AUFSATZ DER WOCHE




Botschaft von Jeshua

 durch Pamela Kribbe

Neun Fragen und Antworten

NEUN FRAGEN VON WORKSHOP-TEILNEHMERN
UND DIE GECHANNELTEN ANTWORTEN

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DAS HÖHERE SELBST

„Was ist entscheidend für einen guten Kontakt mit seinem höheren Selbst? […] Woher weiß man, ob der Kontakt mit seinem höheren Selbst sauber ist?“

Über den Begriff „höheres Selbst“ müssen wir immer ein wenig schmunzeln, weil wir uns fragen, wo denn das „niedrigere Selbst“ ist. Aber wir verstehen, dass du an die menschliche Sprache gebunden bist, und erfassen, was du meinst.

Dieses höhere Selbst, wie ihr es nennt, euer göttlicher Kern, das in euch, was ewig und weit und groß und unfassbar ist, ist euer größeres Selbst. Und sobald ihr damit Kontakt aufnehmt, ist eine eurer ersten Wahrnehmungen ein Gefühl von Größe und Weite. Die Erkenntnis, dass all die spezifischen Dinge, die euch in eurem täglichen Leben aufwühlen und euch so sehr beschäftigen, tatsächlich von relativer Bedeutung sind, denn am Ende seid ihr dies, das unveränderliche Ewige, dieser göttliche Kern.

Und es ist dieser Kern, dieses Selbst, worum es immer geht, denn wenn ihr dies fühlt, dann könnt ihr wirklich bei euch selbst zuhause sein. Aus diesem Kern heraus, der so großartig und still und kraftvoll ist, braucht ihr nicht mehr über das Leben zu urteilen: Es ist wie es ist. Und das entspannt euch.

Ihr begebt euch im täglichen Leben so oft in einen Kampf, als müsstet ihr das Leben besiegen oder nach den Idealen und Zielen modellieren, die ihr vor Augen habt, aber wenn ihr euer größeres Selbst fühlt, gibt es so viel Raum, dass alles einfach wegfällt. Und eure Führer wollen im Grunde nichts anderes, als euch dieses Selbst, diesen göttlichen Kern bewusst zu machen, denn wenn ihr dort seid, braucht ihr nichts anderes von außerhalb von euch selbst.

Du fragtest: Woher weiß man, ob der Kontakt mit seinem höheren, seinem größeren Selbst rein ist?

Auch da gilt: Was fühlst du dabei? Wenn alles richtig ist, fühlt ihr, dass, sobald ihr Kontakt habt, der Druck und die Spannung in euch abnehmen. Ihr spürt eine angenehme Stille, wie das sanfte Rauschen des Windes, eine Offenheit, einen Raum.

Und ihr könnt, wenn ihr in dieser Verbindung seid, euch selbst eine Frage unterbreiten. Es hilft, wenn ihr das so neutral wie möglich macht. Wenn ihr dabei etwas Abstand von den Emotionen nehmt, die ihr in eurem täglichen Leben in Bezug auf ein bestimmtes Problem, eine bestimmte Frage fühlt.

Gerade wenn ihr diese irdischen Sorgen aus diesem großen Raum heraus, aus dieser Distanz und von eurem höheren Selbst aus betrachtet, können neue Antworten heraufkommen. Doch das muss nicht sofort geschehen. Auch hier: Sie können euch plötzlich in den Sinn kommen, mit einem Mal in den Schoß fallen: eine bestimmte Erkenntnis, eine bestimmte Antwort.

Eigentlich aber ist die Antwort, sobald eine gute Verbindung mit eurem größeren Selbst besteht, nicht einmal mehr so ​​wichtig ist, einfach weil ihr euch dann ganz und gar in Ordnung fühlt, ihr fühlt euch einfach gut, so, wie es ist. Selbst mit den Problemen, die da sein mögen. Ihr könnt vollkommen in der Gegenwart, im Jetzt präsent sein. Das ist das Zeichen dafür, dass ihr wirklich in Kontakt mit dem seid, was ihr zutiefst seid, eurem göttlichen Kern.


