02.04.2022

Bauchkraft
 
Liebe Menschen, liebe Frauen,
ich bin Maria Magdalena, eure Schwester und euch Gleichgestellte.
Ich bin hier voller Wärme und einem Gefühl der Freundschaft. Fühlt
meine Verbindung mit eurem Herzen.

Ohne es bewusst wahrzunehmen, habt ihr Teil an der weiblichen kollektiven Energie und ihrer Vergangenheit. Im Frausein kommt ihr in Berührung mit einem Defizit an Kraft und erfahrt ihr Problematiken, die sehr persönlich erscheinen, dies aber in Wirklichkeit nicht sind.
 
Ihr bewegt euch hier in einer Strömung mit, die aus der Vergangenheit kommt. Bei eurer Geburt werdet ihr gleichsam in diese Strömung hinein geworfen, auf einer tieferen Ebene aber habt ihr bewusst gewählt, diese Energien als Kind, als Mädchen in euch aufzunehmen, um darin dann eine Wahl zu treffen. Ehe ihr jedoch eine Wahl treffen könnt, werdet ihr zunächst von den Energien der Vergangenheit überrollt.

Denn was die weibliche Energie betrifft, so besteht aus der Vergangenheit heraus bei Frauen eine Art Ohnmacht, sobald es darum geht, ihre eigene Welt zu erschaffen und ihrer eigenen Welt Form zu geben. Es hat im Laufe der Geschichte in eurem Umfeld oft Kräfte gegeben, die bestimmten, wie sie zu leben hatten. Indem sie sich Generation für Generation mehr hieran gewöhnten, entstand ein Loch, eine Art Leere im Inneren, ein Mangel an einem persönlichen Willen und einem persönlichen Fokus. Dies ist ein weltweites Phänomen dessen Erbe ihr noch immer in euch tragt.
 
Ich bitte euch nun, energetisch einmal damit in Kontakt zu gehen. Ihr mögt es als etwas Persönliches ansehen, weil ihr als Individuum schon seit so vielen Jahren auf der Erde lebt, dass ihr diese Energie in euch aufgesogen habt, und sie dadurch in gewissem Sinne auch zu etwas Persönlichem wird.
 
Aber seid euch klar bewusst, dass ihr als Seele darüber erhaben seid, wirklich frei seid und die Fähigkeit habt, Raum um diese Ohnmacht herum zu schaffen und aus ihm heraus etwas in Bewegung zu setzen.
 
Ich bitte euch,  euch jetzt bewusst in den Bereich eures Bauches zu  begeben. Ihr könnt dies tun, indem ihr behutsam und leicht dort hinein atmet und euer Bewusstsein vom Kopf zu eurem Herzen verlagert.
 
Fühlt den Bereich eures Herzens, fühlt die Liebe in eurem Herzen, euer Mitgefühl und eure Offenheit, euer Engagement für andere, eure Empathie.

Spürt auch, dass euer Herzstrom eine Basis, einen Anker braucht, durch den ihr euren eigenen Raum bewahrt und in eurem Zentrum bleibt. Geht nun mit euer Aufmerksamkeit und eurem Atem hinunter bis in euren Bauch hinein.

Atmet in das Zentrum eures Bauches und fühlt, dass sich in diesem Zentrum eine Feuerkraft befindet. Vielleicht könnt ihr sie als Flamme sehen oder fühlen oder als Herdfeuer oder einfach als ein Licht, einen Sonnenstrahl zum Beispiel.

Stellt euch vor, dass ihr mit eurem Bewusstsein dort ganz hinein sinkt und auch das warme Glühen spürt, das entsteht, wenn ihr dieses Feuer mit eurer Aufmerksamkeit nährt. Lasst die Wärme und das Glühen dieses Feuers durch euer ganzes Becken, durch euer Wurzelchakra und auch durch eure Beine strömen.
 
Ich habe zuvor über das Herz gesprochen und darüber, dass ihr aus eurem Herzen heraus oft tief mit der Welt um euch herum verbunden seid.

Und das kann auf eine gebende Art und Weise sein – dass ihr euch leicht in andere einfühlt oder dass ihr helfen wollt – und es kann auch sein, dass ihr sehr beeindruckt seid von der Außenwelt, von dem, was Autoritäten oder vermeintliche Autoritäten euch sagen – Stimmen aus der Vergangenheit, aus der Erziehung und Unterweisung seitens eurer Eltern, der Schule, der Gesellschaft im Allgemeinen.

