CARNOSIN 2
Wirkung von Carnosin dem Super-Peptid

L-Carnosin ist ein bekanntes Neuropeptid, welches aus Alanin und Histidin (Beta-Alanyl-L-Histidin) besteht. Es wird normalerweise im menschlichen Körper produziert und ist in großen Mengen im Gehirn, dem innervierten Gewebe, den Linsen der Augen und dem Skelettmuskelgewebe zu finden.

In Laborstudien wurde gezeigt, dass Carnosin die Fähigkeit besitzt, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und ihre Widerstandsfähigkeit gegen funktionelle Erschöpfung und die Häufung von senilen Charakteristika zu stärken.

Die Mechanismen eines solchen Schutzes
werden mit folgenden Begriffen erklärt:


Protonenpufferung (Erhalt der pH-Balance in den Muskeln während intensiven Trainingseinheiten)
Chelatisierung von Schwermetallen (vor allem Kupfer und Zink)
Fänger von freien Radikalen und aktiven Zuckermolekülen (verhindert Glykation und Carbonylierung von Proteinen)
Verhindert die Veränderung von Biomakromolekülen und erhält daher ihre natürliche Funktion unter oxidativem Stress
Physiologische Konzentrationen (20-30 Mikromol oder mM) in Standard-Trägern
verlängern das Leben der menschlichen Fibroblasten im Reagenzglas und reduzieren die normalen Vorgänge der Vergreisung (Alterung) stark. Bei Versuchstieren hat Carnosin die äußere Erscheinung stark verbessert und sichtbare positive Effekte betreffend die Verhaltensparameter und die durchschnittliche Lebensdauer hervorgerufen.


Mit dem Alter zusammenhängende Krankheiten,
gegen die Carnosin helfen kann, inkludieren:

neurologische Degeneration (Alzheimer, Parkinson, Epilepsie, Depression, Schizophrenie, leichte kognitive Beeinträchtigungen, Demenz und Schlaganfall)
Autismus Spektrum Störungen, Asperger-Syndrom, ADHS, Legasthenie
zelluläre Vergreisung (Alterung) im Allgemeinen
Vernetzung der Linse des Auges (grauer Star)
Vernetzung von Hautkollagen (Hautalterung)
Bildung von Advanced Glycation End Products (AGEs)
Ansammlung von beschädigten Proteinen
Muskelschwund
Defizite bei der Durchblutung des Gehirns (Schlaganfall)
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Diabetes und seine Komplikationen

Carnosin als multifunktionelles Nahrungsergänzungsmittel ist eine relativ neue Entdeckung. Es ist ein beeindruckendes physiologisches und 100% natürliches Super-Antixoidans mit zahlreichen biologischen Aufgaben inklusive (in Ergänzung zu den oben genannten):

universelle und vielseitige antioxidative Wirkung
Unterstützung der Vitalität der Muskeln
Steigerung der Muskelkraft und Ausdauer
schnellere Erholung nach Sprints
verhindert Zellschäden durch Alkohol

Carnosin Nebenwirkungen
Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Carnosin ist ungiftig.
Carnosin - Ein multipotentes Super-Antioxidans

Carnosin ist ein Antioxidans, das die Zellmembran stabilisiert und schützt. Spezifisch verhindert es als wasserlöslicher Fänger freier Radikale die Lipidperoxidation innerhalb der Zellmembran.

Viele Antioxidantien (wie die Vitamine E und C) zielen darauf ab, freie Radikale daran zu hindern, in das Gewebe einzudringen, haben aber keine Auswirkungen mehr, nachdem diese erste Schutzschicht durchbrochen wurde. Freie Radikale führen zu oxidativem Stress im Körper.

Carnosin ist nicht nur bei der Vorbeugung effektiv, sondern wirkt auch aktiv nachdem freie Radikale reagieren, und andere gefährliche Verbindungen, wie Lipidperoxide und Sekundärprodukte, bilden. Es schützt daher das Gewebe vor diesen schädlichen Chemikalien der „zweiten Stufe“.


