JESUS/Jeshua/SANANDA BRIEFE


16.01.2021

 Geburt und Kindheit

Geliebte Brüder und Schwestern des Lichts. Mein Herz ist mit Freude erfüllt, dass so viel Energie der Liebe in euch ist. Und dieses innere Licht leuchtet mehr und mehr, so dass es für uns sichtbar in das ganze Universum fließt.

Heute gebe ich euch einen Einblick in die Zeit um meine Geburt, meine Kindheit und um das Lebensgefühl meiner frühen Jahre, im Leben als Jesus auf Erden.

Meine Geburt war vorhergesagt und so wusste meine Mutter Maria, aus welcher Kraft die Frucht in ihrem Schoß wuchs. Und die Sterne wiesen den Weisen den Pfad, um ihr Angebot zu machen.

Dies geschah im Frühling, im 4. Jahr deiner Zeitrechnung.

Meine Kindheit war sorglos und ich atmete die gesunde sowie liebevolle Umgebung meiner Eltern. Obwohl wir oft unterwegs waren, hatte ich immer das Gefühl der absoluten Sicherheit und in mir das Vertrauen in alles, was IST, gefestigt.

So wuchs ich auf, meine Brüder wurden geboren und meine Schwestern.

Meine ersten Jahre waren geprägt von dem Gefühl der Liebe und dem Gefühl, auf der Erde angekommen zu sein.

Meine Eltern waren sich ihrer Aufgabe voll bewusst und überall, wo es ihnen notwendig und möglich erschien, begleiteten sie mich auf wunderbare Weise.

Langsam wurde ich über meine Aufgaben aufgeklärt.

Vieles war durch die Tradition gegeben, ich war aus dem Hause Davids und diese Tatsache erklärte, dass ich den Titel des Königs nehmen sollte. Doch bis dahin war es noch Zeit.

WIR SCHREIBEN DAS JAHR 12.

Zu dieser Zeit befand sich unsere Familie in Ägypten, in Alexandria. Mein Vater arbeitete in seinem Beruf als "Schreiner". Doch diese Bezeichnung entspricht nicht ganz, denn damals bedeutete dies, die gesamte Planung, von der Zeichnung bis zum Bau eines Hauses, durchzuführen.

Während dieser Zeit wurde ich in die jüdische Gemeinde von Alexandria eingeführt, und es war eine sehr schöne Zeit des Lernens und Verstehens. Ich verbrachte ganze Tage in den Räumen des Tempels und las in den Schriften.

Wir lebten in einem kleinen Haus und unserer Familie fehlte es an nichts. Es war immer alles da, sowohl für unser körperliches Wohlbefinden als auch für unser spirituelles Wachstum.

Es war ein Gefühl des absoluten Gottvertrauens, das unsere Familie begleitete, wohin wir auch gingen. Und meine Eltern hatten diese tiefe innere Erkenntnis, so dass sie sich nie Sorgen machten.

Langsam wurde der Tempel zu meinem Zuhause verbunden. Mehr und mehr Zeit verbrachte ich dort, und die Brüder dieser Gemeinschaft waren offen, und ihnen gegenüber konnte ich meine Fragen ausbreiten.

Mein inneres Bedürfnis, zu lernen und das Wissen um die letzten Dinge zu erfahren, wuchs.

In dieser Zeit begann ich auch, mit meinen Lehrern in mir Kontakt zu machen. Durch meine Intuition und die Fähigkeit, "Gottes Stimme" zu hören, war es mir möglich, schon sehr früh zu einem Verständnis zu kommen, das viele Menschen verblüffte.

Die Auslegung der Heiligen Schrift war ein Hauptthema so mancher Diskussion mit den Schriftgelehrten.

In Alexandria konnte ich dies üben und kam allmählich zu einer umfassenden Erkenntnis unserer Aufgaben und des Lebens auf der Erde.

Als sich die Lage in Jerusalem beruhigte und dies von Dauer zu sein schien, kehrten wir zurück und als ich zwölf Jahre alt war, wurde ich dort offiziell in den Tempel eingeführt.

Meine erworbene Kenntnis der Heiligen Schrift und mein Pfad, sie zu präsentieren, überraschte viele und einige nahmen sich aus dem Staub.

Die jüdische Gemeinde Jerusalems war den Schriften wortwörtlich zugetan und die Leichtigkeit, mit der ich über sie sprach, sowie meine Interpretationen waren nicht wirklich erwünscht.

Als sich unsere Familie erweiterte, auf Jacobus folgte Simon, dann Judas, begann sich mein Weg vor mir auszubreiten. Ich vergaß oft die "Zeit" um mich herum, während ich auf Gottes Antworten hörte. Die Kraft der Liebe begann sich in mir auszudehnen und oft erschien es mir, als würde ich mit der ganzen Welt verschmelzen.

"Die Freiheit, die ich bringe, ist nicht von dieser Welt, und doch wird sie diese Welt erlösen."

Ich wuchs in dieses Bewusstsein hinein. Mein tägliches Leben war das eines Jungen aus dieser Region.

Dem Vater bei der Arbeit helfen, das Handwerk erlernen, mit den Brüdern und Schwestern spielen, unter anderem hatten wir ein tolles Ballspiel, etwas ähnlich eurem Fußballspiel, und oft waren wir viele Jugendliche, die die Freude daran teilten.

Darunter waren viele spätere Weggefährten, und während dieser Zeit zeigte ich auch die Fähigkeit zu heilen.

Wo immer sich jemand verletzte, versuchte ich, meine Heilkraft zu geben. Entweder legte ich meine Hände auf den schmerzenden Teil der Person, oder ich konzentrierte mich und schickte "Lichtstrahlen" in das Energiefeld der Person.

Diese Fähigkeit gewann Jahre später große Macht, und wo immer ich war, ging eine Lichtkraft von mir aus, die Menschen transformierte und heilte. Und in jenen frühen Jahren testete ich diesen göttlichen Segen.

Meine Mutter war in jenen Jahren damit beschäftigt, die Familie zu versorgen, und ihre Sanftmut und Liebe zu allen Menschen war für mich eine Quelle reinen Wissens, die sich im täglichen Leben durch ihr Handeln zeigte. Für sie gab es weder Gut noch Böse und jedes Urteil war ihr fremd.

So sprach sie nie schlecht über andere und ihr Herz war voller Güte und Achtsamkeit. Die Liebe meiner Eltern beruhte auf einem tiefen inneren Verständnis für ihren Partner, und ich hatte oft den Eindruck, dass diese Liebe über die Jahre wuchs, denn ich konnte in ihren Augen lesen, wie sehr ihre Herzen wirklich verschlossen waren.

In diesem Umfeld konnte ich mich entwickeln, und die Vorbereitungen auf meine Mission fanden im Jahr 18 eine Fortsetzung, als ich begann, die "reine Lehre" aufzunehmen.

ESSENER GEMEINSCHAFT

Meine Aufnahme in die Essener Gemeinschaft, außerhalb Jerusalems, war die "logische" Fortsetzung meines Weges der Ausbildung und des Wachstums. Des Verstehens und Verbindens.