Wenn euer Herz sehr offen ist, könnt ihr sehr empfänglich sein für Idealbilder, Bildern von Perfektion, davon, wie ihr sein solltet, Bilder, die nicht gut für euch sind,  die nicht wirklich aus einer inspirierten, sondern eher aus einer fordernden, unterdrückenden Energie hervorgehen.
 
Wenngleich daher ein offenes Herz auch eine sehr schöne Energie beinhaltet, kann es auch zu einer Falle werden, durch die ihr euch schwächt. Darum ist es so wichtig, im Zentrum eures Bauches zu Hause zu sein, damit ihr spüren könnt, wo es gut ist, euer Herz zu öffnen, und wo ihr durchaus die Tür auch ein wenig schließen könnt.

Ihr müsst euch nicht mit allem befassen oder auf alles reagieren! Ihr könnt euch auch völlig von der Außenwelt lösen, um spüren zu können, was in euch vorgeht, was ihr braucht, was euer Herz braucht.
 
Sinkt nun erneut in euren Bauch hinein.

Und verschließt euch einmal vollständig vor den Menschen in eurem Leben, vor der Außenwelt und ruht euch so einfach einmal eine Weile aus. Erschafft, erbaut einen Raum um euch herum.

Spürt dann, wo ihr in eurer Aura – also nicht nur in eurem Körper, sondern auch direkt um ihn herum – fühlt, dass eure Energie nicht frei ist. Wo ist sie durch äußere Einflüsse niedergedrückt, beklommen oder eingeengt?

Oft fühlt ihr euch sehr stark von äußeren Einflüssen angezogen, die von Menschen kommen, die ihr sehr liebt, denen ihr sehr verbunden seid oder denen ihr helfen wollt oder treu sein wollt.
 
Setzt euch nun einmal mitten in die Bauchhöhle, in die Nähe eures eigenen Feuers. Wärmt euch an ihm, an eurem eigenen Feuer. Stellt euch vor, wie die Wärme dieses Feuers eure gesamte Aura durchdringt und auch Stellen erreicht, die sich beklommen oder angespannt anfühlen. Spürt das warme, heilsame Feuer.

Es umgibt euch ganz und gar und schützt euch.

Es strahlt von innen heraus nach außen, und statt Energie von außen zu absorbieren, strahlt ihr sie nach außen aus. Eure Energie, eure Wärme, die verankert ist in eurem Bauch. Ihr müsst die anderen, für die euch so engagiert, nicht retten. Sei es nun auf persönlicher Ebene oder eher im Arbeitsalltag oder in der Welt als Ganzes:

Ihr müsst niemanden retten.
Jeder trägt sein oder ihr eigenes Los.
Gerade indem ihr in eurer eigenen Kraft zu Hause seid,
seid ihr das beste, inspirierendste Vorbild für andere.
 
Ich möchte euch nun einladen, einmal darauf zu achten, wie und wo eure Energie am meisten entweicht. Wenn ihr euch von eurem Herzen aus zu sehr öffnet – indem ihr zu viel gebt oder zu viel auf andere und auf Urteile von außen hört, – dann befragt eure Intuition: „Hin zu wem oder was läuft oder leckt meine Energie zu sehr aus?“

Spürt auch, wo euch dies in eurem Körper, in eurem Energiefeld berührt, wo es vielleicht sogar körperliche Beschwerden verursacht. Bei wem oder in welcher Situation verlasst ihr zu sehr euren Bauch?

Dem liegt zumeist Angst zugrunde. Wovor habt ihr Angst? Wo schnellt ihr in eurer Energie hinauf nach oben und könnt ihr eure Bauchkraft nicht bewahren? Wenn ihr es nicht sofort seht oder wisst, könnt ihr euch auch ein Kind vorstellen, das ängstlich ist.

Es ist ein Teil von euch, der bei diesem anderen etwas sucht oder der in der Außenwelt nach einem Leuchtturm sucht, der denkt, dass er die Situation nicht allein bewältigen kann. Es hat vor etwas Angst. Wahrscheinlich ist dieses Kind unsicher geworden und hat Angst vor seiner eigenen Stärke bekommen.