Ein hoch reaktives Lipidperoxidations-Endprodukt, das Malondialdehyd oder MDA genannt wird, ein gefährliches Produkt der Reaktion von freien Radikalen, wird zum Beispiel von Carnosin blockiert. MDA kann, wenn es nicht unter Kontrolle gebracht wird, die Lipide, Enzyme und DNA schädigen und spielt eine Rolle bei Arteriosklerose, Gelenksentzündungen, grauer Star und der generellen Alterung.

Carnosin opfert sich als Vermittler bei oxidativem Stress indem es mit MDA reagiert und es deaktiviert, um die Aminosäuren am Proteinmolekül zu schützt. Carnosin reagiert chemisch mit allen reaktiven Sauerstoffarten und verhindert dadurch oxidativen Stress.

Eine ziemlich ungewöhnliche, antioxidative Eigenschaft von Carnosin ist seine Fähigkeit, die Konzentrationen von Thiobarbitursäure-reaktive Substanzen (TBARS) zu reduzieren.

Carnosin ist eine Substanz, die das funktionelle Leben der wichtigsten Bausteine des Körpers - Zellen, DNA und Lipide - schützt und verlängert, und kann daher auf jeden Fall als Wirkstoff für die Langlebigkeit bezeichnet werden.

Indem es mit aldehydischen Lipidoxidationsprodukten interagiert, schützt Carnosin biologisches Gewebe vor der Oxidation, da Aldehyde Addukte mit der DNA, Proteinen, Enzymen und Lipoproteinen bilden kann, welche zu schädlichen Veränderungen ihrer biologischen Aktivität führen. (Burcham et al. 2002).


Oxidativer Stress und Traumen können zu einer Reduktion der Carnosin-Werte führen, welche dabei helfen können, die erhöhte Sterblichkeit von älteren Menschen nach stressigen Ereignissen zu erklären. Daher ist eine gute antioxidantische Abwehr ausschlaggebend für gute Gesundheit, besonders bei älteren Menschen.

Carnosin ist eine Gesamtlösung - eine super-antioxidantische Pille für alle, die nicht jeden Tag eine Handvoll Tabletten schlucke möchten. Die Anti-Aging Eigenschaften von Carnosin reichen weit über seine antioxidantische Wirkung hinaus, wie Sie bald erfahren werden.
Carnosin - Metall-Chelattherapie

Viele Forscher glauben, dass die positiven Auswirkungen von Carnosin auf die Gesundheit - zumindest teilweise - auf seiner Fähigkeit, Metalle zu chelatieren, basieren. (Miller and O'Dowd 2000, Chez 2003).
Was bedeutet das einfach ausgedrückt?

Der Begriff „Chelat“ stammt vom griechischen „chele“ für „Klaue“, und bezieht sich auf die Fähigkeit eines Materials, sich mit überschüssigen Metallen in den Zellen und dem Blutstrom zu verbinden, damit die Leber und die Nieren diese ausscheiden können.

Die Chelattherapie wird normalerweise in Form von mehreren intravenösen Infusionen verabreicht, welche Disodium EDTA und verschiedene andere Substanzen, wie Penicillin, enthalten. Chelattherapie wird traditionell in der Arbeitsmedizin angewandt, da sie effektiv giftige Schwermetalle (wie Blei) aus dem Körper entfernt.

In der Arbeitsmedizin ist die Chelattherapie konventionelle Medizin, keine alternative Behandlung. Chelattherapie wird allerdings auch in Privatkliniken als Zusatzbehandlung gegen eine Vielzahl von anderen Krankheiten, die keine Vergiftungen mit Schwermetallen sind, verwendet, da sie die folgenden Vorteile haben kann:

Erweiterung verengter Arterien
Reduktion von hohem Blutdruck
Verringerung der Aktivität von freien Radikalen
Verbesserung der Aufnahme von Sauerstoff in den Zellen
Entfernung von giftigen Schwermetallen aus dem Körper
Verbesserung des Gedächtnisses
Linderung von Schmerzen in den Extremitäten
Steigerung der Elastizität der Blutgefäße
Verbesserung des Blutflusses zum Herz, dem Gehirn, den Organen und den Beinen
Verbesserung der Enzymaktiviät

Impfungen & Quecksilber
Im Zusammenhang mit Impfungen, kann die Chelatierung mit Carnosin ausschlaggebend sein, da sie organisches Quecksilber (Thiomersal oder Thimerosal) aus dem Kind entfernt.