INNERE STILLE

„Ich habe eine Frage zu der Stille in einem selbst. Oft, wenn ich still dasitze, fliegen meine Gedanken in alle Richtungen […] wie in einem Whirlpool, gibt es darauf eine Antwort? Ich wünschte dann, ich hätte so etwas wie einen Knopf, den ich drücken könnte, aber es geht nicht.“

Die Frage, die ich dir stelle, ist: „Hast du ein Verlangen nach der Stille?“

Und sie gilt für euch alle. Eure Gedanken sind in der Tat wie Blasen im Wasser oder wie Grashüpfer, die in alle Richtungen springen, und ihr könnt sie nicht bändigen, indem ihr zwischen sie geht und sie zu ordnen oder zu sortieren versucht. Je mehr ihr gegen eure Gedanken ankämpft, desto mehr purzeln sie über euch her. Doch ihr könnt euch immer daran erinnern, wie sehr es euch nach Stille verlangt. Wonach ihr euch wirklich sehnt, ist Kontakt, Kontakt mit euch selbst, mit dem, wer ihr wirklich seid. Daran könnt ihr euch selbst immer wieder erinnern.

Das erfordert eine gewisse Disziplin, aber es ist nicht die Disziplin des Denkens, sondern die Disziplin, mit eurem Fühlen immer wieder zu dem zurückzukehren, wer ihr seid.

Wenn ihr euch dann also hinsetzt, weil ihr euch zum Beispiel vorgenommen habt, zu meditieren, und ihr merkt, dass all diese Gedanken euch einfach nicht loslassen, dann fragt euch: „Warum sind diese Gedanken bei mir? Dienen sie mir? Nähren sie mich? Ist es das, was ich wirklich brauche?“ Und dann beschließt, euch selbst wirklich das zu geben, was ihr braucht. Nehmt keinen Kampf mit euren Gedanken auf, sondern konzentriert euch auf euch, auf das, was ihr braucht.

Ihr könnt selbst dann Stille fühlen, wenn viele Gedanken in eurem Kopf sind. Denn es gibt immer einen Raum, in dem sich diese Gedanken befinden. Und dieser Raum seid ihr: Ihr seid das Bewusstsein, das diese Gedanken wahrnimmt. Und dieses Bewusstsein kann wählen, diese Gedanken einfach da sein zu lassen, ebenso wie die Geräusche in diesem Raum oder der Regen auf dem Dach.

Ihr könnt diese Gedanken aus euch heraus stellen – nicht indem ihr sie wegtun wollt, sondern indem ihr sie einfach dort sein lasst. Und indem ihr euch ständig daran erinnert: Ich sehne mich nach Stille, nach der Stille, mit mir selbst zu sein und den Kontakt mit dem zu fühlen, wer ich wirklich bin.

Fühlt auch die Traurigkeit in euch selbst: dass es durch diese Gedanken, die so unruhig sind, so schwierig ist, tief in euch zu gelangen. Sagt dann zu euch selbst: „Es ist gleich, ich bin jetzt doch hier, ich bin für mich selbst da, ich entscheide mich für mich.“ Sobald ihr euch wirklich für den Kontakt mit euch selbst entscheidet, begegnet ihr auch – häufig erlernten – Anteilen in euch selbst, die euch von ihm abhalten.

Aber indem ihr euch beständig sagt: „Ich bin es wert. Ich darf empfangen, was ich brauche“, wird die Stille einfach Teil eures Lebens, dann beginnt ihr euren eigenen Raum und insbesondere eure eigene Kraft spüren! Und dann beginnt ihr diesen Raum wirklich einzunehmen und – auch das ist eine Herausforderung für euch – für euch selbst zu stehen.


WIRKLICHER KONTAKT

„Woher weiß man beim Kontakt mit seinem geistigen Führer, ob man es mit seinen oder den eigenen Gedanken zu tun hat?“

Dies ist tatsächlich ein schwieriger Aspekt, denn eure eigenen Gedanken und oft auch das Einbringen eurer Zukunftswünsche können euch dabei gehörig im Weg stehen. Besonders wenn es um Themen geht, zu denen ihr sehr starke Emotionen hegt, ist es sehr schwierig, eine saubere Einsicht durch einen geistigen Führer oder auch von eurem höheren oder größeren Selbst zu erhalten. Als Mensch knüpft ihr mitunter an etwas so hohe Erwartungen oder Vorstellungen, dass das Licht des Bewusstseins dort sozusagen nicht hindurch kommt. Und manchmal mögt ihr dann eine Weile auch keinen Kontakt haben.