Versucht dieses Kind, dieses Mädchen zu sehen und ihm eure Hand zu reichen. Nehmt Kontakt zu ihr auf. Umarmt sie oder schaut ihr in die Augen.

Sie ist das Verletzlichste von euch und euer weiblichen Energie, das sich hilflos fühlt und aus dieser Hilflosigkeit heraus beginnt, sich selbst zu verleugnen. Ihr seid es, die sie stärken, heilen und ermutigen können. Tut das nun, auf eine Weise, die sich für euch gut und angenehm anfühlt.

Atmet ruhig weiter.

Berührt mit euer Aufmerksamkeit und
eurem Atem immer wieder euren Bauch.

Das Wichtigste ist, dass ihr mit diesem verletzlichen Teil eurer selbst, mit diesem verängstigten Kind, Kontakt habt, denn sobald ihr Kontakt habt, spürt ihr auch, dass ihr viel größer seid als diese Angst.

Ihr habt ein Bewusstsein in euch, das sehr, sehr groß und stark ist und dieses Kind aufrichten kann. Ihr könnt auf euch selbst aufpassen, für euch selbst sorgen, selbst eure Grenzen wahren.

Habt keine Angst vor eurer eigenen Kraft.
Eure eigene Kraft ist wie die Sonne, die strahlt.
Sie will nicht verletzen.
 
Es stimmt, dass euer Licht für manche anderen Menschen zu hell leuchten mag, aber das ist nicht euer Problem. Verbindet die Wärme
in eurem Bauch mit eurem Herzen.
 
Lasst aus dem Anker eures Bauches aus so etwas wie
Grenzen entstehen. Schaut, wie ihr das machen möchtet.
 
Euer Herz darf umgrenzt, abgegrenzt sein.

Spürt, was ihr aus der Kraft eures Selbst heraus tragen könnt.

Stellt das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen
her und seid euch bewusst, dass ihr etwas bewirkt.

Der Weg, den ihr geht, erschafft
neue Spuren im Bewusstsein.

Ich danke euch dafür.
 
Ich danke euch für eure innere
Arbeit und für eure Anwesenheit hier.
 
Channeling: Pamela Kribbe
 


08.01.2022

Die Schattenseite der weiblichen Energie

Liebe Freunde, ich bin Maria Magdalena, eure Schwester und Seelenverwandte. Ich bin in diesen für die meisten Menschen auf der Erde so herausfordernden und verwirrenden Zeiten bei euch.

Dies sind unsichere Zeiten und die Energie verschiebt sich in einem großen Ausmaß. Und mit Energie meine ich das Bewusstsein der Menschheit und wie all die Ereignisse und Katastrophen, die auf der Welt stattfinden, es beeinflussen. Viele Erwartungen werden zerschlagen, viele Sicherheiten und Gewissheiten gehen verloren.

In gewisser Hinsicht sieht sich die gesamte Menschheit vor der Notwendigkeit stehen, nach innen zu gehen und die letztgültige Wahrheit des Lebens – Sinn und Bedeutung des Lebens – im Inneren zu finden. Sie im eigenen Herzen zu finden. Es gibt keine von außen kommen Lösungen mehr. Dies ist eine Zeit, in der ihr euch wieder mit eurer Seele verbindet und euch daran erinnert, wer ihr seid und wofür ihr wirklich hierhergekommen seid.

Heute möchte ich über die weibliche Energie sprechen, die ein Teil von euch allen ist, von Männern wie auch von Frauen. Ich möchte ein Thema ansprechen, das teilweise verdeckt war oder außer Acht gelassen wurde, und es geht dabei um die Schattenseite der weiblichen Energie.

Die Menschheit als ein Ganzes muss sich von einem Ego-basierten Bewusstsein zu einem Herz-basierten Bewusstsein verschieben. Ihr alle befindet euch selbst mitten in diesem Übergang, und ihr alle habt in eurem eigenen persönlichen Leben zu einem gewissen Grad mit dem Thema des Weiblichen und des Männlichen zu kämpfen.

Es ist allgemein anerkannt, dass die männliche Energie eine dunkle Seite hat, die einen enormen Einfluss auf eure Geschichte hatte. Die Energien, die mit der auf dem Ego basierenden männlichen Energie verbunden sind, sind die Energien von Gewalt, Kontrolle, Herrschaft, Machtmissbrauch, Aggression.