In diesen Jahren erwarb ich die wesentlichsten Fähigkeiten und alles Wissen über den wahren Grund der Existenz von uns Menschen auf der Erde. Vieles wurde mir von meinen Brüdern in Qumran vermittelt, aber das Wesentliche hatte ich durch meine sich zunehmend öffnenden Lichtkanäle erhalten.

Mein Herz war bedingungslos offen und so konnte ich mich mit der Welt jenseits der unseren auf erfüllende Weise verbinden. Dies waren die Jahre hin zum Erwachsenwerden in physischer wie auch und vor allem in spiritueller Hinsicht.

In dieser Zeit trafen wir uns oft, denn John war auch ein Bruder der Gemeinde, etwas älter und weit fortgeschritten auf seinem Pfad, die Botschaft von Reinheit, Rechtschaffenheit, Demut, Klarheit und Hingabe an Gott zu verbreiten. Schon als Kinder erkannten wir einander, und obwohl wir uns nicht allzu oft sahen, umgab uns eine gemeinsame, leise erfühlte Vertrautheit und ein Verständnis, das über Worte hinausging.

Was uns verband, war die Hingabe an Gott und das Wissen um unsere Missionen. Und in diesen Jahren verfestigte sich dieses Wissen um die Bedeutung unserer Geburt in diesem Teil der Erde. Wir saßen oft stundenlang auf Steinen oder unter einem schattigen Baum, im Sand der Wüste oder im Hof des Tempels.

Wir sprachen über den himmlischen Vater und wie die ewige Rückkehr zur Einheit erreicht wird. Aber die meiste Zeit verbrachten wir in Stille. Versunken in uns selbst und verbunden mit der Quelle, die uns hierher brachte, uns zusammenführte und uns erleuchtete.

Schließlich war die Zeit gekommen und Johannes ging hinaus, um seine Mission ganz allein zu entfalten. Es wurde ein großes Abschiedsfest gegeben und die Tränen, die vergossen wurden, waren vor allem Freudentränen. Denn es war kein Abschied für immer und jeder wusste, dass sich das Geheimnis erfüllen würde.

Und jeder fühlte eine tiefe Verbundenheit mit seinen Brüdern, jenseits aller Begrenzungen, die unsere Körper uns auferlegen.

Die folgenden Jahre machten ihn weithin bekannt, denn sein scharfer Verstand und seine unerbittliche Hingabe an die Wahrheit, blieben nicht unbemerkt. Währenddessen durchlief ich meine "Prozesse", mein Bewusstsein nahm stetig zu, das, was für mich bestimmt war, wuchs und ich entfaltete mein göttliches Bewusstsein.

MEIN WANDELN

Voller Frieden in mir, sagte ich meinen Brüdern Lebewohl, um mich auf meine vorerst "letzte" Reise zu begeben.

Ich machte mich auf den Weg nach Ägypten, Syrien bis nach Griechenland. Doch diese Reise nahm mich mit in mein Herz, in mein Inneres, und ich sah meinen ewigen Ausdruck der Liebe im Bewusstsein der All-Einheit allen Lebens.

Während dies geschah, besuchte ich viele Dörfer und Städte. Dabei studierte ich die Menschen und ihr Verhalten, ihre Absichten und Motivationen. Ihre Geschichte lag wie ein offenes Buch vor mir, ich las ihre Gedanken und konnte ihre Gefühle sehen. Mein Blick schärfte sich und die Antworten über den Sinn eines menschlichen Lebens wurden mir gegeben.

Immer wieder zog ich mich zurück und oft verbrachte ich Tage versunken im Gespräch mit meinem Vater im Himmel. Mit den himmlischen Boten, den Meistern jenseits des Sichtbaren und mit den Brüdern und Schwestern meiner geistigen Heimat.

In diesen Jahren der Wanderschaft wandte ich mich schließlich meinem umfassenden Wesen zu und erkannte voll und ganz, was mir gegeben wurde. So wuchs ich in die Schuhe hinein, die mir zugemessen wurden, meine Familie waren nun die Menschen der ganzen Erde, alle Lebewesen und jedes Bewusstsein in Gottes Schöpfung.

Als ich nach Jerusalem zurückkehrte, war ich ein Anderer, und doch war ich der, der ich immer gewesen war: DER ICH BIN.

"...So stieg ich zu Johannes ins Wasser und mein Herz war von Freude erfüllt, ich ließ die Sandalen am Ufer zurück und als das Wasser des Jordans mich umspülte, breitete sich ein großer Friede um uns herum und in den Herzen der Menschen aus.

So wurde besiegelt, was von Ewigkeit her vorherbestimmt war. Die ewige Einheit des Menschen mit Gott, die Einheit zwischen Himmel und Erde."

Geliebtes Kind Gottes,
wir sind alle eins und vereint durch die Kraft der allgegenwärtigen Liebe. Nimm diese Tatsache an und entfalte deine Schönheit. Die Einheit kann nur auf diesem Pfad erfahren werden.

Und wahrlich, wir sind ALLE eins.
Du bist unendlich geliebt.
JESUS CHRISTUS
 Jahn Kassl
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23.12.2020

Euer Beitrag zum Ganzen

Liebe Menschen, ich bin Jeshua.

Ich spreche zu euch allen aus einem Licht, das euch bekannt ist. Es ist kein Licht von außen, sondern ein Licht aus dem Innern eures Herzens. Seinetwegen erkennt ihr mich und sind wir ein und derselbe. Ich spreche aus, was ihr tief im Inneren bereits wisst und fühlt. Durch das Aussprechen werdet ihr euch des Wissens bewusst, das bereits in euch liegt, das nicht von außen erlernt wurde, sondern das euch durch euren eigenen Seelenweg bereits gegeben ist. Was für ein Wissen ist das?

Ich möchte heute über euren Seelenweg oder Seelenplan und euren Beitrag zum Ganzen sprechen. Aber zuerst möchte ich auf die Worte Seele und Ganzes eingehen.
Ihr seid Seele. Ihr seid in einen menschlichen Körper gekleidet und habt euch an die menschliche Gesellschaft angepasst. Aber die Seele ist in ihrem Wesen frei von alldem.
Wenn ich von dem Ganzen spreche, zu dem ihr auf natürliche Weise beitragt, meine ich damit nicht so sehr das Ganze des menschlichen Zusammenlebens, der Gesellschaft, sondern ich beziehe mich auf ein größeres Ganzes, die Gesamtheit der Seele. Auf einen Platz, den ihr in einem großen Netzwerk miteinander verbundener Seelen einnehmt. Und diese müssen nicht alle auf der Erde leben. Es gibt ein kosmisches Netzwerk, in dem viele Ströme anwesend sind, viele Seelenfamilien existieren. Als Seele seid ihr Teil eines großen Ganzen und ist es euer Plan in diesem Leben, etwas dazu beizutragen, sodass das Ganze dadurch wächst.