Zuweilen können die Emotionen und Voreingenommenheiten und bestimmte Erwartungen so stark sein, dass sie zunächst eine Krise in eurem Leben bewirken, bevor ihr wirklich offen für eine ganz neue Einsicht seid. Ihr könnt zum Beispiel bei etwas, von dem ihr denkt, dass es geschehen sollte, und das ihr wirklich wollt, euer absolut Bestes geben, und es funktioniert oder läuft einfach immer noch nicht. Vielleicht sind Führer um euch herum oder sogar ist es eurer Körper selbst, die oder der euch dann etwas zeigen, Impulse oder Signale geben wie:

„Lass los, hör einmal damit auf“, aber euer Kopf und eure Emotionen mögen so voll mit dem sein, was ihr eurer Meinung nach alles tun müsst, dass ihr dennoch nicht loslasst. Und dies ist für jeden anders, aber manchmal müsst ihr einfach zuerst – in eurem Leben, in der Materie, durch die Dinge, die euch widerfahren – durch die Erfahrung gehen, dass ihr an etwas scheitert, dass ihr gegen eine Wand anlauft, und ist das dann der Moment, wo die Botschaft eurer Führer und eures Körpers euch erreicht.

Es mag negativ oder nicht schön klingen, aber das Wunderbare hierbei ist, dass das Leben euch immer Botschaften gibt. Dies kann subtil geschehen, zum Beispiel durch eine innere Stimme oder ein Gefühl in eurem Herzen, die oder das euch etwas mitteilt, und es kann sowohl von einem Führer als auch von eurem eigenen größeren Selbst kommen. Möglicherweise hört ihr diese subtilen Signale dann und handelt danach, aber oft ist es auch so, dass ihr sie beiseiteschiebt und dass das Leben euch deshalb immer stärkere Signale gibt, dass ihr etwas verändern müsst.
Wir urteilen darüber nicht, aber es ist freudvoller, wenn ihr auf die subtileren Signale hört und darauf reagiert. Denn das erspart euch Schmerz und Leid.

Deshalb ist es immer wichtig, wenn ihr eine sehr feste Meinung über etwas oder eine sehr starke Emotion zu etwas habt, euch ihrer bewusst zu sein. Dass ihr, wenn ihr sehr stark auf etwas reagiert, dies in euch bemerkt und denkt: „Ah, hier ist etwas in mir, durch das ich die Situation möglicherweise nicht ganz klar sehen kann. Ich reagiere recht stark.“ Und das kann eine Möglichkeit sein, offen zu sein für Erkenntnisse, die ihr vielleicht nicht erwartet habt, die ein neues Licht auf die Sache werfen.


QUELLEN

„Welche Quellen stehen geistigen Führern zur Verfügung?“

Dies ist schwierig in Worten zu beschreiben. Führer haben in ihrer Sphäre, der Sphäre, in der sie sich befinden, Quellen zur Inspiration. Auch geistige Führer müssen sich mitunter aus ihrer „Arbeit“ zurückziehen. Sie sind, wenn sie bei euch sind, der Erde sehr nahe und müssen darauf achten, ihre Energie intakt zu halten, genau wie ihr es tut, wenn ihr jemandem helft oder beisteht.

Alles, was dabei für euch eine Rolle spielt, wie, dass ihr bestimmte Grenzen beachtet, spielt auch für Führer eine Rolle. Auch Führer begeben sich in ihrer Sphäre zu Inspirationsquellen, die ihr euch wie eine Art Oase vorstellen könnt, in der sie wieder Lebenskraft und Energie und neue Inspiration sammeln.

So haben auch Führer selbst wiederum Führer und Lehrer. Das Leben auf der „anderen“ Seite ist ebenfalls eine Welt für sich, in der sehr viel geschieht. Jeder Führer ist selbst auch eine Seele, die auf ihrem Weg ist.

Geistige Führer können dort, auf der ‚anderen‘ Seite, mit anderen Seelen kommunizieren, aber sie empfangen auch Inspiration und Weisheit von Lichtquellen, die zum Beispiel mit einer Erzengel-Energie vergleichbar sind.