Die weibliche Energie war vielfach Opfer dieser kontrollierenden, aggressiven Energie und wurde durch sie entmachtet. Heute kämpft sie darum, ihre Stärke wiederzuerlangen, und wenn auch in Hinblick auf die Ermächtigung, Emanzipation und Befreiung der weiblichen Energie viel geschehen ist, besteht im Herzen der weiblichen Energie noch immer eine Wunde, die noch nicht vollauf geheilt ist.

Um uns dieser energetischen Wunde – die tatsächlich in allen Menschen ist, nicht nur in Frauen, denn sie betrifft das Gefühlszentrum in jedem Menschen – anzunehmen, müssen wir uns nicht nur mit dem Opfer-Aspekt der weiblichen Energie befassen, sondern auch mit dem auf dem Ego basierenden dunklen Aspekt, den die weibliche Energie haben kann, wenn sie den Kontakt mit dem Herzen, mit dem ihm innewohnenden Licht verliert.

Es ist wichtig, euch hierüber klar zu werden, denn die Schattenseite der weiblichen Energie kann einen tiefen Einfluss auf euer individuelles Selbstbild, auf eure Beziehungen, aber auch auf die gesellschaftliche Ebene haben.

Sie kann Innovation und Kreativität im Keim ersticken.

Ich möchte zunächst auf die Schattenseite der weiblichen Energie auf der individuellen persönlichen Ebene eingehen. Aber ich möchte dieses Thema nicht nur aus einer mentalen oder intellektuellen Perspektive angehen. Ich möchte, dass ihr daran teilhabt und mit mir fühlt, wenn ich euch nun bitte, euch mit eurem Bauchbereich zu verbinden und dort hinein zu atmen.

Atmet in euren Bauch – im Bereich es zweiten Chakras – und werdet still. Atmet ein … atmet aus. Und seid vorbereitet, allem in die Augen zu schauen, was mit euch selbst zu tun hat, einschließlich der dunklen Aspekte, die möglicherweise hässlich aussehen, die jedoch, wenn das Licht eures Bewusstseins darauf scheint, sich in etwas Schönes und Kraftvolles verwandeln.

Ich bitte euch, nun in euren Unterleib hinabzusteigen und dort eine Frau zu sehen, die Gestalt einer in Lumpen gekleideten Frau. Sie fühlt sich allein, verlassen, schwach und verzweifelt. Sie fühlt sich bedürftig, ohne Lebenskraft. Es ist, als besäße sie sich selbst nicht. Sie braucht etwas von außen, das sie stützt, das sie auffüllt, an das sie sich anlehnen kann. Schaut ihr in die Augen und seht den Hunger darin, die Leere, die Angst.

Seid euch all dessen bewusst.

Wir sind nicht hier, um über sie zu urteilen, sondern um ihre Verfassung wirklich wahrzunehmen. Was ihr hier seht, ist nicht nur ein Teil eurer selbst, es ist ein Teil der kollektiven weiblichen Energie, die, wie ich sagte, verwundet wurde.

Aber dadurch, dass sie verwundet wurde, hat sie auch eine Schattenseite übernommen oder entwickelt, die ebenso aggressiv sein kann wie die auf dem Ego basierende männliche Energie, jedoch auf eine andere Art und Weise.

Die auf dem Ego basierende weibliche Energie versucht, Kraft zu erlangen, die Lebenskraft, die ihr fehlt, durch Manipulation zu gewinnen. Diese Manipulation erfolgt oft zusammen damit, Schuldgefühle ins Spiel zu bringen. Die weibliche Energie versucht, den anderen zu binden oder zu kontrollieren, indem sie ihm ein Gefühl von Schuld und Verantwortlichkeit vermittelt.

Insbesondere möchte der Schattenanteil der weiblichen Energie die männliche Energie einsperren: Sie möchte über ihn verfügen oder gebieten, weil sie ihn als Schutz und als Führung braucht. Im Wesentlichen denkt sie, dass sie seine Lebenskraft braucht, um zu existieren, um sich gut zu fühlen.