Denkt daher auch weitgreifender als die Gesellschaft, die menschliche Welt. Oft wünscht sich eure Lichtarbeiterseele etwas, das die bestehende Ordnung aufbricht, sie von alten Ängsten, Hindernissen und negativen Überzeugungen befreit. Paradoxerweise ist es daher so, dass gerade die Lichtarbeiterseele aus menschlicher Sicht oft vom Ganzen abweicht, von dem abweicht, was die Gesellschaft will, erwartet und für gut hält. Das erste, was ich daher über euren Seelenweg als Lichtarbeiter sagen möchte, ist, dass er sehr wahrscheinlich außerhalb der vorgebahnten Pfade verläuft. Euer Plan ist nicht, euch an das kollektive Bewusstsein anzupassen, so wie es ist und wie es schon seit langem ist. Euer Seelenplan beinhaltet, es zu erweitern, es aufzubrechen und auf neue Wege hinzuweisen.

Man könnte es auch so betrachten: Auf der Erde, in der menschlichen Gesellschaft, wird ein Spiel gespielt, in dem unterschiedliche Rollen verteilt sind. Dieses Spiel selbst basiert oft auf Angst, Kampf und tiefer Unwissenheit. In einem angstbasierten Bewusstsein herrschen Kontaktlosigkeit und ein Mangel an Verbindung mit der Seele. Das Spiel, das aus einem angstbasierten Bewusstsein gespielt wird, ist ein schmerzvolles Spiel, in dem sich viel um Macht und Kontxrolle, um Täter und Opfer dreht. Es ist ein einschränkendes Spiel. Wenn ihr als Seele, insbesondere als Lichtarbeiterseele, hier auf der Erde inkarniert, dann kommt ihr nicht hierher, um eure Rolle in dem Spiel zu finden, um an dem bestehenden Spiel teilzunehmen, sondern um das Spiel als Ganzes in Frage zu stellen, es zur Diskussion zu stellen. Dies tut ihr nicht durch Kämpfen, ihr tut es durch das, wer und was ihr seid. Ihr tragt in eurem Herzen ein Bewusstsein, das in den Augen des alten Bewusstseins, des auf Angst oder Ego basierenden Bewusstseins revolutionär ist. Ihr seid ein Bote und Botschafter des Neuen.

Viele von euch leiden unter einem Gefühl von Sinnlosigkeit, nicht zu wissen, was sie tun sollen, und nicht zu wissen, wie sie sich zutiefst zum Ausdruck bringen können. Ihr fühlt euch manchmal wie ein Außenseiter und habt es schwer mit dieser Wirklichkeit und ihr fragt euch: „Um was zu tun bin ich hier?“. Erkennt zunächst, dass euer Seelenplan nicht darauf ausgerichtet ist, euch anzupassen und mitzumachen, sondern darauf, Raum zu schaffen für etwas Neues. Dass ihr euch in dieser Wirklichkeit bis zu einem gewissen Grad entfremdet und isoliert fühlt, ist daher kein Fehler, nichts Verkehrtes. Es ist etwas, das zu eurer Natur gehört, zu der Tatsache, dass ihr hierher etwas Neues zu bringen kommt. Wenn es euch darum geht, euren Seelenweg zu finden und diesen Funken des Neuen in eurem Herzen zum Ausdruck zu bringen: Das ist euer Beitrag zum Ganzen, zu dem größeren Ganzen. Nicht dieses Spiel des kollektiven Bewusstseins, sondern das kosmische Ganze.
Wenn ihr danach auf der Suche seid, ist das zweite, was ihr beachten müsst, dass das, was euch Erfüllung bringt, was euch auf der Erde nach Hause bringt und euch euch selbst nahe fühlen lässt, immer etwas sein wird, das euch sowohl Freude schenkt als auch mit euren tiefen Ängsten konfrontiert.

Gerade weil eure Seele von den vorgebahnten Pfaden abweicht, wird eure Persönlichkeit, wenn ihr diese Wege geht, einerseits empfinden, dass ihr erfüllt werdet, dass ihr fühlt, „Das bin ich“. Auf der anderen Seite wird eure Persönlichkeit mit Ängsten und Widerständen konfrontiert. Es ist schwierig, von den Erwartungen um euch herum abzuweichen, mit den Erwartungen eurer Eltern, eurer Familie oder auch eurer Partner oder Freunde zu brechen. Wirklich auf euer Herz zu hören, erfordert einen intensiven Fokus und Mut. Diese Zweiseitigkeit gehört zu eurem Seelenplan. Die Freude darin zu erfahren, wirklich aus euren Herzen zu leben und euch auszudrücken, etwas aus echter Inspiration heraus zu tun, und gleichzeitig die Angst, die dies hervorruft, die Unsicherheit, der Zweifel: „Kann ich das denn?“, „Bin ich denn willkommen?“, „Werde ich gesehen und akzeptiert, wenn ich wirklich aus mir selbst spreche und handle und bin?‘.

Kurzum, eurem Seelenweg zu folgen, wird euch immer aus eurer Komfortzone herausführen. Auch als Lichtarbeiter habt ihr eine Persönlichkeit mit Ängsten, Spannungen und Unsicherheiten und möchtet ihr euch manchmal vor eurem eigenen „Anders”-Sein, eurer Größe im Wesentlichen, verstecken. Es erfordert Mut, dennoch für eure eigene Wahrheit, für eure eigene innere Wahrheit einzutreten.
Wie nun findet ihr diese Wahrheit, diese Inspiration von eurer Seele, die nicht von außen kommt, die nicht aus Erwartungsmustern und daraus hervorgeht, dazugehören zu wollen, sondern wirklich aus euch selbst? Ihr findet diese Inspiration, indem ihr auf euer Herz hört und das tut, was euch Freude macht. Beobachtet euch selbst und seht, was euch Flügel verleiht, was euch ein Gefühl von Freude und Sinn schenkt und was auch bei anderen Freude hervorruft, was in der Wirklichkeit um euch herum Widerklang findet. Hier liegt eure einzigartige Strömung. Hier liegt das Potenzial dafür, euch selbst zu verwirklichen. Und schreckt nicht vor Ängsten oder Unsicherheiten zurück, die dies gleichzeitig in euch verursacht, das gehört, wie gesagt, dazu. Ihr zieht eine neue Spur im kollektiven Bewusstsein, wenn ihr wirklich auf euer Herz hört. Ihr seid ein Pionier.

Traut euch zuzuhören. Geht nach innen und fühlt, was sich da in euch öffnen, entfalten möchte. Was lässt eure Seele wie eine Sonne strahlen? Was macht euch glücklich? Daran erkennt ihr die Strömung eurer Seele.
Euer Seelenplan hat damit zu tun, diese Strömung zu finden und zugleich die Ängste zu umarmen, zu empfangen, die es hervorruft, dieser Strömung zu folgen. Es gibt immer etwas, das euch Freude und das Gefühl von Sinn und Bedeutung gibt. Wenn ihr dies nicht mehr oder kaum noch spürt, geht tief nach innen und beginnt im Kleinen. Schaut in eurem täglichen Leben, was eure Energie fließen lässt und sie anhebt und was Widerstand und Stagnation in euch verursacht. Schaut euch eure Beziehungen zu anderen Menschen an, wer oder was euch inspiriert und wer oder was nicht. Wagt, Entscheidungen zu treffen. Es beginnt im Kleinen, aber kleine Schritte führen zu etwas Größerem. So findet ihr euren Seelenweg. Indem ihr der Freude folgt, eurem Gefühl für das, was euch anspricht, erhebt und euch Flügel verleiht. Glaubt daran. Auch wenn es entgegen der Meinungen und Erwartungen anderer ist. Erkennt die Stimme eures Herzens wieder.