Auch dort, auf der anderen Seite, gibt es so etwas wie Zusammenkünfte, in denen Energie gebündelt wird, in denen miteinander kommuniziert wird und in denen es auch Seelen gibt, die andere etwas zu lehren haben. Aber alles das findet in einer freudigen Atmosphäre statt. Lernen bedeutet niemals, etwas aus einem Mangel heraus zu ergänzen, sondern eher euer Bewusstsein noch mehr zu erweitern. Und das geschieht auch auf unserer Seite, auf der Seite jenseits des irdischen Lebens.


TIERE

„Ich habe eine Frage zu Tieren und Führern und ob ich meinen geistigen Führer danach fragen kann. Ich habe immer ein Thema mit streunenden Tieren in Griechenland, ich habe immer Probleme damit, fortzugehen, denn dann muss ich sie dort zurücklassen. Dann möchte ich sozusagen immer etwas „Energetisches“ tun. Kann man Führer dazu befragen oder muss man dies wieder auf einer höheren Ebene tun? Oder ist es eher so, dass ich den Lebensplan des Tieres mehr akzeptieren muss? Das kann natürlich auch sein, oder?“

Wir sehen dein Mitgefühl für Tiere, doch auch, dass du dich dadurch mitunter niedergeschlagen, traurig und enttäuscht fühlst. Tatsächlich haben auch Tiere einen Lebensplan, nicht nur als einzelne Tiere, sondern auch als Spezies.

Hierzu gäbe es sehr viel zu sagen, um uns aber deiner Frage zuzuwenden: Du kannst in dem Moment nicht viel tun. Es ist wichtig, hier deine Grenzen zu erkennen und dich mit der Erde zu verbinden. Stelle dir vor, dass du dich mit dem Herzen der Erde verbindest und die Erde wissen lässt, dass du ihr dienen oder deine Energie mit ihr teilen möchtest, so dass es allem, was auf der Erde lebt, zugutekommt.

Und dann wird diese Strömung ihren Weg finden.
Im Allgemeinen ist oder funktioniert es nicht so, dass ihr euren eigenen Führer bitten könnt, einem anderem zu helfen. Denn die erste Frage, die sich hier stellt, ist, ob dieser andere geholfen bekommen möchte oder ihm geholfen werden kann. Es hängt sehr stark von der Situation ab.

Aber wisse, dass jedes Lebewesen auf der Erde, jede Seele und damit auch das Seelenbewusstsein in Tieren, Pflanzen und Bäumen, Hilfsquellen zu seiner Verfügung hat. Obwohl es schrecklich ist zu sehen, wie Tiere oder die Natur im Allgemeinen misshandelt werden, erkenne, dass alles Bewusstsein auf der Erde sehr kraftvoll und unabhängig ist. Jedes von ihnen ist im Kern ewig und hat eine bestimmte Lebensform auf Erden gewählt. Natürlich ist es auch hier mitunter sehr wohl richtig, bestimmten Tieren oder der Natur zu helfen, aber das fühlt sich dann glücklich und freudig an.

Dann fühlt ihr, dass eure Energie zu fließen beginnt, und wisst, dass ihr etwas Besonderes, etwas Wertvolles zu geben habt. Aber in dem Moment, in dem ihr euch in einer bestimmten Umgebung verzweifelt oder hoffnungslos fühlt, ist es besser, eure Energie zurückzuziehen. Und wenn ihr euer Gefühl von Barmherzigkeit oder eure Liebe für das Leben, das ihr da anschaut, verliert, verbindet euch mit Mutter Erde, denn sie weiß, wie ihr eure Energie in dieser Wirklichkeit am besten teilen könnt.


FAMILIENMITGLIEDER

„Es geht eigentlich fast um das gleiche, aber eher in Bezug auf Menschen, auf Familienmitglieder. Kann ich an dem Punkt, wo ich gern helfen möchte, meine eigenen Führer bitten zu handeln, oder meine Führer bitten, ihre Führer [die derjenigen Menschen] anzuspornen, dass sie ihm selbst helfen?“

Du möchtest so gern anderen helfen. Warum ist das so? Schau einmal in dich selbst hinein, oft wirkt da ein Kummer mit. Wenn du den anderen leiden siehst, fällt es dir manchmal so schwer, dies wahrzunehmen, vor allem bei der unmittelbaren Familie. Du würdest es am liebsten wegnehmen, um ein Lachen oder wenigstens ein Lächeln auf dem Gesicht des anderen zu sehen.