Das ist ein Irrtum – eine Illusion – aber ein tiefer, der sich im weiblichen kollektiven Bewusstsein verankert hat, weil Männer über so viele Jahrhunderte die Führer, die Autoritätspersonen waren. Und so schien ein gewisses Maß an Entmachtung der weiblichen Psyche ganz natürlich.

Doch der Schattenaspekt dabei ist, wenn das Weibliche versucht, das Männliche zu kontrollieren, indem es seine Lebenskraft als ihre eigene beansprucht, nicht seine Individualität respektiert oder nicht respektiert, wer er auf Seelenebene ist.

Wenn Frauen dies tun, zerstören sie in einem Mann, selbst wenn es unbewusst geschieht, letztlich den Sinn für Kreativität und Autonomie und töten genau das, wovon sie sich anfangs angezogen fühlten.

In der männlichen Energie kommen daraufhin Wut und Misstrauen gegenüber dem Weiblichen auf, das ihn zu kontrollieren versucht. Es entsteht eine Sehnsucht nach Freiheit und möglicherweise eine Angst vor dem Weiblichen als einer Macht, die ihn, das Männliche, verschlingen und ihn dazu bringen könnte, sich selbst zu verlieren.

Auf diese Weise kommt es zu einem Kampf zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen. Wenn sich beide in ihrer Schattenseite, in ihrem auf dem Ego basierenden Teil befinden – was in beiden Fällen im Wesentlichen eine Energie der Leere, des Nicht-Genug-Seins, des Einander-Brauchens ist – und sie um die Lebenskraft des jeweils anderen zu kämpfen beginnen, bringen sie sich am Ende energetisch gegenseitig um und hassen einander.

Wenn sie sich mitten in diesem Energiekampf befinden, wenden das Männliche und das Weibliche unterschiedliche Strategien oder Taktiken an.

Nun möchte ich die Aufmerksamkeit wieder auf den Schattenaspekt des Weiblichen lenken, und bitte euch, mit ihm auf der inneren Ebene Verbindung aufzunehmen. Schaut, wie er sich in eurem Alltag auf euch auswirken mag. Schaut nun also wieder in eurem Unterleib auf diese Frau in den Lumpen, erkennt sie einfach an und fühlt ihre Verzweiflung. Was ihr jetzt seht, ist der Teil eurer weiblichen Energie, der sich entmachtet fühlt, ohne Lebenskraft, ohne echte eigene Autonomie und Kreativität.

In diesem Zustand ist sie sowohl Opfer als auch Täterin.

Stellt euch nun vor, dass ihr ihr eure Hände reicht und ihre Hände in die euren nehmt. Sie mag sich dagegen sträuben, aber seht sie mit offenen, strahlenden Augen an. Ihr seid nicht da, um sie zu verurteilen. Ihr seid da, um ihr zu helfen. Ihr seid nicht allein euretwegen da.

Es geht hier um etwas, das über eure individuelle Persönlichkeit hinausgeht. Ihr bringt ein Licht in diesen Schattenbereich des Weiblichen und ihr tut es mit eurem ganzen Herzen und all eurer Weisheit. Fragt sie nun: „Was brauchst du, um deine eigene Schönheit, dein eigenes strahlendes Licht zu spüren?

Um es von innen heraus zu spüren, ohne Bedürfnis nach äußerer Unterstützung oder Schutz“. Fragt sie: „Was braucht es, um zu mir nach Hause zu kommen und die Angst und das Bedürfnis nach Kontrolle loszulassen?“

Und um wirklich zu spüren und zu sehen, was sie tut oder wie sie euer Leben beeinflusst, fragt sie: „Welche ist deine primäre Weise, Macht, Kontrolle oder Manipulation einzusetzen, um Energie von anderen zu bekommen?“

Ist es, indem ihr nett und hilfsbereit und immer liebevoll und verständnisvoll seid? Ist das eurer Weg, euch anerkannt oder gut zu fühlen? Bedeutet es, dass ihr euren Ärger und eure Frustration unterdrückt, aber auch euren Witz, eure Scharfsinnigkeit, euren Intellekt, euren leidenschaftlichen Aspekt?

Oder drückt ihr den Schattenanteil der weiblichen Energie durch Verführung aus? Indem ihr versucht, andere zu beeindrucken, sodass sie auf emotionaler Ebene auf euch angewiesen sind, von euch abhängig werden oder euch bewundern, euch nahe sein wollen, weil sie zu euch aufschauen?