Ich möchte auch etwas über oder denjenigen Menschen erzählen, die aufgrund ihrer Gefühle die Spur, den Überblick verloren haben. Wenn ihr eure Leidenschaft oder Inspiration nicht mehr finden könnt, was tut ihr dann?
Manchmal werdet ihr von den Ängsten, Anforderungen und Normen um euch herum so überwältigt, dass ihr euch klein macht und euch zu sehr anpasst und dadurch die Verbindung zu eurem eigenen Herzen, eurer eigenen Seele verliert. In euch lebt ein Feuer. Dieses Feuer ist immer da. Es kann schlummern, aber es ist dennoch da. Sonst würdet ihr nicht mehr leben, wärt ihr nicht mehr hier. Die Seele selbst besteht aus Feuer, Wärme, Licht, Leben. Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr dieses Licht, diese Wärme nicht erfahren könnt, dann beginnt zunächst damit, euch selbst zu verstehen: Es ist nicht einfach, inmitten des Feldes des kollektiven Bewusstseins, das in Termen von Hemmnissen, Kämpfen und Überleben denkt, euch zu finden, euch zu erinnern. Habt daher Verständnis, wenn ihr zeitweise euer Gefühl für die Richtung verliert. Es ist Teil des Falls des Menschseins, den ihr bewusst auf euch genommen habt, und es zeugt einfach nur von Mut, dass ihr euch hierauf eingelassen habt und dass ihr hier seid.
Seid trotz alldem stolz auf euch. Habt Verständnis für eure Gefühle von Leere, fehlender Inspiration oder gar Depression. Wendet euch nicht gegen euch selbst, aber fühlt euch auch nicht als Opfer böser Mächte um euch herum, eines launischen Lebens oder von Menschen, die „schlecht“ sind. Ihr bekommt eure Inspiration, den Kontakt mit eurer Seele, euer Feuer nur dann zurück, wenn ihr an eure eigene Schöpferkraft glaubt. Euer Feuer ist in der Lage, euch wieder zu wärmen und eurem Leben eine Richtung zu geben. Appelliert an es! Spendet euch selbst Trost, aber gebt nicht auf. Eure Seele möchte alles in diesem Leben erleben, Höhen wie auch Tiefen. Eurem Seelenplan zu folgen bedeutet nicht, dass es immer gut läuft und dass ihr euch fröhlich und glücklich fühlt. Eure Seele erfährt intensiv und tief und wird daher die Extreme suchen.

Leben auf der Erde erfordert Mut. Verschließt euch nicht den Tiefen des Lebens. Habt keine Angst vor eurer eigenen Angst. In dem Moment, in dem ihr eure eigenen Ängste begreift und annehmt und erkennt, wer ihr seid, brecht ihr aus dem Bann der Angst aus. Ihr seid verbunden mit einem Ganzen. Und dieses Ganze ist nicht die Gesellschaft, dieses Ganze ist ein kosmisches Netz oder Netzwerk, in dem ihr von gleichgesinnten Seelen getragen und gesehen werdet. Fühlt das einmal!


Stellt euch nun vor, in eurem Bauch ein Lichtkeim sitzt, in dem alle eure Gaben und Talente, das Besondere von euch, eure Einzigartigkeit, versammelt sind. In diesem Keim ist all dies anwesend. Legt eure Hände auf euren Bauch oder geht mit eurer Aufmerksamkeit dorthin und fühlt oder visualisiert, dass dieser Keim Wurzeln bekommt, die in die Erde hineingehen. Die Erde ist ein altes und weises Wesen, das euch willkommen heißt. „Sei Willkommen, großartige Seele. Du darfst du selbst sein, hier auf der Erde. Du bist ein Erneuerer. Lass dein Licht scheinen. Du bist willkommen“.

Wenn ihr euch mit der Erde verbunden fühlt, fühlt auch einmal ganz tief eure eigene Körperlichkeit. Ihr seid ein Teil der Erde. Ihr nehmt die irdische Wirklichkeit durch eure Sinne wahr: Ihr seht, ihr hört, ihr schmeckt, ihr riecht. Die Erde hat eine Sprache. Die Emotionen, eure Emotionen, sind auf die Sprache und die Logik der Erde abgestimmt. Euer Körper wird positiv mit einer Schwingung der Freude, mit den Gefühlen von Freude, Erfüllung, Genuss genährt, des Genusses auch dessen, was eure Sinne euch bieten. Genießen darf sein! Genuss schenkt Freude und Freude zieht noch mehr Genuss an und zieht Fülle an. Oft habt ihr als Lichtarbeiter Angst davor, dass ihr einen Mangel an Geld, Überfluss und materiellem Wohlstand erlebt, wenn ihr aus eurer Inspiration, eurem Herzen und eurer Sensibilität heraus lebt. Nach eurer Erfahrung ist Geld mit der gesellschaftlichen Welt und den dort geltenden Gesetzen verbunden. Dies sind oft Gesetze, so scheint es, des Wettbewerbs, des Kampfes und sind eurer Wahrnehmung nach betrügerisch. Es wird auch viel gekämpft. Geld ist oft zu einem Ziel für sich geworden, und das ist nicht der Sinn, die Bedeutung von Geld. Geld ist ein neutrales Tauschmittel, das weiter fließen sollte. Gerade dann, wenn Geld an sich zum Ziel wird, stagniert tatsächlich der Fluss der Fülle.

Ich möchte euch bitten, sogar auffordern, eure Angst vor Geldmangel loszulassen und mehr in Termen von Fülle und Freude zu denken als in den buchstäblichen Termen „Wie viel Geld habe ich?“ oder „Wie viel brauche ich?“. Dies ist wichtig, um einmal den berechnenden, mentalen Verstand loszulassen und euch auf das einzustimmen, was dem Geld energetisch zugrunde liegen sollte – ein Gefühl von Fülle, Bewegung, Interaktion, Austausch, Wechselbeziehung und Interaktion – und diesen Energiefluss für einen Moment auf euch einwirken zu lassen. Fühlt, wie gut er zum Herzen passt.
Seht dabei auch einmal, ob ihr empfangen könnt und dürft. „Darf ich Überfluss empfangen?“ Fühlt, wie Fülle euch ins Licht versetzt. Fühlt, dass das Genießen Kräfte in euch freisetzt, die euch gerade mit anderen verbinden. Empfangen, genießen ist nicht egoistisch, es ist gerade verbindend und vertieft eure Inspiration.
Empfangt für euch selbst und fühlt, dass gerade dann, wenn ihr aus eurem Herzen lebt, die empfangende Strömung zunehmen kann. Wenn ihr euch abmüht und kämpft und hart arbeitet und euch vor allem mental bemüht, eure Dinge und Geschäfte, einschließlich eurer Geldangelegenheiten in Ordnung zu bringen, dann fehlt es an einer Strömung von Leidenschaft, von Freude, und das führt dazu, dass ihr Mangel erfahrt, selbst wenn ihr genug Geld auf der Bank habt. Werdet euch einer höheren Strömung bewusst, die ich Fülle nenne und die über das Materielle hinausgeht, das Materielle jedoch beinhaltet.