Aber oft wird euch euer Helfenwollen von eurem Wunsch nach Harmonie eingegeben. Eine Harmonie, die noch nicht vorhanden ist, die von dem anderen noch nicht getragen werden kann.

Es ist dann wichtig, einen Schritt zurückzutreten und euch ganz auf euch selbst zu konzentrieren und auch für euch selbst zu sorgen. Denn hinter diesem Gefühl, aus dem heraus ihr diesem anderen Menschen so sehr helfen wollt oder euren Führer bitten möchtet, diesem anderen zu helfen, steckt eine gewisse Kluft, eine Leere in euch selbst, und die könnt nur ihr füllen.

Ihr könnt davon ausgehen, dass die Führer dieses anderen Menschen absolut bereitstehen, ihm zu helfen. Es wird jedem auf der Erde stets die Möglichkeit geboten, Liebe, Ruhe, Selbstakzeptanz und Freude zu wählen. Aber manchmal seid ihr als Menschen so verwirrt, dass ihr dieses Angebot nicht annehmen könnt, dass ihr es einfach nicht zulassen könnt, weil ihr euch irgendwo so sehr verurteilt, oder gar so sehr hasst, dass ihr diese Liebe nicht zulassen könnt. Das ist sehr tragisch und wir sehen dies konstant – ebenso wie ihr es auch bei bestimmten Menschen um euch herum seht.

Und doch ist es dann wichtig, eure eigenen Kräfte zu sparen, einen Schritt zurückzutreten und zu wissen, dass auch ihr zu den Menschen um euch herum Liebe ausstrahlt, und Liebe niemals umsonst gegeben wird, auch wenn derjenige dies in dem Moment nicht annehmen, es wegen innerer Blockaden nicht wirklich zulassen kann: Diese Liebe hängt als Potenzial dennoch immer um denjenigen herum und sie erreicht ihn zu einem anderen Zeitpunkt sehr wohl.


DELFINE

„Kann Führungs-Energie physisch in der Gestalt von Delfinen kommen?“

Ganz sicher. Delfine haben sehr viel sehr leichte, fröhliche und tatsächlich engelhafte Energie in sich. Sie haben eine sehr pure Ausstrahlung, die die Energieschwingung in ihrer Umgebung sofort erhöhen kann und unmittelbar zum Herzen geht. Sie kann vor allem bei Menschen, Kindern zum Beispiel, bei denen das Herz noch offen ist, sehr leicht eindringen.

Sie ist zudem eine heilende Energie, die der Energie der Quelle sehr nahe kommt. Denn die Quelle, die ihr Gott oder das Eine nennt, ist eine sehr leichte, verspielte und freudvolle Energie, die bei weitem nicht so schwer und streng ist, wie Gott in der Tradition dargestellt wurde. Führer oder Führungsenergien, Engelsenergien, können sich daher auch durch Tiere manifestieren. Nicht durch Delfine allein, aber bei Delfinen ist sie sehr klar. Delfine sind ein sehr reiner Kanal und haben, als Spezies, auch gewählt, sie an die Erde weiterzugeben.


LIEBESKRAFT

„Wie kann man die Liebeskraft in sich selbst vertiefen?“

Hier komme ich auf das zurück, was ich zuvor schon sagte: nicht urteilen. Euch allen ist die Stimme des Urteilens durch eure Erziehung mitgegeben. Es ist wegen der Gesellschaft, in der ihr lebt, unvermeidlich, die Dinge in Gut und Schlecht einzuteilen – etwas ist gut oder nicht gut -, und Urteilen zerstört vieles. In demselben Moment, in dem etwas nicht sein darf, etwas als nicht gut oder als schlecht abgestempelt wird, schickt ihr es tatsächlich in die Verbannung, dann beginnt es im Dunkeln zu leben. Genau wie eine Emotion, die ihr in euch selbst verurteilt, beginnt es in der Dunkelheit zu leben und nimmt dort immer eigenartigere Formen an, die ab einem bestimmten Moment sehr unangenehm und problematisch werden.