Auch dies kann ein Ausdruck dafür sein, dass die Kontrolle erlangen zu wollen.

Es gibt auch eine archetypische Mutterenergie, die sehr fürsorglich und nährend zu sein scheint, die immer da zu sein scheint, um zu helfen und die Verantwortung zu übernehmen. Hinter dieser energetischen Strömung verbirgt sich jedoch ein Bedürfnis nach Kontrolle und ein Mangel an echter Offenheit gegenüber dem individuellen Wesen der anderen Person, um die sie sich „kümmert“ oder „sorgt“. Es besteht eine Abhängigkeit davon, gebraucht zu werden. Ihre Energie wird für die andere Person oft erdrückend, obwohl auch sie sich auf sie verlässt.

Achtet darum darauf, ob ihr in eurem eigenen weiblichen Schattenanteil eine dieser Strategien erkennt. Und schämt euch nicht dafür. Wir sind nicht hier, um zu urteilen. Wir sind hier, um zu wissen und zu verstehen. So können wir uns von den Schattenanteilen befreien, die uns sonst in einem Gefängnis gefangen halten. Niemand will bewusst an seinem oder ihrem Schattenanteil festhalten. Deshalb bitte ich euch jetzt:

Hebt euer Bewusstsein zu eurem Herzzentrum an und fühlt die Sonne, die dort scheint. Ihr habt Weisheit in euch, Mitgefühl, Mut.

 

Ich bitte euch jetzt, euch mit eurer eigenen Herz-basierten weiblichen Energie zu verbinden. Und noch einmal: Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Verbindet euch mit der unverfälschten, echten Liebe, dem Mitgefühl und der fürsorglichen Sensibilität in eurem Herzen.

Seht eure weibliche Energie.

Seht den Engel in euch, der ohne Drängen oder Zwang liebt und sich kümmert. Ohne zu kontrollieren und in voller Anerkennung der Freiheit und Individualität der anderen Person. Dies ist eine wahrhaft befreiende Liebe, die ihr alle in euren Beziehungen zu finden sucht.

Und wenn ihr nun in der Mitte eures Herzens seid, dann ladet eure auf dem Herzen basierende männliche Energie ein, ebenfalls dort zu sein. Seht sie beide vereint. Denn im Grunde genommen sind eure männlichen und weiblichen Energien – auf der Ebene des Herzens – eine Einheit, in dem Sinne, dass sie einander ergänzen, einander auf die natürlichste organische Weise unterstützen.

Nur auf der Ego-basierten Schattenebene kämpfen die beiden Energien miteinander, werden sie zu Feinden und sind sie zugleich auch stark aufeinander angewiesen.

Spürt, wie verliebt – auf der Ebene des Herzens – der männliche Teil von euch in eure weibliche Seite ist.

Nun seht euren männlichen Teil an und fragt ihn: „Was brauche ich wirklich, um meine weibliche Energie zu schützen?

Was würde ihr am besten dienen?

Was würde ihre Freude, ihr Mitgefühl, ihren Geist am deutlichsten zum Vorschein bringen?“. Spürt, wie geerdet und fokussiert das männliche Herz in euch ist und dass einen echten Sinn für Abenteuer hat, der über das Gewohnte hinausgeht – einen Sinn für Stärke und Entschlossenheit. Erlaubt ihm, euch zu sagen, was ihr wirklich braucht.

Ihr als Lichtarbeiter, die Gruppe, zu der ich hier vor allem spreche, habt die Tendenz, euch stärker mit eurer Herz-basierten weiblichen Energie zu identifizieren und eure Herz-basierte männliche Energie mehr oder weniger zu vernachlässigen.

Ebenso wie der Schatten- oder Ego-basierte Teil der weiblichen Energie ein Stück weit versteckt oder unerkannt geblieben ist, gilt das Gleiche für den Herz-basierten oder höheren Aspekt der männlichen.

Viele Lichtarbeiter haben mit ihrer Sensibilität, ihrer Empathie zu kämpfen, was sie für eine große Anzahl von Energien außerhalb ihrer selbst offen machen und sie so aus ihrer Mitte reißen und sich ängstlich oder deprimiert fühlen lassen kann.