Abschließend möchte ich euch bitten: Stellt euch vor, dass ihr euch in dem größeren Ganzen befindet, über das ich gesprochen habe. Stellt euch dieses größere Ganze als etwas vor, das die Erde mit einschließt, das aber viel größer als die Erde ist. Ihr stellt euch also vor, ihr seht die Erde vor euch als eine Kugel, als den Planeten, der sie ist, aber ihr seid für einen Moment von ihr getrennt und genauso groß wie die Erde. Und ihr seid beide enthalten in einem noch größeren Ganzen von Kräften. Seht die Sonne auf euch scheinen, auf euch und die Erde. Und spürt, dass wenn ihr eurem Herzen folgt, wenn ihr euer Sonnenlicht ausstrahlt, es die Erde erhellt, dass auch die Erde dadurch erwacht. So wie Keime dem Licht entgegenwachsen, wird die Erde von eurem Licht, von eurer neuen Energie inspiriert. Die Erde ruft nach euch! Fühlt auch, dass, je stärker das Licht in euch erwacht und angeht, desto tiefer eure Wurzeln in die Erde hinein wachsen und sich gleichzeitig auch diese Verbindung mit diesem Ganzen vertieft, das viel größer ist als die Erde. Alles ist fester und firmer verbunden, wenn euer Herz erstrahlt. Dann gibt es keinen Gegensatz mehr zwischen Himmel und Erde oder dazwischen, geistig und irdisch zu sein, es kommt einfach zusammen. Fühlt das und fühlt, dass ihr getragen werdet!

Um euch herum ist ein lebendiges Ganzes, ein Netz aus Licht.

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit.

Wir sind in Liebe verbunden.


Channeling:  Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Quelle deutsch: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/pamela-kribbe/jeshua–euer-beitrag-zum-ganzen


18.11.2020

Wähle das Licht

Wenn du einen Fremden auf dem Zebrastreifen anlächelst, bin ich da. Wenn ihr einer Pflanze helft, ihr Gleichgewicht in Boden, Licht, Wasser und Ernährung zu finden, bin ich dabei. Wenn du die Kinder deiner Nachbarn bedingungslos umarmst, kannst du meine Glückseligkeit erfühlen. Wenn du dich in ein Schaumbad hüllst und Kerzen nur für dein Wohlbefinden und deine Genesung anzündest, lächle ich mit Genugtuung, dass du dich um dich selbst kümmerst.

Wenn ihr euch dafür entscheidet, das Vollkommene im Unvollkommenen zu sehen, habt ihr euch mir zugewandt. Wenn du es wagst, für deine Meinung einzustehen, auch wenn du damit allein bist und viel Widerstand bekommst, werde ich dir helfen, deine Wirbelsäule aufzurichten, damit du fest und nicht krumm dastehst.

Ich trage dich über schwierige Gewässer, wenn du einen geliebten Menschen verlierst oder eine Scheidung durchmachst. Nichts ist zu schwierig oder schwer für mich zu tragen. Willkommen, um alle möglichen Lasten abzuladen. Ihr könnt euch an meiner Schulter ausweinen, sie hat keine Grenze, wie viel sie aushalten kann. Ihr könnt mir alles sagen, ich höre und sehe, und nichts ist mir zu schwer.

Ich war eine Weile bei euch, um euch durch diese Schwierigkeiten zu tragen. Indem ich deinen Schmerz und deine Lasten aus einer alten Zeit auf mich nahm. Dies war eine Zeit, die dir Lasten der Scham, der Schuld und der Verleugnung, oft auch der Selbstverleugnung, aufbürdete. Meine Aufgabe ist es, euch zu befreien.

Ihr habt die Lektion gelernt, die das Gehen in der Dunkelheit mit sich bringt, und ihr habt so viel Leid ertragen. Ich sage euch, ihr könnt jetzt loslassen, ihr könnt euch wieder erheben, mit mir im Licht wandeln und euren eigenen Schatten und eure Erfahrungen mit Stolz mit euch tragen.

Wähle das Licht deiner Seele und nicht die Dunkelheit deiner Begierden. Wähle die Reinheit des Liedes deines Herzens und fühle die Verbindung mit allen lebenden Dingen, nicht die Trennung. Sieh, dass dein Nächster sich auch gut fühlen muss, damit du dich gut fühlen kannst. Niemand kann sich wegen des Unglücks eines anderen wirklich gut fühlen. Das Unglück deines Nächsten ist auch dein Unglück, du teilst es, nicht nur das Glück.

Deine Liebe ist nicht bigott oder machthungrig. Es sind die kleinen Gesten, die zählen. Jede Handlung im Namen der wahren Liebe vervielfacht die höhere Oktave.

Falsche gute Taten, die nicht echt sind, geben eine Dissonanz anderer Art. Bald wird es keinen Platz mehr für sie geben. Wahre Taten der Liebe können in einem schwachen Licht verborgen werden. Oft wissen wir erst hinterher, was wirklich echt war. Derjenige, den ihr für den Weisen hieltet, war in Wirklichkeit ein Narr, und der Narr entpuppte sich als eine Meisterseele.

Erlaube dir selbst, verwirrt zu sein und dich zu wundern. Ihr müsst nicht alles wissen. Fragt mich, klopft an meine Tür und ich werde sie für euch öffnen und eure Frage beantworten, aber es kann einige Zeit dauern, denn ich werde sehen, wann ihr wirklich bereit seid, die Antworten zu erhalten. Du brauchst Geduld. Ich habe unendlich viel Geduld mit euch.

Ich bin mit euch, immer an eurer Seite, aber ihr müsst die Schritte selbst nehmen. Ich liebe dich, mehr als du merkst, meine Liebe ist anders. Meine Liebe geht über die Berge und den Horizont hinaus, meine Liebe reicht tief, wo niemand geblieben ist, meine Liebe umarmt den kleinsten Samen und Makel.

Ich liebe dich, wenn du schwach bist, und ich liebe dich, wenn
du stark bist. Ich trage dich, wenn du gebraucht wirst, und ich befestige Flügel an deinem Rücken, wenn du bereit bist zum
ersten Mal zu fliegen,

Aber ich bin NICHTS, aber IHR WERDET.

