hüter.

 

 

Sie sind nicht so ernst.

Sie sind Freude-Schenker.

Sei wie deine Engel.

 

Erhasche Freude, und lasse sie sodann fliegen.

Sei ein Freude-Geber.

 

Die Botschaft, die Ich euch soeben

schickte, heißt, Freude zu schenken.


e,