Für viele von euch ist die auf dem Herzen basierende männliche Energie unerlässlich, um euer Gleichgewicht zu halten und nicht von Negativität, Leid oder Schmerz außerhalb von euch überflutet oder überwältigt zu werden.

Um fest geerdet und auf euren Weg fokussiert zu bleiben, müsst ihr euch oft mit eurer Herz-basierten Männlichkeit verbinden. Wenn ihr das tut, aktiviert ihr nicht nur diese Energie in euch selbst. Ihr kanalisiert sie auch zur Erde hinunter in die menschliche Gesellschaft, wo sie dringend gebraucht wird.

Als Lichtarbeiter steht ihr an der Front des Wandels und des Neuen. Wenn auch viele von euch am Rande der Gesellschaft zu leben scheinen – weil ihr euch dort am freiesten fühlt – wirkt ihr doch die Gesellschaft in ihrem Herzen ein, indem ihr diese neuen Energien, die Herz-basierten Versionen des Weiblichen und des Männlichen kanalisiert.

Indem ihr diese in euer persönliches Leben hinein kanalisiert, wirkt sie auf das gesamte Bewusstsein um euch herum. Diese Wirkung wird noch durch die Tatsache vervielfacht, dass diese neuen Energien in dieser Zeit so sehr gebraucht werden.

Ich bestärke euch darin, an euch selbst zu glauben.

Ich möchte euch mit all meiner Liebe und Wärme umarmen.

Und ich möchte euch ein Gefühl der Würde und des Stolzes auf euch selbst geben. Ihr leistet eine wichtige Arbeit und macht große Schritte. Selbst wenn ihr euch manchmal ratlos fühlen mögt, wisst, dass ihr von Liebe und Güte umgeben seid und dass immer Unterstützung für euch da ist.

Bitte fühlt es in diesem Moment, wo wir energetisch miteinander verbunden sind.

Ihr seid umgeben von Liebe und Kameradschaft, sowohl von der Ebene der Erde aus als auch der Ebene des Himmels, der anderen Seite. Wir sind für euch da. Ihr seid nicht allein! Ihr werdet von lieben Freunden gesehen und erkannt.

Wir alle sind in dieser Zeit des Übergangs bei euch, und wir möchten, dass ihr wisst, dass ihr in Sicherheit seid. Ihr werdet geliebt. Ihr werdet respektiert.

Danke, dass ihr heute hier bei mir seid.

Ich grüße euch alle von Herzen.
Channeling: Pamela Kribbe





Die Anwesenheit von Maria Magdalena auf der Erde
und die Geschichte der heiligen Vereinigung

Es war Maria Magdalena, die die Energie und die Lehren des
Christus-Bewusstseins durch Frankreich nach Westeuropa trug.
Als Maria Magdalena sich in Frankreich niederließ, begann sie die Arbeit, das Christuslicht durch ihre Anwesenheit als Teil der christlichen "Zwillingsflammen"-Energie zu halten, sowie die Energie der Botschaft der Lehren des Christusbewusstseins zu teilen. Diese grundlegende Botschaft war Frieden, Fülle und bedingungslose Liebe und das Wissen, dass eine Zeit kommen würde, in der die Erde mit einer Spezies von Menschen gefüllt sein würde, die das Christus-Bewusstsein tragen und das Goldene Zeitalter des Friedens und der Harmonie manifestieren würden. Um die Energie und die Lehren zu teilen, reiste Maria Magdalena ausgiebig und arbeitete als Lehrerin und Leiterin. Das Erbe der weiblichen spirituellen Führung und göttlichen Schönheit, das ihre Energie war, lebt immer noch in der Tradition der "Amour courtoisie" und dem Erbe der Troubadoure, Musiker und Dichter, die die Freuden der höfischen Liebe und die strahlende Schönheit der Frau feierten.
Natürlich ist nach den katholischen Kreuzzügen und der Inquisition sehr wenig von diesem Erbe übrig geblieben und die Energien der "höfischen Liebe" und die Geschichten des "Heiligen Grals" werden heute von den Gelehrten schlecht aufgenommen und verstanden. In seiner einfachsten Form ist dies die Essenz dessen, was Maria Magdalena nach Frankreich brachte.