Channel: Beatrice Madsen
***

***
09.11.2020

Anderen helfen
durch Pamela Kribbe

Liebe Menschen. Ich bin so glücklich, dass wir heute hier zusammenkommen, um die neue Zeit zu feiern*. Sie ist nicht mehr nur etwas, das weit fort in der Zukunft liegt. Sie ist etwas, das hier und jetzt unter euren Händen und durch eure Hände erblüht und gedeiht. Es wird ein neues Bewusstsein, ein neues Wissen in der Welt geboren.

Dieses Wissen und Bewusstsein geht mit der Energie des Herzens Hand in Hand, die sich nun bei vielen Menschen entfaltet, und ihr seid hierin die Pioniere, die Wegbereiter. Ihr seid die ersten, die den Keim in sich tragen und ihn in die Erde pflanzen. Ihr seid Lichtarbeiter. Ihr seid diejenigen, die ein tiefes Verlangen in ihrer Seele tragen, das Licht der Bewusstwerdung zu verbreiten, sodass es auf der Erde mehr Frieden, Freude, Duldsamkeit und Toleranz geben kann.

Mehr Raum für Kreativität und dafür, sie miteinander zu teilen.

Dies sind die Wünsche eures Herzens. Die Freiheit, spielerisch miteinander umzugehen, in Offenheit und Liebe und ohne jene schweren Verpflichtungen, Normen und Werte, die ihr aus der Tradition und Kultur übernommen habt und die euch nun wie ein Gefängnis umgeben.

Ihr seid dabei, aus den Gittern auszubrechen. Oft versteckt ihr euch noch und baut einen imaginären Käfig um euch herum, in dem ihr bange abwartet und euch fragt, ob es erlaubt ist, euer neues Licht in diese Welt hinein zu bringen und es dort leuchten zu lassen.

Denn noch immer tun alte Energien ihr Werk, und der Aufstieg des Neuen kann nur stattfinden, wenn das Alte abgestorben ist, nachdem also eine Art Untergang stattgefunden hat. Und genau dann, im allerletzten Moment, wenn das traditionelle Gerüst zu fallen beginnt und ein neues Bewusstsein sich Bahn bricht, beginnt das Alte sich dagegen zu wehren. Manchmal befällt es euch innerlich als Angst:

„Kann ich das tun? Kann ich dieser Wegbereiter sein? Kann ich das Neue beginnen? Gibt es Raum für mich auf dieser Welt? Mit meiner ursprünglichen Seelenenergie, meinem ursprünglichen Verlangen, dem Engel in mir? Darf der Engel in mir hier sein? Darf sie hier leuchten? Darf er oder sie groß sein und anderen die Hand reichen? Darf er hier das Leben feiern? Es mit anderen in Freude und Glück teilen?“

Dafür seid ihr hierhergekommen., das ist eure Seelenmission. Auf der Erde der Engel zu sein, der ihr seid. Und unterschätzt euch nicht. Ihr seid Pioniere, ihr seid Wegbereiter. Darum passt ihr nicht in das Alte, die Rahmenbedingungen und die Strukturen der Vergangenheit hinein, die oft auf Macht und Autorität basieren, auf hierarchischen Verhältnissen. Besonders in Arbeitssituationen hat jeder eine strikt definierte Rolle und geht es hauptsächlich um Bildungsgrade, Fähigkeiten und spezifische Talente.

Wohingegen der Engel in euch sich nicht auf bestimmte Fertigkeiten beschränken lässt, die ihr beispielsweise an Diplomen oder absolvierten Schulungen messen könnt. Der Engel in euch ist eine lebendige, schäumende Energie aus der Quelle des Lebens selbst, die sich nicht durch Gedanken und Ideen beschränken lässt, die einst von Menschen erdacht wurden, aber nicht dem entsprechen, was und wer ihr tatsächlich seid.

Ihr müsst lernen, euch wieder mit diesem ungebundenen freien Teil in der Tiefe eures Wesens vertraut zu machen. Ihr habt Angst vor ihr, denn bereits als Kind wurde euch davor bange gemacht.

Ein Kind trägt in sich eine sehr spontane Strömung und genießt diese. Seht nur, wie leicht ein Kind in dieser Strömung lebt: Die Spontanität des Gefühls, die Emotionen, die sich beständig verändern, doch auch ein sehr klarer Wille, etwas zu tun oder etwas nicht zu tun.

Das Kind sagt ganz mühelos Ja und Nein zu dem, was es will und was es nicht will. Alle Einwände und Gedanken wie „Darf ich das oder sollte ich das besser nicht?“ und „Kann ich das überhaupt tun oder geht das nicht?“ hat das Kind bei weitem nicht so sehr wie ihr.

Euch werden im Laufe eures Lebens eine Menge einschränkender Gedanken mitgegeben. Und ihr seid es, die dies auf sich genommen haben, weil ein Licht in euch brennt, ein Seelenwunsch, den Weg heraus aus diesen begrenzenden Gedanken frei zu räumen. In erster Linie um diesen Weg für euch selbst, doch dann auch für andere freizumachen, indem ihr ihnen ein Vorbild seid.

Wenn ihr in eurem Licht und in der Größe und dieser sprudelnden Energie des Engels in euch lebt und wagt, euch ohne Einschränkungen hier niederzulassen, wenn ihr keine Angst vor anderen und davor habt, was sie meinen, was sie denken, was sie erwarten, dann werdet ihr zum Lichtengel für andere. Nicht, weil ihr ihnen konkret bei etwas helft, sondern dadurch, dass ihr seid, wer ihr seid. Ihr seid eine Quelle des Lichts.

Ihr seid wunderschön. Und das wirkt auf andere ansteckend. Es fühlt sich leicht, schön und freudig an, ihr müsst es euch nicht erst hart erarbeiten.

Anderen zu helfen ist keine Arbeit, es ist ein Seinszustand. Denkt nur an all die Lehrer, die euch auf der Erde vorausgegangen sind, die ihr aus der Überlieferung kennt. Menschen, die Meister oder Heilige genannt wurden: Sie lebten für sich selbst und nicht für andere. Sie erlebten in sich die Quelle ihrer eigenen Göttlichkeit, ihr Engel-Wesen und Engel-Sein.

Und das versetzte sie in eine Entzückung, eine Ekstase, die in Worten schwer zu beschreiben ist. Sie fühlten uneingeschränkt die Quelle ihres eigenen Seins. Sie brachten den Himmel auf die Erde, weil sie keine Angst hatten, ungehindert erstrahlen zu lassen, wer und was sie waren. Und das war wie ein Signal für andere Menschen. Die Menschen sahen ihr Licht und wollten mit ihnen zusammen sein, weil sie sich bei ihnen glücklich, erleichtert und entspannt fühlten. Und dies kostete diese Lehrer keine Mühe, sie waren einzig auf diese Lichtquelle im Innern fokussiert.

Die Freude, die sie darin erfuhren, warf ganz von selbst ihre Lichtfunken auf andere.

Ihr müsst also nicht dafür arbeiten. Eure einzige Aufgabe hier und jetzt ist es, dieses Licht in euch selbst zu finden und es zu genießen und euch zu trauen, danach zu leben. Denn jetzt seid ihr die Lehrer. Ihr seid die Lehrer der neuen Zeit. Zögert nicht, diesen Titel anzunehmen. Dies hat nichts mit dem Ego oder mit Arroganz zu tun.
Fühlt einfach das tiefe Verlangen in eurer Seele, eine Veränderung hierher zu bringen, alte Strukturen freizulegen und sie für eine Strömung neuer Liebe und Freiheit und Kreativität zu öffnen.