Organisches Quecksilber ist in den meisten Impfstoffen als antimikrobisches Konservierungsmittel enthalten, obwohl es seit den 1930ern als giftige Substanz anerkannt ist, welche das zentrale Nervensystem angreift.

Unserer Meinung nach sollten jedes geimpfte Kind und jeder geimpfte Erwachsene als Vorsichtsmaßnahme Carnosin einnehmen, um Thiomersal so schnell wie möglich aus dem Körper zu entfernen.
EDTA Chelattherapie & Arteriosklerose


Die Chelattherapie wurde zu einer beliebten „alternativen“ Behandlung, nachdem sich herausgestellt hatte, dass EDTA effektiv bei der Chelatierung und Entfernung von giftigen Metallen aus dem Blut ist. Einige Forscher nehmen an, dass gehärtete Arterien weicher werden könnten, wenn das Kalzium aus ihren Wänden entfernt wird.

Der erste Hinweis darauf, dass die EDTA Behandlung Patentien mit Arteriosklerose helfen könnte kam von Clarke, Clarke und Mosher, die im Jahr 1956 berichteten, dass Menschen, die unter der okklusiven peripheren arteriellen Verschlusskrankheit litten, sich nach der Behandlung mit EDTA besser zu fühlten.

Zusammenfassung
Carnosin scheint als Nahrungsergänzungsmittel dieselben chelatierenden Eigenschaften zu haben wie EDTA, und liefert die Möglichkeit einer günstigen, oralen Chelattherapie. Carnosin hat die Fähigkeit, prooxidative Metalle, wie Kupfer, Zink und giftige Schwermetalle (Blei, Quecksilber, Cadmium, Nickel) zu chelatieren.
Carnosin und Anti-Aging (Verhinderung der Glykation)

Aufgrund seiner Wirkung gegen die Glykation kann Carnosin hilfreich bei der Verhinderung und Behandlung von diabetischen Komplikationen, wie grauer Star, Nervenkrankheiten, Arteriosklerose und Nierenversagen, sein.

Es kann auch hilfreich für uns alle sein, da wir alle durch AGEs altern, allerdings nicht so schnell wie ein Diabetiker. Die aktuellste Forschung zeigt, dass die wichtigste Wirkung von Carnosin sein Effekt gegen die Glykation ist (Aldini et al 2002a, 2002b, Yeargans und Seidler 2003).
Was ist eigentlich die Glykation?

Ich werde versuchen, Ihnen das
auf einfache Art zu erklären.

Jede Sekunde findet im Körper ein zerstörerischer Prozess statt, der „Glykation“ genannt wird.
Glykation kann als die Bindung eines Proteinmoleküls an ein Glukosemolekül beschrieben werden, welche zur Bildung von beschädigten, nicht funktionierenden Strukturen führt.
Die Glykation verändert die Proteinstruktur und verringert die biologische Aktivität.
Glykierte Proteine, welche sich im betroffenen Gewebe ansammeln, sind bemerkenswerte Marker von Krankheiten. Viele mit dem Alter zusammenhängende Krankheiten, wie arterielle Versteifung, grauer Star oder neurologische Beeinträchtigungen, sind zumindest teilweise der Glykation zuzuschreiben.

Carnosin, welches die Glykation verhindert, kann auch eine Rolle beim Abtransport von glykiertem Protein spielen. Die Carnosinylierung (der Prozess, bei welchem sich Carnosin mit denaturierten Molekülen verbindet) markiert glykierte Proteine für den Zellabtransport.

Die Glykation, welche in der Biochemie auch als Maillard-Reaktion, die zwischen Proteinen und Glukose stattfindet, bezeichnet wird, wird als Hauptfaktor des Alterungsprozesses und vielleicht Krebs, sowie für die Komplikationen durch Diabetes, anerkannt. Glukose liefert den Treibstoff für die Glykation, die tückische Protein/Glukose-Kombination, die (nach mehreren Schritten, inklusive dem Oxidationsprozess) in der Bildung von Advanced Glycation End Products, or AGEs, resultiert.