Sie lehrte ihr Verständnis von der Heiligen oder Zwillings-
flammen vereinigung als Modell für die Heilige Vereinigung.

Sie wusste, dass diese Form der "Spirituellen Ehe", die auf dem Dienst des Lichts basiert, ein Muster oder eine Vorlage für Beziehung und Vereinigung im kommenden Goldenen Zeitalter, oder wie wir es nennen würden, der "Neuen Erde", werden würde.

Sie lehrte auch, dass der menschliche Körper selbst der "Heilige Gral" sei, das Gefäß oder der Behälter der Seele und des Geistes und der göttlichen Essenz Gottes. Wenn das Bewusstsein innerhalb des heiligen Gefäßes der Materie eine ausreichend hohe Schwingung hat, dann wird diese Materie in engelhaftes Licht umgewandelt und der Mensch wird zu einem menschlichen Engel.

Der Menschliche Engel würde eine Aura oder einen energetischen Körper aus Goldenem Licht haben, er würde tatsächlich zum Goldenen Kelch oder "Heiligen Gral" werden.

In ihrer Lehre war jeder Mensch fähig, sein Bewusstsein auf die Ebene zu heben, auf der diese engelhafte Verwandlung möglich war. Aber sie wusste, dass es Zeit braucht, bis diese Schwingungsfrequenz in das kollektive Bewusstsein eintritt und die Menschen sich so weit entwickeln, dass sie in der Lage sind, dieses goldene Licht des göttlichen Bewusstseins im menschlichen Kelch zu halten.

Tatsächlich würde es zweitausend Jahre dauern, bevor es genug Menschen geben würde, um den Planeten zu bevölkern, und dass diese Menschen sich ausreichend entwickelt hätten, um einen Weg zu schaffen, ein einziges planetarisches Herz und ein einziger planetarischer Verstand zu werden, so dass der gesamte Planet in das Goldene Licht gehoben werden könnte und dass der Planet selbst ein Gral des Goldenen Lichts werden könnte.

Maria Magdalena wusste, dass es Energien und Kräfte geben würde, die gegen die neue Evolution des Bewusstseins arbeiten würden, aber sie wusste auch, dass ihre Lehren und ihre Energie an diesem Ort überleben würden, und dass sie in die Neue Welt hinausgetragen werden würden, wenn die Zeit für die Menschen gekommen war, von Westeuropa aus über die Ozeane zu wandern und die "Familie" der Menschheit in den indigenen Völkern des Planeten zu entdecken, die noch die Lehren der Heiligen Erde hielten.

Sie wusste, dass, wenn die Zeit reif war, diese Lehren der Heiligen Erde mit den Völkern des Westens geteilt werden würden, und dass dies ihnen helfen würde, ihr Bewusstsein zu erhöhen und zu lernen, wie sie in diesem neuen Goldenen Zeitalter die Hüter des Planeten werden können.

Und so hinterließ sie als ihr Vermächtnis für diesen Prozess der Transformation die Lehren der Zwillingsflamme und der Heiligen Vereinigung.

Sie wusste, dass dies in dieser Zeit des Bewusstseinswandels notwendig sein würde, denn die männliche Energie, die benötigt wurde, um den Planeten zu bevölkern, würde in einem solchen Ausmaß dominieren, dass es notwendig sein würde, die weibliche Energie zurückzubringen und das Gleichgewicht zu schaffen, das benötigt wird, um die wahre "Heilige Vereinigung" zu erschaffen und das Goldene Gitter der Zwillingsflammenvereinigung zu implementieren, das das geometrische Muster oder die Vorlage für die Goldene Energie der Zwillingsflammenliebe enthalten würde.

Aber als weise Frau wusste Maria Magdalena auch, wie wichtig es ist, mit den elementaren Energien zu arbeiten und die Energien der Natur zu respektieren.

Das "Christus-Bewusstsein", wie es von Maria Magdalena gelehrt wurde, hat seinen Sitz im Herzen. Es ist das Herz, das die höheren Frequenzen der Liebe, der Freude und des Friedens trägt, und nur durch die Öffnung des Herzens können wir das Gralsbewusstsein in
uns selbst erreichen und dann bereit sein, es mit anderen zu teilen.

Celia Fenn/ Juni 2021
© 2006-19 Celia Fenn und Starchild Global