All das bringt ihr hierher mit.

Und wie macht ihr das? Wie kommt ihr mit diesem lebendigen Licht des Engels, des Lichtboten in euch in Kontakt? Ihr müsst nichts dafür tun, dieses Licht ist bereits da. Ihr müsst es nicht einfangen, finden oder suchen. Das Licht ist schon da. Es durchströmt euch bereits, jetzt, in diesem Moment. Ohne dieses Licht wärt ihr nicht hier. Es gibt alldem Leben, was ihr jetzt seid. Es gibt euren Gefühlen, euren Emotionen, sogar eurem Körper Leben.

Ohne dieses Licht wärt ihr nicht hier auf der Erde.

Es existiert bereits. Es ist in allen Zellen eures Körpers, in eurem Herzen, in euren Gefühlen. Es ist lediglich verdeckt worden – an einigen Stellen mehr als an anderen -, mit einer Schicht aus Dunkelheit, so könnte man sagen, oder einfach einer Schicht des Nichtwissens, dessen, nicht in Kontakt mit dem zu sein, der ihr wirklich seid.

Über diese Schicht möchte ich etwas genauer sprechen, über diesen Schleier der Unwissenheit, den ihr euch über euch selbst gelegt habt, oder den Schleier dessen, nicht in Kontakt mit eurem eigentlichen, wesentlichen Selbst zu sein.

Fühlt diesen Schleier oder diese Schicht einmal in euch. Unvoreingenommen, aus dem Licht in euch selbst, dem Licht eures Bewusstseins heraus. Fühlt, was euch einengt, bekommen macht, was euch bedrückt. Vielleicht fühlt ihr es ganz körperlich, dann lasst es einfach zu. Fühlt ihr eine Beengung oder Anspannung in einem der Energiezentren, in der Nähe eures Magens, eures Herzens, eurer Kehle oder an einem anderen Ort?

Schaut es euch ganz offen an. Es darf da sein. Es schadet euch nicht. Ihr seid ein Engel, erfüllt von Mitgefühl, Barmherzigkeit und Liebe für euch selbst. Stellt euch vor, ihr legt einfach eine Hand auf jenen Bereich in eurem Energiekörper, der sich beklommen fühlt. Schon ein sanftes Streicheln ist genug, eine Geste, die sagt: „Du darfst da sein. Es ist in Ordnung. Ich lebe mit dir und wir kommen gut miteinander zurecht.“

Dann geht mit eurem Bewusstsein ein bisschen tiefer in diesen dunklen Teil hinein, in diesen Teil des Nicht-Sein-Dürfens, wer ihr seid. Dort leben Angst und vielleicht auch Traurigkeit oder Wut. Geht dort einfach einmal hin. Geht zu dem dunkelsten Teil in euch selbst. Zu dem, was euch am meisten beklemmt, was euer Gefängnis bildet. Wir sind dort bei euch. Wir, das sind diejenigen von der anderen Seite, die euch beistehen. Jeder von euch hat Führer und ist umgeben von diesen helfenden Energien, daher schaut euch die Dunkelheit in euch selbst nur an.

Ich werde mich hier nun einigen möglichen Blockaden zuwenden, die ihr dort in dieser Dunkelheit finden könntet. Seht, ob dabei etwas eure Aufmerksamkeit anzieht oder euch berührt.

Es geht dabei darum, euch zu fragen: „Warum darf mein Licht nicht scheinen, warum darf es nicht frei in die Welt hinaus strahlen? Was hindert mich daran?“ Eine der ersten Ängste, die euch hierbei begegnen mögen, oder eine der Überzeugungen, die euch blockieren, ist: „Ich kann das nicht. Ich weiß nicht, wie das geht. Ich zweifle so an mir. Ich darf das nicht.“ Seht einmal, ob ihr diese Gedankenformen in euch selbst erkennt. Und wenn ja, wer sie euch vermittelt hat. Vielleicht seht ihr dabei das Bild von jemand bestimmtem, es könnte einer eurer Eltern sein oder jemand anderes, von dem ihr einst einen Unglauben in euch aufgenommen habt wie „Ich darf nicht sein, wer ich bin.“

Lass es ganz in Ruhe geschehen.

Nehmt euch die Zeit.

Was gab euch in diesem Leben das Gefühl „Ich darf das nicht. Ich muss mich zurückhalten. Ich kann es nicht. Ich traue mich nicht. Es ist beängstigend. Die Menschen verurteilen mich dafür, wie ich bin. Es tut weh, ich selbst zu sein.“

Ruft die Erfahrungen ganz in Ruhe auf, die euch  dieses Gefühl vermittelt haben. Und schaut auch all das euch von dem aus an, wer ihr wirklich seid, von dem Engel in euch. Legt einfach eure Hände um diesen Schmerz oder diese Unsicherheit in euch. Und sagt zu ihm oder ihr: „Sei ganz ruhig. Ich zweifle nicht an dir. Ich bin bei dir. Ich bin der, der sich um dich kümmert. Ich gebe dir die Sicherheit, die du brauchst, um das Licht zu entzünden.“

Gebt euch selbst diesen Schubs.

Umgebt euch mit dem Licht dessen, wer ihr seid, dem Licht eures Wesens, des Engels in euch. Der Engel in euch steht nicht unter der Wirkung eurer Angst. Er betrachtet sie mit Mitgefühl und in Liebe und versteht, wie es dazu kam, aber er lässt sich nicht davon überrollen. Fühlt, dass ihr größer seid als eure Angst. Fühlt, dass ihr trotz dieser Angst, die ihr erlebt – und die ihr hinnehmt, die ihr einfach akzeptiert -, dass ihr trotz dieser Angst dennoch wisst, was zu tun ist. Fühlt es in all euren Gliedern, euren Armen und Beinen: „Ich weiß, wer ich bin.

Ich weiß, wer ich bin.“

Nun schauen wir uns eine andere mögliche Blockade an.

Und das ist die Wut.

In euch ist eine Angst, die damit zu tun hat, in der Außenwelt sichtbar zu werden. Ihr habt damit möglicherweise negative Erfahrungen gemacht, das kann in diesem Leben gewesen sein, aber auch weiter zurück liegen in anderen Leben. Erfahrungen, auf die hin ihr irgendwann beschlossen habt: „Ich will das nicht mehr. Ich möchte hier nicht mehr sein und mein Licht leuchten lassen.“ Es herrscht dann in euch ein Unwille, euch wirklich zu zeigen. „Ich bin wütend, ich verschließe mich alldem jetzt!“ Es besteht dann in euch ein Widerstand dagegen, wieder so nackt und offen und verletzlich zu sein. Viele von euch tragen auch Wunden aus ihrer Kindheit.