Ein Beispiel ist Ärger, der zunächst in seiner ganz einfachen und puren Form da ist: Wenn ihr etwas nicht wollt und Nein zu sagen wagt oder aussprecht „dies fühlt sich für mich überhaupt nicht gut an“. Wut, Ärger und vieles andere wird in eurer Gesellschaft unterdrückt, weswegen ihr diese Gefühle nicht zum Ausdruck bringen dürft und irgendwann wie in euch eingesperrt seid und eine Art Selbsthass zu entstehen beginnt; weil ihr euch selbst dann wegen dem zurückweist, was ihr fühlt – das und jenes gehört in die Verdammung, dies und das sollte nicht gesehen oder gehört werden.
Ärger oder Wut sind in ihrer Natur etwas Unschuldiges, wenn ihr sie einfach bei etwas ausdrücken könnt, das ihr nicht wollt, das ihr nicht mögt.

Wenn sie aber dadurch, dass sie verurteilt werden, in den Untergrund geraten, können sie irgendwann wachsen und zu einer Art Geschwulst in eurem Leben werden, durch die ihr euch vollständig von eurem Kern, von euren ursprünglichen natürlichen Impulsen entfernt. Das ist nur ein Beispiel.

Aber wenn ihr im täglichen Leben, in dem, was ihr tut und was ihr bei euch denkt, zu dem, was ist einfach Ja sagen würdet, wenn ihr es aus einem Raum der Offenheit heraus wahrnehmen könntet, wird sich so viel ändern.

Und es verändert dann auch eure Beziehung zu anderen Menschen. Denn wenn ihr milder in Bezug auf euch selbst werdet, wenn ihr euch selbst mehr akzeptiert, so wie ihr seid, mit allen Aspekten, werdet ihr auch milder gegenüber anderen und seht ihr auch, wie spannend Menschen sind, wie vielseitig und einzigartig jeder ist. Auch das macht das Leben liebevoller und auch glücklicher. Und es ist, wie immer, sehr einfach. Es beginnt bei euch selbst. Was auch immer ihr euch selbst erlaubt, erlaubt ihr auch einem anderem. Und das macht die Welt schöner.


FRAGEN AN GEISTIGE FÜHRER

„Kann ich geistigen Führern auch persönliche Fragen stellen?“

Die Antwort auf deine Frage, auf deine persönlichen Fragen liegt tief in dir selbst. Sie ist also bereits da, bei jedem von euch. Aber es kann sein, dass sie noch nicht in euer Bewusstsein vorgedrungen ist, weil sie zum Beispiel erst durch eine Schicht von Widerstand, Angst oder Nichtloslassenwollen gelangen muss.

Eure Führer sehen das. Sie sehen die Antwort, um es so auszudrücken, bereits in eurem Energiefeld liegen. Doch sie sehen auch, dass ihr möglicherweise noch nicht vollständig zu ihnen gelangen könnt.

Natürlich könnt ihr euren Führern eure Fragen stellen. Sie werden versuchen, euch das bewusst zu machen, was ihr tief im Inneren bereits wisst. Eure Führer werden euch dann also dazu ermutigen, immer tiefer in euch selbst hinein zu spüren, was die Antwort auf eure Fragen ist.

Es ist, als ob ihr die Antwort in euch selbst weckt, und eure Führer sind diejenigen, die euch helfen aufzuwachen.

Und natürlich könnt ihr eure Führer anrufen, denn dafür sind sie bei euch. Sie sind in einer Position, die sie euren göttlichen Kern leichter sehen lässt, als ihr selbst ihn oft seht. Deshalb sind sie ganz und gar davon überzeugt und wissen, dass ihr die Antwort in euch tragt. Nur ihr selbst müsst noch zu dieser Überzeugung gelangen, und dabei helfen sie euch.

Ihr könnt sie befragen und mitunter scheint es dann, als würde euch ein Führer antworten, aber es ist immer so, dass diese Antwort mit etwas in Resonanz steht, das ihr tief im Inneren bereits wisst, und dann ist es gut.

Eure Führer bringen euch näher zu euch selbst. Das ist ihre Aufgabe. Und ihr könnt sie jederzeit bitten, euch dabei zu helfen.


Channeling: Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de