Sobald AGEs gebildet werden, interagieren sie mit den benachbarten Proteinen, um pathologische Vernetzungen zu bilden, die das Gewebe verhärten. Es wurde spekuliert, dass kein anderes Molekül so potenziell giftige Effekte auf Proteine hat, wie Advanced Glycation End Products. Diabetiker bilden früher als Nicht-Diabetiker exzessive Mengen von AGEs, ein Prozess der die Normalität der Organe stört, welche auf Flexibilität und Funktion angewiesen sind. Es wurde gezeigt, dass die Glykation die Arterien von Diabetikern verhärtet.


AGEs lösen eine Kettenreaktion an zerstörerischen Ereignissen aus, da sich AGEs an zelluläre Bindungsstellen hängen. Eine der Konsequenzen von AGEs ist eine 50-fache Steigerung der Bildung von freien Radikalen. Da Diabetes, ein Zustand des beschleunigten Alterns, sehr viele AGEs hervorbringt, werden vor allen die Arterien, die Linse und die Netzhaut der Augen, die peripheren Nerven und die Nieren attackiert.

Indem die Glykation bekämpft wird, werden glomeruläre Schäden und die resultierende Entzündung und Nierenschrumpfung reduziert. Ratten mit Diabetes, die nicht mit Glykations-Hemmern behandelt wurden, zeigten, im Vergleich zu einer ähnlichen Gruppe von Ratten mit Diabetes, die behandelt wurden, eine doppelte Steigerung der glomerulären Färbung von Advanced Glycation End Products (Forbes et al., 2001).

Grauer Star (eine weitere Komplikation von Diabetes) kann sich auch aufgrund von Glykation bilden, während Glykations-Hemmer, wie Carnosin und Kalziumpyruvat, vor solchen Schäden schützen. Die Einnahme von Glykations-Hemmern ermöglicht es Menschen, viele der Probleme des Alterns zu verhindern.

Da die Struktur von Carnosin den Stellen ähnelt, welche von Glykations-Wirkstoffe angegriffen werden, scheint es, dass sich Carnosin opfert, um das Ziel zu schützen. Carnosin unterstützt auch proteolytische Pfade, d.h. den Abtransport von beschädigten und unnötigen Proteinen.


Aufgrund seiner Wirkung gegen die Glykation, kann Carnosin nützlich für die Verhinderung und Behandlung von diabetischen Komplikationen, wie grauer Star, Nervenkrankheiten, Arteriosklerose und Nierenversagen, sein. Es kann auch für uns alle hilfreich sein, da AGEs uns alle altern lassen - allerdings weniger schnell als Diabetiker.
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Das hat mit Veränderungen der Proteine im Körper zu tun. Proteine sind die Substanzen, die hauptverantwortlich für die tägliche Funktion von lebenden Organismen sind, wodurch Protein-Verschlechterungen dramatische Auswirkungen auf die Funktion und das Aussehen des Körpers haben.

Viele Studien im letzten Jahrzehnt stellten fest, dass die Proteinveränderung ein wichtiger Grund für die Alterung und für degenerative Krankheiten ist. Diese Änderungen resultieren aus der Oxidation (durch freie Radikale) und den zusammenhängenden Prozessen, wie der Glykation.

Unser Körper besteht vor allem aus Proteinen. Da das antioxidative System und andere Verteidigungsmechanismen unseres Körpers Proteine nicht komplett schützen können, tendieren sie dazu, sich auf zerstörerische Weise zu verändern, während wir altern, was vor allem auf Oxidation, Glykation und einen anderen Prozess, der Carbonylierung genannt wird, zurückzuführen ist. In anderen Worten, hängen sich Carbonyl-Gruppen (>C=O) an die Protein-Moleküle (und die Phospholipide). Das Resultat ist, dass die Proteine sich bei der Eiweißspaltung (Proteolyse) teilen.


Da die Protein-Carbonylierung vor dem Verlust der Vollständigkeit der Membran stattfand, kann sie mit dem giftigen Prozess in Verbindung gebracht werden, welcher zur Zellvergreisung und dem Zelltod führt. Um die Auswirkungen des proteolytischen Rückgangs und der Bildung von anormalen Proteinen zu verstehen, ist es notwendig, das Bild neu zu betrachten.