Ihr wart vermutlich offen und spontan und habt damit negative Erfahrungen gemacht. Jemand hat einen bissigen Kommentar abgegeben. Jemand hat euch in eurer Ursprünglichkeit abgelehnt. Jemand hat euren kreativen Fluss gestoppt. Ihr spürtet plötzlich: Das ist nicht willkommen. Das wird von dem anderen nicht gut angenommen.

Dann verschließt ihr einen Teil eurer selbst. In diesem Teil steckt aufgestaute Wut. „Lasst mich. Ich mache nicht mehr mit.“ Und dann habt ihr euch innerlich verschlossen und stecktet dort fortan in einem Gefängnis. In dem Moment, wo ihr euch verschlossen, eingesperrt habt in euch selbst, konntet ihr nicht viel anderes tun. Oft war dies das einzige, was ihr tun konntet, um zu überleben.

Ihr musstet einfach die Tür verriegeln. „Ich kann den Schmerz nicht ertragen, den Schmerz, dafür abgelehnt zu werden, wie ich bin. Ich muss mein Gefühl wegsperren. Ich kann es nicht ertragen.“ Respektiert, dass ihr das damals getan habt. Dieser Mechanismus, euch zu verschließen, ist sehr verständlich.

Doch fühlt nun, dass ihr stärker seid als dieser Schmerz. Dass ihr euch selbst die Sicherheit geben könnt, an der es damals fehlte, als ihr abgelehnt wurdet. Ihr seid sicher in euch selbst. Ihr habt in eurem Wesen nichts mit der Welt um euch herum zu tun. In eurer Essenz braucht ihr nicht auf das Geschehen um euch herum zu reagieren. Es geht um euch. Glaubt ihr an euch selbst? Erlaubt ihr euch selbst zu sein, wer ihr seid?

Menschen, die damit Schwierigkeiten haben, verschwinden dann ganz von selbst aus eurer Umgebung, und diejenigen, die Dinge mit euch teilen möchten, die zu euch  gehören, schließen sich euch an.
Habt keine Angst vor Ablehnung. Die Angst vor Abweisung oder Ablehnung ist eines der größten Hindernisse, denen ihr auf eurem Weg begegnet. Weil Ablehnung so weh tut, ist in euch ein Unwille entstanden, euch dem auszusetzen.

Das ist die zweite Blockade, die ich erwähnte. Sie verursacht einem Teil von eurem Wesen Anspannung. Lasst auch dort wieder euer Licht hingehen. Versucht nicht, sie zu entfernen, sondern umgebt sie mit Mitgefühl – mit Barmherzigkeit. Vermittelt ihr: „Ich verstehe sehr gut.“ Sagt das diesem Anteil in euch – ihr könnt ihn euch zum Beispiel als ein wütendes Kind vorstellen -, sagt ihm, dass es sich entspannen kann. Dass ihr ihm den Raum gebt, den es braucht. Dass es euch nicht kümmert, was andere meinen.

Dass ihr wisst, was gut für euch ist. „Ich bin wer ich bin. Ich darf da sein. Ich trage voll Stolz und Würde mein Licht in die Welt. Ich schade niemandem mit meinem Licht. Ich bin einfach wer ich bin.“

Gerade in dieser Zeit des Wandels, des Übergangs, der Veränderung im Bewusstseins in der Welt, verspürt ihr einen starken Ruf, erneut mit eurem Licht nach außen zu treten und bei dieser Bewusstseinsveränderung mitzuhelfen. Und gerade dabei stoßt ihr auf die tiefsten Blockaden in euch selbst. Auf Angst und auch Unwillen, euch wieder als dieser Engel des Lichts hier einzubringen.
Es geht darum, diese Blockaden in euch selbst anzusehen und sie mit Liebe zu umgeben. So kommt ihr dem Kern dessen, wer ihr seid, dem sprudelnden Engelselbst, wieder näher.

Und je mehr ihr euch selbst umarmen könnt und euch für die Notmaßnahmen vergeben könnt, die ihr ergriffen habt, als ihr euch verschlossen, eingeschlossen habt, desto mehr werdet mehr ihr zu eurem eigenen Kameraden, eurem eigenen Freund. Desto fröhlicher werdet ihr und desto mehr Signale bekommt ihr von eurem höheren Selbst oder Engels-Selbst in Bezug darauf, was zu tun ist, was euch Freude macht, was euch glücklich macht.

Habt keine Angst, alte Strukturen loszulassen – sei es nun eine bestimmte Arbeit oder ein bestimmtes Gedankenmuster, in dem ihr euch befindet. Es gibt etwas Neues für euch. Dieses Neue ist kein genau definierter Status oder Ort. Denn gerade ihr seid es, die neue Orte und Formen des Seins in der Welt erschaffen. Neue Arten von Arbeit. Ihr passt nicht in bestehende Strukturen.

Ihr seid die Schöpfer neuer Strukturen, die flexibler und beweglicher sind und mehr mit dem Bewusstsein des Herzens in Einklang sind.

Ich bitte euch, darauf zu vertrauen, auf die Quelle in euch selbst, auf das lebendige, überschäumende Licht. Und ihr habt die Zeit auf eurer Seite, denn euch wird geholfen und ihr werdet unterstützt, wenn ihr wagt zu vertrauen, wenn ihr wagt, euch wieder zu öffnen und euch vollständig mit der Quelle in euch selbst zu verbinden.

Es ist an der Zeit. Menschen wie ihr werden heute mehr denn je gebraucht. Menschen, die ihr Licht frei und offen teilen wollen. Die keine Angst mehr davor haben, als verrückt zu gelten oder zu versagen, nicht den Erwartungen gerecht zu werden. Sondern die wirklich wagen, anderen Menschen mit klarem Blick in die Augen zu sehen, direkt und ohne Geplänkel, und voll Freude mit geeinten Händen zusammenzuarbeiten.

Eure Zeit ist gekommen.

Ihr werdet erwartet.

Und wichtiger noch:

Es ist eure Bestimmung, eure Absicht und damit die Quelle eurer größten Freude, das Licht in euch selbst zu leben. So groß zu sein wie ihr seid. Nicht zu zögern, zu tun, wonach euch ist und wie ihr fühlt. Dieses Gefühl ist euer Wegweiser. Es bringt euch dahin, wo ihr sein müsst.

Ich danke euch  allen für die Kühnheit und die Courage, die ihr im Finden eures Weges bereits an den Tag gelegt habt. Ihr gebt nicht auf. Ihr gebt euch nicht mit weniger zufrieden. Und darum seid ihr wirklich die Pioniere und Wegbereiter des Neuen auf der Erde. Ich danke euch dafür. Denn wir, die hier bei euch sind, ich und jene, die mit mir hier sind, repräsentieren die Christus-Energie.

Doch ihr seid diejenigen, die sie auf der Erde geboren werden lassen, die ihr Hand und Fuß geben. Und dafür habt ihr unsere große Wertschätzung und unseren Respekt.

Danke, dass ihr gekommen seid.

***

Channeling:  Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Quelle deutsch: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/pamela-kribbe/jeshua–anderen-helfen

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