Diese zusammenhängende Proteindenaturierung und Eiweißspaltung inkludiert Oxidation, Carbonylierung, Vernetzung, Glykation und die Bildung von Advanced Glycation End Products (AGE), wie oben stehend erklärt. Sie sind nicht nur stark am Alterungsprozess beteiligt, sondern auch an bekannten Anzeichen, wie der Hautalterung, grauem Star und der Nervendegeneration (d.h. Gedächtnisverlust und Demenz).

Eine große Anzahl an wissenschaftlichen Studien, welche von Forschern aus der ganzen Welt veröffentlicht wurden, zeigen, dass Carnosin effektiv gegen alle diese Formen der Proteindenaturierung wirkt.

Carnosin reagiert mit der Carbonyl-Gruppe und bildet ein inaktives Protein-Carbonyl-Carnosin Addukt, wodurch die Proteine geschützt und die Denaturierung umgekehrt werden.
Wie erreicht Carnosin das?

Carnosin stellt einfach die normale
Kontrolle des Zellzyklus wieder her.

Um zu verstehen, wie das erreicht wird, denken Sie an einen Motor, dessen Öl nicht regelmäßig gewechselt wird. Wenn die Schmierwirkung des Öls aufgebraucht ist, entstehen Verschmutzungen und es bildet sich Schlamm auf wichtigen Teilen des Motors. Der Schlamm sammelt sich an, und hindert den Motor daran, richtig zu funktionieren, bis schließlich der Motor kaputtgeht.

Wenn sich Protein-„Schlamm“ ansammelt, werden die Gänge des Zellzyklus verstopft. Das könnte die Effizienz der Zellteilung mindern und, vielleicht noch wichtiger, es ermöglichen, dass sich beschädigte Zellen reproduzieren.

Das Resultat ist steigende chromosomale Instabilität, welche zu Degeneration und Krebs führt. Ein anderes mögliches Resultat ist die Zellvergreisung, bei welcher der Zellzyklus stoppt. Die Protein-Carbonylierung wird daher zu einer potentiell tödlichen Krankheit.

Carnosin sorgt dafür, dass wir gesunde, intakte Proteine aufweisen und stellt eine rechtzeitige Erneuerung sicher.

Carnosin scheint traditionellen Antioxidantien, z.B. Vitamin E und Selen, weit überlegen zu sein, da diese nicht so effektiv sind, wie in der Vergangenheit angenommen wurde. Sie unterdrücken einige der zahlreichen involvierten Pfade, während sie keine Auswirkungen auf die anderen, wie die Glykation und die Carbonylierung, haben.


Es wurde zweifellos festgestellt, dass Antioxidantien eine wichtige biochemische Funktion ausüben, indem sie Schäden durch reaktiven Sauerstoff verhindern. Zu erwarten, dass ein Antioxidans Proteine vor jeder Art von Glykation und Carbonylierung schützt, ist so, als würden Sie versuchen, ein Haus nur mit einem Schraubenzieher zu erbauen - ein wichtiges Werkzeug, das aber den Rest des Werkzeugkoffers nicht ersetzen kann.

Carnosin, das Allzweckwerkzeug der Natur zum Schutz der Proteine, wurde von der Evolution hervorgebracht, um die vielen Faktoren zu kontrollieren, die bei der Degradierung der Proteine im Körper zusammenarbeiten.

Die chemischen Nebenreaktionen, die die biologische Struktur und Funktion während des Alterns zerfressen, resultieren aus giftigen Effekten der grundlegendsten Elemente der Körperchemie - Sauerstoff, Zucker, Lipide und essentielle Metalle. Wir können ohne diese biochemischen Elemente nicht leben, doch die Ernährungswissenschaft liefert uns nun das Wissen, mit dem wir die Nebenwirkungen besser kontrollieren können.

Proteine sind nicht die einzigen Moleküle, die durch Carbonylierung denaturiert werden - auch Phospholipide sind betroffen. Die Carbonylierung von Phospholipiden schadet vor allem dem zentralen und peripheren Nervensystem und führt zu Gedächtnisproblemen und anderen Verschlechterungen der kognitiven Fähigkeiten.